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CDU-Mann: "Das ist existenzbedrohend", wenn wir weniger Waffen für Saudi-Ara ...

CDU-Mann: "Das ist existenzbedrohend", wenn wir weniger Waffen für Saudi-Arabien produzieren

News Team
13.01.2018, 08:53 Uhr
Beitrag von News Team

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor kritisiert die Beschränkung von Rüstungsexporten als Teil der Sondierungsergebnisse von CDU, CSU und SPD. "Ich finde es problematisch, dass auf Drängen der SPD unsere Rüstungsexporte weiter beschränkt werden sollen", sagte Amthor der WELT.

Das ist existenzbedrohend für die Wolgaster Peene-Werft in meinem Wahlkreis, die Küstenschutzboote für Saudi-Arabien produziert.

Solche Boote seien keine Panzer, würden aber der von der SPD vorgeschlagenen Regelung "zum Opfer fallen". "Das ist paradox: Man will zwar den ländlichen Raum fördern, bringt aber durch solche Abreden strukturrelevante Unternehmen in Vorpommern in schweres Fahrwasser."

Insgesamt sei Amthor aber mit dem Ergebnis zufrieden. "Gerade die Begrenzung der Zuwanderung, die Aussetzung des Familiennachzuges, die Stärkung der Sicherheitsbehörden und eine Absage an Steuererhöhungen sind für mich zentrale Inhalte."


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5 Kommentare

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da gebe ich dem CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor völlig recht, daß die Waffenlieferungen an Saudi-Arabien existenzbedrohend für viele Zivilisten im Jemen, und nicht nur dort, sind.

"Seit dem 26. März 2015 sind nach UN-Angaben bis Anfang März 2016 – Berichten zufolge überwiegend durch Luftangriffe der saudisch geführten Militärallianz – mindestens 3.081 Zivilisten getötet worden, darunter bis Ende März 2016 mindestens 934 Kinder. Zivilisten waren von den Kämpfen überproportional stark betroffen und stellen über die Hälfte der Todesopfer im Jemen."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%...n_seit_2015
  • 14.01.2018, 11:45 Uhr
  • 3
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In Deutschland regiert das Pharisäertum, Scheinheiligkeit bis zum geht nicht mehr. An Stelle von Kriegsbooten und Schiffen können doch andere Boote und Schiffe gebaut werden, aber an denen verdient es sich nicht so gut. Wenn es tote Deutsche Soldaten gibt, dann geht das Gejammere los und die selben Typen schimpfen gegen Kriegstreiber.
  • 13.01.2018, 20:29 Uhr
  • 3
Und wenn sie unsere Waffen nachbauen und gegen uns richten auch?
Wie können die Regierenden glauben, dass diese Völker uns, bei den ständigen Eingriffen des Westens in ihre ureigensten Angelegenheiten, schätzen?
Aber der Bürger bekommt ja die gute Wirtschaftskraft immer wieder angepriesen, die dann auch noch Begehrlichkeiten der anderen euro. Länder weckt.
Vor allen Dingen vor Wahlen sieht "diese Wirtschaftskraft" immer wieder gut aus. Sie beruht eben zu großen Teilen auf der Waffenindustrie als dritt größter Exporteure. - Außerdem kurbelt die Versorgung von Millionen von Flüchtlingen mit allem Notwendigen zusätzlich die Wirtschaft an, während sichere Exporte nach Russland eingeschränkt werden. - Eben eiskaltes Pharisäertum. -
  • 14.01.2018, 12:18 Uhr
  • 3
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Dieser Herr zeigt seine verkommene Gesinnung und die der meisten in seiner Partei. Tote interessieren nicht nur der Profit der Banken und der Konzerne zählt. Da kaufen die USA Waffen in Rumänien und Bulgarien und verscherbeln dann obwohl verboten die Waffen in IS -Kampfgebiete. Unsere Truppen die dort Kämpfen werden mit Waffen getötet die mit EU- Mitteln gefördert werden um diese beiden Länder in die EU zu hohlen. Politik ist pervers und verkommen und ihre Macher sind für mich alle Kriminelle.
  • 13.01.2018, 18:28 Uhr
  • 4
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Die Abschaffung der Todesstrafe in diesem Land vernichtete die Arbeitsplätze der Henker. Ihnen war es nicht mehr vergönnt, weiterhin Menschen zu töten. Aus ihrer Sicht ein Skandal, denn sie wurden arbeitslos, aber für die Humanität war es ein Gewinn.
In Bezug auf unsere Waffenindustrie sind wir noch längst nicht soweit.
Hier siegen Wohlstands-und Arbeitsplatzargumente über das Recht von Menschen, nicht mit deutschen Waffen erschossen zu werden und in Frieden leben zu können.
Humanität ja, aber sie darf unsere Gewinne nicht einschränken.
  • 13.01.2018, 16:36 Uhr
  • 4
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