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Die Gewaltverse des Korans - richtig verstanden

Die Gewaltverse des Korans - richtig verstanden

29.12.2017, 14:49 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Oft werfen Nichtmuslime dem Islam vor, kriegerisch und gewalttätig zu sein. Diese Vorurteile sind unbegründet.
In der arabischen Sprache gibt es zwei Wörter für ‚Krieg‘:
‚Qital‘ bedeutet ‚Verteidigung gegen Angreifer‘.
‚Harb‘ ist die Bezeichnung für alle anderen Arten von Krieg.
Im Koran ist immer nur von ‚Qital‘, also dem Defensivkampf zur Verteidigung und Vergeltung, die Rede.
Die Koranverse 5:8, 8:61 und 2:256 zeigen, dass der Islam den Frieden anstrebt.
„Ihr Gläubigen! Steht (wenn ihr Zeugnis ablegt) Allah gegenüber als Zeugen für die Gerechtigkeit ein! Und der Hass, den ihr gegen (gewisse) Leute hegt, soll euch ja nicht dazu bringen, dass ihr nicht gerecht seid. Seid gerecht! Das entspricht eher der Gottesfurcht. Und fürchtet Allah! Er ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut.“



„Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige (auch du) dich ihm zu (und lass vom Kampf ab)! Und vertrau auf Allah! Er ist der, der (alles) hört und weiß.“

„In der Religion gibt es keinen Zwang. Der rechte Weg (des Glaubens) ist (durch die Verkündigung des Islam) klargeworden (sodass er sich) vor der Verirrung (des heidnischen Unglaubens deutlich abhebt). Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hält sich (damit) an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Allah hört und weiß (alles).“

Krieg und Gewalt zur Verbreitung der Religion sind im Islam unzulässig, ebenso wenig Zwangsbekehrungen.
1400 Jahre lang wurde der Islam ohne Gewalt und Terror verbreitet, ausgenommen die mittelalterlichen 'Assassinen', einer konfessionellen Sekte. Seit Beginn der islamistischen Terrors in den 1990er Jahren - also noch nicht einmal seit 30 Jahren - behaupten aber Terroristen und Islamfeinde, der Koran schreibe die Vernichtung von Ungläubigen vor. Begründet wird das mit einigen Koranversen, die Gewalt zum Inhalt haben und die aus dem Zusammenhang gerissen zitiert und als absolute, stets gültige Anweisungen dargestellt werden.

Wie kam es nun zu diesen falschen Interpretationen?
Alles begann mit dem Widerstandskampf der Mudschaheddin gegen die sowjetische Besatzung Afghanistans in den 1980er Jahren. Die USA unterstützen diesen Kampf nicht nur finanziell und materiell, sondern auch ideologisch.
Um den Widerstand gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan anzuspornen, hatten die USA unter anderem mehrere Millionen Dollar in gewaltverherrlichende Lehrbücher investiert. Mittels dieser Bücher, die mit Gewaltdarstellungen, islamistischen Lehren und aus dem Zusammenhang gerissenen Koranversen gefüllt waren, wurde den afghanischen Schulkindern die Lehre vom Dschihad nahegebracht. Um die Bücher mit ihrer Ideologie des Bilderverbots in Einklang zu bringen, wurden die menschlichen Gesichter darin herausgeschnitten. (Quelle: Wikipedia/Mudschahed)
Siehe http://www.globalissues.org/article/...cs-of-jihad
erschienen in: Washington Post vom 23. März 2002

Aus den Mudschaheddin sind Al-Qaida und DAESH (ISIS) vervorgegangen. Und auch die Taliban bedienen sich dieser 'Lehrbücher'.

Diese manupulierten Interpretationen sind falsch. Die betreffenden Verse sind stets anlassbezogen und richten sich ausschließlich gegen die Polytheisten des damaligen Mekkas im Falle eines Angriffs durch diese. Das sind die oft zitierten 'Ungläubigen' - und nicht alle Nicht-Muslime.
Das beweisen folgende Beispiele:

Erlaubnis zum Verteidigungskampf
Infolge der Nachstellungen der Polytheisten Mekkas flohen die meisten Muslime nach Abessinien und Medina. In der ersten Zeit in Medina hielt Muhammad die Muslime vor Übergriffen auf die Mekkaner zurück . Schließlich wurde aber die Erlaubnis zum Kampf erteilt, als Vergeltung für die Vertreibung der Muslime aus Mekka, wodurch sie ihrer wirtschaftlichen Existenz beraubt wurden.
Sure 22:39-40:
„Denjenigen, die (gegen die Ungläubigen) kämpfen, ist die Erlaubnis (zum Kämpfen) erteilt worden, weil ihnen (vorher) Unrecht geschehen ist. - Allah hat die Macht, ihnen zu helfen. (39) (Ihnen) die unberechtigterweise aus ihren Wohnungen vertrieben worden sind, nur weil sie sagen: Unser Herr ist Allah. (40)“

Diese Erlaubnis war also nur jenen gegeben, denen die Lebensgrundlage entzogen war, aber nicht den bereits vorher in Medina ansässigen Muslimen, den Ansar. Erlaubt wurde also nur der Kampf zur Vergeltung, um die materielle Grundlage der Vertriebenen zu verbessern, die bis dahin auf die Hilfe der Ansar angewiesen waren.

Sure 2:190-193 präzisiert das Kampfverhalten gegen die ungläubigen Mekkaner. Aus der ganzen Passage wird aber allzu oft nur der folgende Satz zitiert:
„Und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!“

Das klingt dann natürlich wie ein allgemeines, immer und überall gültiges Gebot – was es nicht ist. Das wird klar, wenn man die vollständige Anweisung liest:
„Und kämpft um Allahs willen gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen! Aber begeht keine Übertretung (indem ihr den Kampf auf unrechtmäßige Weise führt)! Allah liebt die nicht, die Übertretungen begehen. (190) Und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen ist schlimmer als Töten. Jedoch kämpft nicht bei der heiligen Kultstätte (von Mekka) gegen sie, solange sie nicht (ihrerseits) dort gegen euch kämpfen! Aber wenn sie (dort) gegen euch kämpfen dann tötet sie! (191) Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören, so ist Allah barmherzig und bereit zu vergeben. (192) Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch aufhören, darf es keine Übertretung geben, es sei denn gegen die Frevler. (193)

Bevor also die Aufforderung zum Kampf erfolgt, wird festgestellt, dass der Kampf nur bei einem Angriff der Gegner erlaubt und maßvoll zu führen ist.
Sobald die Angriffe des Gegners aufhören, ist der Kampf einzustellen.
Es geht in diesen und den folgenden Versen immer nur um den Kampf zur Verteidigung innerhalb bestimmter Grenzen und nicht um das wahllose Töten von Nicht-Muslimen. Im Gegenteil: Wer nicht kämpft, ist zu schonen.

Es kam zu einigen Überfällen (das Wort ‚Razzia‘ kommt aus dem Arabischen) auf Karawanen der Mekkaner. Einer davon - der Überfall bei Nahkle im Jahr 624 – fand in den Heiligen Monaten statt, in denen der Kampf verboten war. Dennoch erscheint dieser Kampf gerechtfertigt; das zeigt
Sure 2:217:
„Man fragt dich nach dem heiligen Monat, (nämlich) danach (ob es erlaubt ist) in ihm zu kämpfen. Sag: In ihm zu kämpfen ist ein schweres Vergehen. Aber (seine Mitmenschen) vom Wege Allahs abzuhalten - und nicht an ihn zu glauben -, und (Gläubige) von der heiligen Kultstätte (abzuhalten), und deren Anwohner daraus zu vertreiben, (all das) wiegt bei Allah schwerer. Und der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen wiegt schwerer als Töten.“

Schlacht bei Badr (17. März 624)
Im gleichen Jahr gerieten die Muslime in einen Hinterhalt der Mekkaner, und es kam zur Schlacht bei Badr. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit und mangelhafter Ausrüstung gingen die Muslime daraus siegreich hervor. Davon berichtet der Koran an mehreren Stellen.
Sure 47:4:
„Wenn ihr (auf einem Feldzug) mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich vollständig niedergekämpft habt, dann legt (sie) in Fesseln, (um sie) später entweder auf dem Gnadenweg oder gegen Lösegeld (freizugeben)! (Haut mit dem Schwert drein) bis der Krieg (euch) von seinen Lasten befreit (und vom Frieden abgelöst wird)!“

Sure 8:12 und 8:61:
„Haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger von ihnen!“
„Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige (auch du) dich ihm zu (und lass vom Kampf ab)!“

Islamgegner zitieren die Worte ‚Haut auf den Nacken‘ oft aus dem Zusammenhang gerissen und verändert mit ‚schlagt ihnen die Köpfe ab‘, um so den Islam zu diffamieren. Nur: Kann man jemanden, der geköpft und daher tot ist, in Fesseln legen, für ihn Lösegeld fordern oder gegen Gefangene austauschen??? Die Redewendung ‚auf das Haupt schlagen‘ bezeichnet auch im deutschen Sprachgebrauch den Sieg über eine Armee und nicht die Hinrichtung ihrer Soldaten.
Außerdem ergeht die Anweisung, dass der Kampf einzustellen ist, sobald die Angriffe des Gegners aufhören.

Schlacht bei Uhud (625 n. Chr.)
Die Bewohner Mekkas wollten sich für die Niederlage bei Badr rächen. Sie waren auf zahlreiche Stämme der Umgebung angewiesen und mussten nun mit deren Widerstand rechnen, wodurch der Handel und Wohlstand Mekkas gefährdet war. Daher überfielen sie Medina, zogen sich aber wieder zurück, nachdem sie einige Häuser in Brand gesteckt hatten. Sie rekrutierten ein Heer von 3000 Mann, und ein Jahr später kam es zur Schlacht bei Uhud. In dieser Schlacht kämpfte Muhammad selbst mit, wurde schwer verwundet, und es verbreitete sich das Gerücht, er sei gefallen. Darauf ergriffen viele Verbündete die Flucht. Mit einem Täuschungsmanöver gelang es dem Propheten aber, die Mekkaner von einem weiteren Angriff abzuhalten, und sie zogen ab. Nach der Schlacht wurden die Verse offenbart, die das richtige Kampfverhalten beschreiben. Als Heuchler werden darin jene Muslime bezeichnet, die zwar den Islam angenommen hatten, aber nicht aus Mekka ausgewandert waren. Daraus wird – absichtlich? - nur ein Teil des Verses 4:89 herausgegriffen:
„Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet.“

Aus dem Zusammenhang gerissen zitiert, eignet sich der eine Satz aus Vers 89 hervorragend, um den Islam als gewalttätig zu diffamieren oder religiöse Analphabeten zu terroristischen Attacken zu motivieren. Dabei wird behauptet, es handle sich um einen jederzeit und überall gültigen Grundsatz, obwohl im Kontext der vollständigen Anweisung klar erkennbar ist, dass es sich um Anweisungen in einer Situation des Kampfes handelt, die selbst dann nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen – nämlich nach einem erfolgten Angriff - anzuwenden sind.
Sure 4:89-91:
„Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Beschützer oder Helfer! (89) (Kämpft gegen sie) mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr in einem Vertragsverhältnis steht, oder die (in friedlicher Absicht) zu euch gekommen sind, nachdem sie davor zurückscheuten, gegen euch oder ihre (eigenen) Leute zu kämpfen. … Wenn sie sich (nun) von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen und euch ihre Bereitschaft erklären, sich (künftig) friedlich zu verhalten (und keinen Widerstand mehr zu leisten), gibt euch Allah keine Möglichkeit, gegen sie vorzugehen. (90) … wenn sie sich nicht von euch fernhalten und euch (nicht) ihre Bereitschaft erklären, sich (künftig) friedlich zu verhalten, und ihre Hände (nicht vom Kampf gegen euch) zurückhalten, dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt! (91)“

Vertrag von Hudaybiya (628 n. Chr.)
Im März 628 brachen Muhammad und die Muslime zur Kleinen Pilgerfahrt (Umra) nach Mekka auf, wurden von den Mekkanern aber daran gehindert. Wäre Muhammad tatsächlich der kriegslüsterne und blutrünstige Feldherr gewesen, als der er heute manchmal verunglimpft wird, dann hätte er wohl diese Provokation zu einem Überfall auf Mekka genützt. Dem war aber nicht so. Es kam stattdessen zu Verhandlungen in Hudaybiya, bei denen folgender Vertrag abgeschlossen wurde:
• Waffenstillstand für zehn Jahre;
• Freie Wahl von Verbündeten;
• Sicherheit für die Muslime, die in der Zukunft die Pilgerfahrt vollziehen wollen oder sich auf den Handelswegen in den Süden befinden;
• Sicherheitsgarantie seitens der Muslime für den mekkanischen Stamm der Quraisch auf ihren Handelswegen in den Norden;
• Auslieferung derjenigen Muslime an die Mekkaner, die ohne Erlaubnis ihrer Schutzpatrone nach Medina fliehen sollten;
• Verzicht auf die Kleine Pilgerfahrt im Jahr des Vertragsabschlusses;
• Garantie der Großen Pilgerfahrt im darauffolgenden Jahr.

Eroberung von Mekka (630 n. Chr.)
Die Banu Bakir, Verbündete der Mekkaner, hatten mit deren Unterstützung die Huzaa überfallen, die mit den Muslimen verbündet waren. Dadurch hatten die Mekkaner das Waffenstillstandsabkommen des Vertrages von Hudaybiya gebrochen. Muhammad forderte daraufhin die Mekkaner auf, ihr Bündnis mit den Banu Bakir innerhalb von vier Monaten zu lösen, was aber verweigert wurde. Er entschied sich daher zum Angriff auf Mekka und brach im Jänner 630 mit einer Armee von 10.000 Mann auf. Es versprach, alle zu schonen, die sich ihm nicht kämpfend in den Weg stellten. So gelang die Einnahme Mekkas nahezu kampflos, wobei nur 28 Mekkaner zu Tode gekommen sind, was allein schon gegen die immer wieder behauptete Brutalität der Kämpfe spricht.
Sure 9:1-12 gibt Anweisungen zum Kampf um Mekka. Aus dem langen Abschnitt nimmt man willkürlich einen Teil des Verses 5 heraus:
„Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!“

Dieser Teilvers wird oft und gern mit Absicht aus dem Zusammenhang gerissenen zitiert, um den Eindruck zu erwecken, es handle sich dabei um einen absoluten, jederzeit gültigen Befehl, Nicht-Muslime zu töten. Islamgegner tun das, um den Islam als gewaltsame Religion zu diskreditieren. Und gewaltbereite Extremisten manipulieren und radikalisieren damit ungebildete Muslime, um sie für ihre Zwecke zu rekrutieren, und wollen damit ihre Gewalttaten rechtfertigen.
Weder Terroristen noch Islamgegner nehmen dabei Rücksicht darauf, dass diese Verse nur den Kampf gegen die polytheistischen – ungläubigen – Mekkaner betreffen und nur bei einem Angriff anzuwenden sind, wie die vollständige Anweisung zeigt:
„Eine Aufkündigung (des bisherigen Rechtsverhältnisses und Friedenszustandes) vonseiten Allahs und seines Gesandten (gerichtet) an diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt: (1) Zieht nun vier Monate (unbehelligt) im Land umher! Ihr müsst aber wissen, dass ihr euch dem Zugriff Allahs nicht werdet entziehen können, und dass Allah die Ungläubigen (früher oder später) zuschanden machen wird (2) … (3) Ausgenommen diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt, und die euch hierauf in nichts (von euren vertraglichen Rechten) haben zu kurz kommen lassen und niemanden gegen euch unterstützt haben. Ihnen gegenüber müsst ihr die mit ihnen getroffene Abmachung vollständig einhalten, bis die ihnen zugestandene Frist abgelaufen ist. Allah liebt die, die (ihn) fürchten. (4) Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. (5) Und wenn einer von den Heiden dich um Schutz angeht, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hören kann! Hierauf lass ihn (unbehelligt) dahin gelangen, wo er in Sicherheit ist! Dies (sei ihnen zugestanden) weil es Leute sind, die nicht Bescheid wissen. (6) Wie sollte es denn für die Heiden bei Allah und bei seinem Gesandten, ein Bundesverhältnis geben (das ihnen gegenüber einzuhalten wäre) - ausgenommen (für) diejenigen, mit denen ihr bei der heiligen Kultstätte, eine bindende Abmachung eingegangen habt? Sofern diese euch Wort halten, müsst (auch) ihr ihnen Wort halten. Allah liebt die, die (ihn) fürchten. (7) Wie (sollten die Heiden so etwas beanspruchen können), wo sie doch, wenn sie die Oberhand über euch bekommen, in Hinsicht auf euch weder Bindung noch Verpflichtung einhalten? Mit ihren Äußerungen stellen sie euch zufrieden. Aber im Grund ihres Herzens nehmen sie eine ablehnende Haltung ein. Und die meisten von ihnen sind Frevler. (8) … (9) Sie halten hinsichtlich eines Gläubigen weder Bindung noch Verpflichtung. Das sind die, die Übertretungen begehen. (10) Wenn sie sich nun bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, sind sie (damit) eure Glaubensbrüder (geworden). Wir machen die Zeichen klar für Leute, die Bescheid wissen. (11) Wenn sie aber, nachdem sie eine Verpflichtung eingegangen haben, ihre Eide brechen und hinsichtlich eurer Religion ausfällig werden, dann kämpft (gegen sie), die Anführer des Unglaubens! Für sie gibt es keine Eide. (12)

Aus dem Text geht klar hervor, dass diese Verse anlassbezogen sind. Sie beantworten die Frage, was zu tun ist, wenn der Vertragspartner einen Friedensvertrag vorsätzlich bricht. Dann wird der Vertrag nach Ablauf von vier Monaten Bedenkzeit hinfällig. Ändert der Vertragspartner sein Verhalten nicht, ist zu kämpfen. Schutzsuchende, die nicht kämpfen, sind aber zu schonen. Wer sich friedlich verhält und nicht kämpft, wird auch nicht bekämpft. Dies wird klar ersichtlich, wenn man den Text im Kontext kennt und den Zeitpunkt der Herabsendung berücksichtigt. Gewalt im Kampf ist nur im Fall eines erfolgten Angriffs erlaubt.

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59 Kommentare

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Islam und Koran ...gehören in ihre Ursprungsländer !
  • 02.01.2018, 22:44 Uhr
  • 1
Das ist deine Meinung, andere Menschen dürfen eine andere Meinung haben.
Eine Meinung ist aber kein Fakt. Und die Fakten sprechen eine andere Sprache: Allein in der EU leben mehr Muslime als in Saudi-Arabien.
Ich stimme dir aber insoweit zu, als archaisch-frauenfeindliche oder fundamentalistisch-islamistische Interpretationen und die darauf fußenden Ideologien in Europa keinen Platz haben.
  • 03.01.2018, 09:35 Uhr
  • 2
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Der Volksmund sagt "Papier ist geduldig".
Die Intoleranz des gelebten Korans zeigt sich immer dann deutlich, wenn Islamkritiker, wie zum Beispiel Abdel-Samad oder andere mit dem Tode bedroht werden. Auch ist der Umgang mit Abtrünnigen im Koran genau beschrieben. (Sure 3) Der Unbelehrbare ist zum Tode verurteilt.
  • 31.12.2017, 18:33 Uhr
  • 1
Es ist immer wieder erstaunlich, dass Menschen den Koran erwähnen und sich ein Urteil darüber erlauben, obwohl sie ihn offenbar nicht gelesen bzw. nicht verstanden haben.
Für den Abfall vom Glauben werden dort zwar schwere Strafen im Jenseits angedroht - was jenen, die nicht daran glauben, egal sein kann -, Strafen im Diesseits sind aber im Koran nicht vorgesehen.
Was ist so schwer daran, zwischen der religiösen Lehre und deren Missbrauch durch ideologische oder archaische Interpreatitonen zu differenzieren ... Darum geht in diesem und in meinen anderen Beiträgen: den Unterschied aufzuzeigen.
  • 01.01.2018, 12:30 Uhr
  • 0
Ich sprach vom gelebten Koran.
  • 01.01.2018, 16:04 Uhr
  • 1
Was nicht im Koran steht, kann auch nicht nach dem Koran gelebt werden. Du sprichst von einer archaischen staatlichen Rechtsprechung.
Ich finde die Todesstrafe in jedem Fall archaisch, und dennoch wird sie sogar in demokratischen Staaten wie Japan oder den USA praktiziert.
  • 01.01.2018, 16:42 Uhr
  • 0
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Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Interessanter Artikel. Vielen Dank.
  • 30.12.2017, 19:27 Uhr
  • 0
Danke für die freundlichen Worte
  • 30.12.2017, 21:39 Uhr
  • 0
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Es ist schon sehr bemerkenswert, wie die Erstellerin dieses Artikels es für nötig hält, Diskussionsteilnehmer ständig mit sehr viel Enge und ohne jegliche Toleranz zur Ordnung zu rufen.
  • 30.12.2017, 18:55 Uhr
  • 2
Offenbar verstehst du nicht, worum es geht. Ich kläre hier über Irrtümer auf, die auf Unwissen zurückzuführen sind, was wiederum der Grund für viele Vorurteile ist.
Wenn dich das stört, ist das wohl ein Beweis für deine eigene Intoleranz.
Hier wird niemand gezwungen, etwas zu lesen, was ihn/sie nicht interessiert, daher kann auch niemand eingeengt werden.
  • 30.12.2017, 21:46 Uhr
  • 1
Es gibt absolut nichts positives im islam.
  • 31.12.2017, 05:05 Uhr
  • 4
Deine Meinung sei dir unbenommen - nur ist sie kein Fakt.
  • 31.12.2017, 07:26 Uhr
  • 1
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Aha, nun kann man verstehen warum es im "Nahen Osten" so friedlich zugeht. Das sind bestimmt nur die "Anderen"!
  • 29.12.2017, 17:17 Uhr
  • 6
Diese Artikel machen es auch nicht besser, ist das der verzweifelte Versuch etwas passend zu reden?
  • 30.12.2017, 09:19 Uhr
  • 3
Bei uns sagt man: 'Man kann einem Klugen nichts einreden und einem Dummen nichts ausreden.'
Wenn du nicht verstehen kannst oder willst, dann kann man nichts machen. Es ist eben so.
  • 30.12.2017, 09:22 Uhr
  • 1
Dann mach mal weiter schön die Augen zu und bezeichne alle die die nicht Deiner Meinung sind weiter als "Dumm".

Übriges es bieten sich zur Zeit Auswanderungsmöglichkeiten in den Nahen Osten an, die Grundstücke sollen sehr billig sein.
  • 30.12.2017, 09:28 Uhr
  • 4
Ich hab hier keinen als dumm bezeichnet. Wenn du diese Kategorie aus der obigen Redensart für dich gewählt hast, ist das deine Sache.
  • 30.12.2017, 09:34 Uhr
  • 0
Du solltest Deine Aussagen eventuell nochmal durchlesen...
  • 30.12.2017, 09:51 Uhr
  • 4
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"1400 Jahre lang wurde der Islam ohne Gewalt und Terror verbreitet", das ist Dein Satz, Assya.
Nachdem die arabische Invasion von Byzanz gescheitert war, eroberten islamische Gotteskrieger 711 die Iberische Halbinsel. Al-Andalus wurde zu einem Zentrum jüdisch-muslimischer Kultur.
In den Jahren 711 und 732 marschierten muslimische Heere nicht nur bis nach Zentralasien, sondern eroberten auch die Iberische Halbinsel. Bis ins Herzland Frankreichs drangen die Invasoren vor – wo Karl Martell sie 732 entscheidend schlug. Spanien und Portugal aber blieben in Teilen bis 1492 al-Andalus, der äußerste Nordwesten der muslimischen Welt.
Wenn die Eroberung eines Landes im Namen des Islam keine Gewalt darstellt, dann habt ihr Gläubigen ein ganz besonderes Verhältnis zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Es wäre ehrlicher, wenn Du zugibst, dass ihr Moslems genau so gewaltbereit seid, wie alle anderen Menschen dieser Welt. Der Glaube fördert solche Tendenzen noch.

Das Foto zeigt ein Schwert aus dem Museum in Kuala Lumpur, Malaysia, einem muslimischen Land.
  • 29.12.2017, 17:02 Uhr
  • 5
Die Moslems waren auch kurz davor, Wien zu erobern. Die Jahreszahl hab ich grad nich parat.
  • 29.12.2017, 17:19 Uhr
  • 5
Die Araber sind im Westen bis zur Iberischen Halbinsel und im Osten bis Indien vorgedrungen. Auch der Südosten Europas stand viele Jahrhunderte unter osmanischer und somit islamischer Herrschaft. Der Grund war aber nicht die Ausbreitung des Islam, sondern die Ausdehnung der Macht. Somit waren es politisch motivierte Eroberungen, die nichts mit der Religion zu tun hatten und auch nicht religiös begründet wurden.
Trotz dieser jahrhundertelangen islamischen Fremdherrschaft blieb die Iberische Halbinsel christlich und Indien weit überwiegend hinduistisch - was wohl nicht der Fall wäre, wenn es Ziel dieser Herrscher gewesen wäre, den Islam zu verbreiten. In Indien konvertierten vor allem viele Anghörige der untersten Kasten und der 'Unberührbaren' zum Islam, weil in dieser Religion - im Gegensatz zum Hinduismus - alle Menschen gleichwertig sind.
Heute ist Indonesien das Land mit den weltweit meisten Muslimen (ca. 240 Mio). Indonesien stand aber nie unter arabischer Fremdherrschaft, ebensowenig wie Ostafrika, wo der Islam auch stark vertreten ist. Das zeigt, dass die Islamisierung auf friedlichem Weg erfolgte.
  • 29.12.2017, 17:20 Uhr
  • 1
Von Gleichwertigkeit aller Menschen kann beim Islam keine Rede sein. Wenn islamische Herrschaft, blieb den "Ungläubigen" nur die Wahl zu konvertieren oder sich Frieden durch spezielle Abgaben zu erkaufen.
  • 29.12.2017, 17:24 Uhr
  • 6
Es stimmt, Christen und Juden hatten eine Sondersteuer zu entrichten. Dem steht der Zakat gegenüber, eine im Islam verpflichtende Abgabe, die die Muslime zahlen mussten und immer noch müssen.
Das hat aber nichts mit dem Beitrag zu tun. Bitte beim Thema bleiben.
  • 29.12.2017, 17:31 Uhr
  • 1
"... weil in dieser Religion (Islam) ... alle Menschen gleichwertig sind"
Wenn auf eine eben geschriebene Bemerkung von dir nicht so reagiert wird, wie gewünscht, kommt schon wieder so ne seltsame Bemerkung.
  • 29.12.2017, 17:37 Uhr
  • 4
Ich habe doch geantwortet, obwohl es nicht zum Thema gehörte, oder nicht? Aber ich lasse mir in meinen Beiträgen kein Thema aufzwingen. Wenn du etwas anderes besprechen willst, steht es dir frei, einen eigenen Beitrag zu verfassen.
Also bleib beim Thema des Beitrags.
  • 29.12.2017, 17:42 Uhr
  • 0
Assya, Du schreibst hier wie ein geschmeidiger Politiker, der alles damit begründet, dass seine Politik auf Grund der Verfassung seines Staates niemals Gewalt anwendet.
Mohammed hat durchaus Kriege angezettelt, wobei er mit Überfällen auf Karawanen aus Mekka begann.
Dazu heißt es im Koran:
„Gott hat euch doch (seinerzeit) in Badr zu Sieg verholfen, während ihr (eurerseits) ein bescheidener, unscheinbarer Haufe waret.“
Also komm mir nicht mit dem Unsinn, dass die Islamisierung der Welt nur friedlich erfolgte. Eure religiösen Streiter waren genau die gleichen Mordbuben, wie die Kreuzritter, die im Namen Jesu Jerusalem eroberten.
  • 29.12.2017, 19:36 Uhr
  • 2
Ich bin mir nicht sicher, ob ich den 'geschmeidigen Politker' als Kompliment auffassen soll ...
Der Beitrag enthält aber genau das, was du schreibst: die Überfälle auf Karawanen der Mekkaner.
  • 29.12.2017, 20:05 Uhr
  • 1
Also seid ihr Moslems genau die gleichen Mordbuben, wie die Christen, die mit Gewalt ihren glauben verbreitet haben.
  • 29.12.2017, 20:18 Uhr
  • 1
Auch unter Muslimen gibt es Gute und Böse.
  • 29.12.2017, 20:33 Uhr
  • 3
Wie schön, dass du mal eingestehst, dass der Islamische Glaube aus euch keine besseren Menschen macht. Ihr seid genau so gierig, korrupt und machtbesessen, wie viele unserer Mitmenschen.
  • 29.12.2017, 20:56 Uhr
  • 2
Zur Kenntnis genommen - es gehört aber nicht zum Thema dieses Beitrags. Ab jetzt bitte beim Thema bleiben.
  • 29.12.2017, 21:00 Uhr
  • 1
Dein Thema ist doch der friedliche Islam. Also möchtest Du wohl, dass wir den Islam hochjubeln und die blutigen Auseinandersetzungen mit anderen Religionen "unter den Tisch" kehren.
Nimm Ägypten: Das war ein oströmisches Land mit überwiegend koptischer (christlicher) Bevölkerung. Es wurde von einer islamischen Armee erobert. Heute sind nur noch 10 Prozent der Bevölkerung koptisch. Und diese sind zunehmenden Angriffen durch islamische Terroristen ausgesetzt.
Jetzt komm mir nicht wieder mit dem Einwand, dass der Koran Eroberungen und Terrorismus verbietet. Die Tatsachen sind anders. Eure Religionsführer sind das Problem, da viele im Mittelalter stehen geblieben sind.
  • 30.12.2017, 07:19 Uhr
  • 3
Mein Thema ist die Differenzierung zwischen religiöser Lehre und falschen Interpretationen durch archaische oder gewaltbereite Ideologien, denen ich auch schon drei Beiträge gewidmet habe:
wize.life/themen/kategorie/politik/artikel/64...terrorismus
wize.life/themen/kategorie/politik/artikel/65...sen-sollten
wize.life/themen/kategorie/politik/artikel/64...-zum-terror
Mir geht es also nicht um das 'Hochjubeln' einer Religion. Derartige Seitenhiebe sind unangemessen.
Auch die Pauschalverurteilung 'unserer Religionsführer' ist ungerechtfertigt, weil die allermeisten der islamischen Gelehrten einen friedlichen Standpunkt vertreten.

Du machst denselben Fehler wie alle Islamgegner. Du willst zwischen Lehre und Ideologie nicht unterscheiden. Du siehst ein weißes Blatt mit einem schwarzen Punkt und redest nur über den schwarzen Punkt und erweckst dabei den Eindruck, das ganze Blatt sei schwarz.
  • 30.12.2017, 07:37 Uhr
  • 2
Tut mir leid Assya. Du willst die Zusammenhänge zwischen religiöser Lehre und der daraus resultierenden Gewaltbereitschaft nicht akzeptieren.
Dabei ist unstrittig, dass Religionen die Menschen aufstacheln, woran die Priester, Imane etc. nicht ganz unschuldig sind.
Damit Du es leichter hast, nenne ich das Beispiel der Konquistadoren, die mit brutaler Gewalt Zivilisationen zerschlagen haben, Leute ausgerottet und zwangsbekehrt haben. Natürlich mit tatkräftiger Unterstützung von katholischen Priestern.
Wenn Du jetzt katholisch mit islamisch vertauscht, dann bist Du bei den Eroberungen in Spanien, Kleinasien etc. Und wenn Du das lediglich als politische Ereignisse ohne Religionsbezug abtust, dann willst du die Geschichte umschreiben.
Die eroberte Hagia Sophia in Istanbul, davor Byzanz. Zuerst wurde die christliche Kirche in eine Moschee verwandelt, heute ist sie ein Museum.
  • 30.12.2017, 08:28 Uhr
  • 2
Das alles ist mir natürlich bestens bekannt. Aber auch an den Ereignissen der Vergangenheit, die du beschreibst, war nicht die christliche Lehre schuld, sondern deren Missbrauch für machtpolitische Zwecke. Die religiöse Motivation wurde von diversen Herrschern benutzt, um die unbedarfte Masse besser mobilisieren zu können. Die Religion ist das ideelle Opfer und nicht der Täter.
Wie dieser Missbrauch durch den Islamismus zustande kam, habe ich im Beitrag beschrieben. Wenn du das nicht akzeptieren willst, kann man eben nichts machen.
  • 30.12.2017, 09:16 Uhr
  • 0
Dann waren die Deutschen unter Hitler auch nur eine unbedarfte Masse ohne eigenen Willen.
Du machst es Dir zu einfach!
  • 30.12.2017, 11:07 Uhr
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Du stellst merkwürdige Schlossfolgerungen an. Der Nationalsozialismus war eine rassistische, menschenverachtende Lehre; hier lag das Böse also schon in der Lehre und nicht erst in einer falschen Interpretation.

Du stellst hier auf demagogische Art einen Vergleich her, der jeder vernünftigen Grundlage entbehrt.
  • 30.12.2017, 13:52 Uhr
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Es geht um die "unbedarfte Masse", die nach Deiner Interpretation von diversen Herrschern benutzt wurde, um ihre Ziele zu erreichen.
Damit unterstellst Du, dass die Menschen keinen eigenen Willen haben, sondern blind allen Heilsversprechen folgen. Damit ist der Keim für jedes Verbrechen gelegt, sei es religiöser oder rassistischer Art.
Wenn dem so ist, dann gäbe es keine Hoffnung für diese Welt.
  • 30.12.2017, 15:54 Uhr
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Auch diese Schlussfolgerung ist falsch. Gerade der freie Wille erlaubt es, sich für das Falsche zu entscheiden - aus welchen Gründen auch immer. Die Motive und Ursachen dafür sind vielfältig. Es gibt zahlreiche Theorien darüber, welche Menschen aus welchen Schichten besonders leicht zu radikalisieren sind: vor allem religiösen Analphabeten kann man leicht einreden, für ihren "Gott" das Falsche zu tun.
  • 30.12.2017, 16:09 Uhr
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wize.life-Nutzer: Dein Kommentar:
<Die Moschee von Corduba, übrigens ein fantastisches Bauwerk, wurde durch die islamischen Eroberer in Spanien gebaut.
Für Assya haben natürlich die bösen Politiker dieses Gotteshaus geschaffen und nicht islamischen Prediger, die die Eroberer in diesen Krieg gegen ein christliches Land gehetzt haben. >
mit dem du einen neuen Strang eröffnet hast, hat nicht nur nichts mit den Thema dieses Beitrags zu tun - er zeigt auch deutlich, dass es dir nicht auf eine sachliche Diskussion ankommt, sondern dass du hier nur dein Gift versprühen willst.
Daher bist du raus.
  • 30.12.2017, 21:37 Uhr
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Den Terror hatte es in der islamischen Welt bisher auch nicht gegeben. Die islamische Epansion war nicht von Terror gezeichnet, die an den islamischen Staat erinnern würden.
  • 31.12.2017, 11:35 Uhr
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Warum stellst du diesen Artikel unter "Politik" ein, du hast uns doch noch vor Kurzem versucht zu erklären, dass Islam lediglich ein Glaube ist und auf die Politik keinen Einfluss nimmt Also nun doch nicht!
  • 29.12.2017, 16:42 Uhr
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Weil es keine Rubrik für 'Religion' gibt und das Thema 'Gewalt' am ehesten zur Politik passt.
  • 29.12.2017, 16:46 Uhr
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Oh doch, das passt in "Philosophie"
  • 29.12.2017, 16:47 Uhr
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Nun, ich finde das nicht. Das sind zwei verschiedene Gebiete.
  • 29.12.2017, 16:49 Uhr
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Na dann hast Du wohl Deinen ersten Bericht ad absurdum gestellt und stimmst zu, dass in allen islamistischen Ländern der Glaube gleich Gesetz ist, wie ich es auch erklärt habe.
  • 29.12.2017, 16:54 Uhr
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Natürlich nicht. Ich habe dir erklärt, weshalb der Beitrag in dieser Rubrik steht. Deine weiteren Unterstellungen sind unzutreffend. Damit ist diese Debatte der Rubrikwahl beendet.
Weitere Wortmeldungen bitte nur zum Inhalt des Beitrags.
  • 29.12.2017, 17:08 Uhr
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Gut zum Inhalt des Beitrags. Sehr geehrte wize.life-Nutzer. Können Sie bitte Ihre Weisheiten für sich behalten. Danke!!
  • 29.12.2017, 17:15 Uhr
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wize.life-Nutzer
Hier kann jeder schreiben, was er möchte. Und niemand wird gezwungen, etwas zu lesen, was ihn/sie nicht interessiert.
  • 29.12.2017, 17:23 Uhr
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Nun ja, sicher ist das so. Nur wenn ich in die Rubrik Politik gehe, um mich zu informieren, fällt es einem sofort ins Auge. Wissen Sie, Generationen vor mir sind ohne den Islam und das Wissen darüber gut über die Runden gekommen. Und ich kann Ihnen versprechen, wir werden es auch weiterhin.
  • 29.12.2017, 17:28 Uhr
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Nun, der Titel des Beitrags ist wohl eindeutig. daher: siehe oben. Niemand wird gezwungen, sich über den Islam zu informieren. Schönen Nachmittag.
  • 29.12.2017, 17:34 Uhr
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Leider wird man dazu gezwungen. Man wird beschallt von den Medien. Und dann auch noch hier. Lassen Sie es doch bitte einfach.
  • 29.12.2017, 17:37 Uhr
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Ich habe oben bereits alles gesagt, was ich dazu sagen möchte. Nochmals einen schönen Nachmittag.
  • 29.12.2017, 17:38 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Leider nicht wize.life-Nutzer. Ich werde wohl leider noch öfter von Ihnen lesen. Wünsche auch einen schönen Nachmittag
  • 29.12.2017, 17:41 Uhr
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wize.life-Nutzer
Wenn du vor salafistischen Frauennetzwerken warnen willst, schreibe dazu einen eigenen Beitrag. Das gehört hier nicht zum Thema. Daher wird dein Kommentar gelöscht. Auch für dich gilt: Beim Thema bleiben.
  • 29.12.2017, 17:44 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
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