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"Nur belogen und betrogen" - Schwester von Martin Schulz rechnet hart mit der SPD-Spitze ab

"Nur belogen und betrogen" - Schwester von Martin Schulz rechnet hart mit de ...
News Team
11.02.2018, 11:19 Uhr
Beitrag von News Team

Die Schwester des scheidenden SPD-Vorsitzenden Martin Schulz, Doris Harst, hat der SPD-Spitze nach den jüngsten Personalquerelen massive Vorwürfe gemacht.

„Andrea Nahles, Olaf Scholz und andere“ machten ihren Bruder zum „Sündenbock für alles“, sagte Harst der "Welt am Sonntag": „Dabei könnten sie Martin dankbar sein, nicht nur, weil er in ihrem Sinne Sigmar Gabriel abserviert hat.“

Video: So dramatisch erklärt Schulz seinen Rückzug


Die SPD habe sich im Umgang mit ihrem Bruder als eine „echte Schlangengrube“ erwiesen, sagte die Sozialdemokratin. Jetzt sagten „Politiker mit Führungverantwortung: ,Martin ist an allem Schuld.’“, bemängelte Harst.

"Nur belogen und betrogen"


Mir wird übel, wenn ich höre, wie Herr Stegner sich äußert und wenn Juso-Chef Kühnert sagt, ,nachdem die Personalie Schulz vom Tisch ist ...’“, sagte Harst weiter. Damit werde deutlich, dass ihr Bruder „nur belogen und betrogen“ worden sei. Sie fügte hinzu: „Deshalb war, nach seiner erfolgreichen Zeit als Spitzenpolitiker in Brüssel und Straßburg, die Schlangengrube Berlin, die er völlig unterschätzt hat, nichts für ihn.“

Doris Harst gehört seit Jahrzehnten der SPD an, wohnt wie ihr Bruder in Würselen (NRW) und ist dort kommunalpolitisch engagiert, unter anderem, als Mitglied des Stadtrates.

265 Kommentare

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Man kann über Martin denken wie man will; aber ihn zum alleinigen Sündenbock zu machen ist einfach nur schäbig!!!
  • 14.02.2018, 18:24 Uhr
  • 0
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Diese "Nummer" war für Herrn Schulz einfach zu groß. Das hätte er wissen müssen !
  • 14.02.2018, 15:07 Uhr
  • 0
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Weis nicht was Frau Harst erwartet, Politik ist Intrigenspiel um Macht und er hat versucht mit den grossen mitzuspielen dabei fehlte ihm seine Brüsseler Lobby und wer dann noch soviele Handwerliche Fehler macht bleibt angreifbar.
  • 13.02.2018, 20:46 Uhr
  • 2
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Der hätte lieber in Brüssel bleiben sollen und an seinem Europa basteln. Das ist sowieso nicht mein Europa, ausserdem, was soll's? Der ist doch finanziell abgesichert.........
  • 12.02.2018, 19:25 Uhr
  • 4
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Schulz Person konnte einfach nicht bestehen
  • 12.02.2018, 18:00 Uhr
  • 0
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Die SPD hat sich selbst dahin gebracht. Herr Schulz hat als EU Abgeordneter nichts zustande gebracht und jetzt wollte er DE regieren, aber die SPD hat unter Schröter die moderne Sklavenhalter der Arbeitsnehmer eingeführt ( Zeitarbeitsfirmen) wer das erlebt weis was das bedeutet. Ich jedenfalls wähle keine SPD
  • 12.02.2018, 16:58 Uhr
  • 7
Die SPD kann sich nur erneuern und auf Wählerstimmen hoffen, wenn sie sich auf sozialdemokratische Werte besinnt aber nicht mit dieser Führungsriege. Es war keiner bereit, sich öffentlich gegen die unsoziale Politik vom Agendakanzler oder Frau Merkel zu positionieren. Sie haben alle mitgemacht, damit sie ihren Stuhl im Bundestag nicht verlieren. Täter sind keine Reformer, weil sie ihre Glaubwürdigkeit verspielt haben.
  • 14.02.2018, 11:19 Uhr
  • 3
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Schulz hat sich selbst ins Aus befördert, basta, mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
  • 12.02.2018, 16:58 Uhr
  • 2
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Nun hat sich Martin Schulz doch verabschiedet, was denn noch ???
Mir kam er in dem Jahr seines aufreibenden Kampfes für die Wahl und später für die Koalitionsverhandlungen authentischer und bürgernäher rüber als ich das bei den übrigen Politikern feststellen konnte. Mir tut es sehr leid für ihn nach soviel Aufopferung, dass er keine Rückendeckung seitens der SPD bekam und nachweislich auch nie fair von den Medien behandelt worden ist, die ja alle "Mutti-Merkel-lastig" sind, grrr **
  • 12.02.2018, 16:15 Uhr
  • 6
Aufopferung hat auch immer etwas mit Naivität zu tun. Und wer will schon jemanden an oder in der Regierung, der sich "aufopfert" ? Herr Schulz war so naiv, alles zu glauben, was ihm die SPDler eingetrichtert haben.
  • 14.02.2018, 15:10 Uhr
  • 1
Da magst Du Recht haben, wenn Du heutzutage kein
stromlinienförmiger Politiker bist, hast Du keine Chance, grrr **
  • 14.02.2018, 15:13 Uhr
  • 1
Wollen wir eine Führung, die sich um nichts schert, die jede Kritik ignoriert, einfach ihr Ding durchzieht ??? Dann freut Euch schon mal auf die nächste Diktatur !!! Armes Deutschland ... und dann wird sich erstaunt gewundert, weshalb die AFD über uns schwebt wie ein Dämon.
Das fehlt uns noch - zurück ins Reich !!! Aber unsere Parteien, die Medien und wir Bürger selbst schaufeln uns ja in dieses Grab hinein, grrr **
  • 14.02.2018, 15:18 Uhr
  • 1
Herr Schulz hat ganz einfach kein eigenes Format ! Er wollte wohl, allein er konnte nicht. Er hat geglaubt, der Retter der SPD zu sein (wohl auch, weil er sich mit der Merkel gut versteht und sonst niemand etwas mit ihr zu tun haben wollte !) .Auch das und dazu noch seine eigenen vielen Unfähigkeiten haben ihn ins Aus befördert. Diese Nummer war zu groß für ihn. Allein seine Wahl mit 100 % hätte ihn mehr als stutzig machen müssen. Denn diese Zahl war die so genannte "Schlangengrube"für ihn. Er ist kopfüber da reingefallen ! Naiver geht es nicht !
  • 14.02.2018, 15:21 Uhr
  • 2
Ja, das Wahlergebnis, für das die Bürger verantwortlich sind, war fatal. Zeigt aber an, dass sich die Parteienlandschaft ändern muss. Dringend. Eine Erneuerung, auch mit bzw. durch die nächste Generation ist dringend erforderlich. Fr. Merkel will darauf Rücksicht nehmen. Muss sie auch, sonst wird sie doch noch schneller entsorgt werden müssen . . . als gedacht. Was ja auch ein Vorteil wäre . . . denn sie ist der Bremsklotz schlechthin. Und sie hat ihre Partei zum Verlierer gemacht. Sich selbst auch. In jeder Partei gibt es andere, die "gestalten" können und wollen. Auch in der SPD ! Alle müssen jetzt aufpassen, daß sie nicht von der AfD nicht nur eingeholt sondern überholt werden. Die AfD ist keine Diktaturpartei, etwa 60 % ihrer Leute entstammen der CDU und sie will genau die Merkel-Partei in die Wüste schicken. Die sitzt bereits in der Wüste . . .die SPD hat es geschafft, sie dahin zu bringen. Und ich vermute, es war Frau Nahles, die hier das gute Ergebnis für ihre Partei herausgeholt hat und nicht Herr Schulz.
  • 14.02.2018, 15:32 Uhr
  • 1
...von nun an geht es aufwärts !!!!
  • 14.02.2018, 15:40 Uhr
  • 2
Im Moment sieht es so schlecht nicht mehr aus. Veränderungen/Erneuerungen scheinen sich anzubahnen.
  • 14.02.2018, 15:43 Uhr
  • 1
Ich vermute, dass nicht NUR Frau Nahles, sondern Martin Schulz
und Andrea Nahles zu gleichen Teilen gekämpft haben **
  • 14.02.2018, 15:56 Uhr
  • 2
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Wenn Schulz nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen – die für die SPD mehr als erfolgreich zu werten sind – sein frühere Versprechen eingehalten hätte (nämlich kein Ministeramt zu übernehmen) – stünde er heute ganz anders da, seine Schwester brächte ihn nicht zu verteidigen und überhaupt wäre die derzeitige Situation eine andere!
  • 12.02.2018, 16:13 Uhr
  • 2
DAS war das endgültige AUS für ihn. Und diese seine Handlung spricht von absoluter Naivität/Dummheit.
  • 14.02.2018, 15:12 Uhr
  • 1
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Zu dieser Räubermentalität passt, dass sich die Parteien auch massiv durch ihre jeweiligen dubiosen Stiftungen an uns Steuerzahlen bereichern:

https://www.focus.de/politik/deutsch...450659.html

Mehr als eine halbe Millarde Euro (+ 27 Mio. mehr als 2016) von unser aller Steuergelder sind so auf die Konten von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linkspartei geflossen - und zwar zusätzlich (!), zur legalen, gesetzlichen, staatlichen Finanzierung in Höhe von etwa einem Drittel davon.

Was hätte man mit all dem vielen Geld an Sozialem in diesem Lande tun können?

Da braucht man sich nicht mehr zu wundern, wenn mancheine(r) einen regelrechten Hass auf unseren Parteiensumpf und seine unverfrorene Selbstbedienungsmentalität kriegt.
  • 12.02.2018, 11:36 Uhr
  • 7
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