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Deutschland = "multiethnisches Experiment" - Diese Tagesschau-Sendung bringt ...

Deutschland = "multiethnisches Experiment" - Diese Tagesschau-Sendung bringt das Netz zum brodeln

News Team
03.03.2018, 15:01 Uhr
Beitrag von News Team

Yascha Mounk, geboren in Deutschland als Sohn jüdischer Eltern, jetzt Dozent an der Harvard University in den USA. Der Politikwissenschaftler erklärte in der Tagesschau, warum die Deutschen derzeit unzufrieden mit der Politik im Land sind. Die Wortwahl macht stutzig und sorgt für heftige Empörung im Internet.

...dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.

Sehen Sie den Ausschnitt aus den Tagesthemen hier:

Die Aussagen sorgen für heftige Entrüstung in sozialen Medien. Kritische Stimmen aus der rechten Szene sehen die Worte als Beweis für einen "dunklen Plan" hinter der Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Politische Aktivisten, die vor einer "Umvolkung", wie es im rechten Milieu heißt, warnen, sehen sich durch die Aussagen des Politikwissenschaftlers bestätigt.

Was denken Sie?

Was denken Sie über die Aussagen?

Ich kann nichts schlimmes daran entdecken.
25 %
Na toll. Wasser auf den Mühlen der Rechtsextremen!
3.6 %
Globalisten zeigen ihr wahres Gesicht. Deutschland schafft sich ab!
71.4 %
Ist mir egal / Vollkommen unbedeutend.
0 %
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Zur Person: Yascha Mounk wurde 1982 in München geboren. Er ist ein jüdischer Politikwissenschaftler, der derzeit als Dozent an der Harvard University in Boston unterrichtet. Er veröffentlichte mehrere Schriften, unteranderem für die New York Times, The Wall Street Journal, Foreign Affairs, slate.com und Zeit Online. Er unterhält auch einen Podcast „The Good Fight“, auf dem er nach eigenen Aussagen "Strategien und Taktiken abdecken" will, "um [US-Präsident] Trump zu schlagen". Mounk ist ebenfalls Autor mehrerer Bücher, wie "Stranger in My Own Country: A Jewish Family in Modern Germany" (deutsch: Fremder in meinem eigenen Land: Eine jüdische Familie im modernen Deutschland). 2017 nahm er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an.

Auf Twitter zeigen sich viele rechte User empört über die Aussagen:

Auch die "Idenditäre Bewegung" und die AfD griffen das Thema auf.

Dutzende Anzeigen gegen AfD-Politikerin von Storch

28 Kommentare

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es wundert mich nicht, daß das Netz Amok läuft.
Yacha Mounk, ein in Deutschland geborener Jude wagt es die Politik unserer Kanzlerin zu kritisieren ...
als im November 2016 Nora Ili bei Anne Will Werbung für den IS machte, hielt sich die Empörung der "besorgten" Demokraten in Grenzen ...
aber wenn ein Jude uns sagt, was Sache ist, dann rasten viele aus!
  • 07.03.2018, 07:53 Uhr
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Seht euch eure eigene Abstimmung an.70 % stimmen wofür???
  • 04.03.2018, 20:43 Uhr
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Monoethnisch ? Seit wann ? Und da spricht ein US-Wissenschaftler - aus einem multiethnischen Land. Kann klappen - wird klappen. Wie in den USA auch ???
Wie auch immer: Die Herrschaften von der AfD und den rechtsradikalen Indentitären fühlen sich in ihrem Umvolkungsgeschwafel bestätigt.
Der Mann hätte besser mal den Mund gehalten - nicht jeder hier bei uns ist in der Lage, solche Aussagen richtig zu deuten.
  • 03.03.2018, 18:34 Uhr
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Ich kann nichts schlimmes daran entdecken. Die Freizügigkeit der Niederlassung innerhalb der EU sowie ein Einwanderungsgesetz werden für eine rechtliche Veränderung sorgen, die gut ist.

Das statistische Bundesamt hat zudem errechnet, dass wir eine Vielzahl von Einwanderern benötigen, um die Lücken im Arbeitsleben schließen zu können , wenn die Babyboomer in Rente gehen. Meiner Erinnerung nach über 400.000 jährlich. Die Zahl der Flüchtlinge werden bei weitem nie und nimmer ausreichen.

Man sollte rechtzeitig mit dem Zuwanderungsgesetz beginnen, damit qualifizierte Ausbildung überhaupt noch möglich sein wird. In 10 - 15 Jahren sollen 7 Millionen Arbeitsplätze nicht mehr durch Deutsche besetzt werden können.
  • 03.03.2018, 17:23 Uhr
@Elmar,
"Man sollte rechtzeitig mit dem Zuwanderungsgesetz beginnen, damit qualifizierte Ausbildung überhaupt noch möglich sein wird. In 10 - 15 Jahren sollen 7 Millionen Arbeitsplätze nicht mehr durch Deutsche besetzt werden können. "
das verstehe ich als schonungslose Kritik an der Politik deiner Bundeskanzlerin ...
denn konkludent bestätigst du, daß bei die Mehrzahl der Flüchtlinge eine qualifizierte Ausbildung nicht möglich ist!
  • 04.03.2018, 06:20 Uhr
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Es sind ja bald EU-Wahlen, dann wird es interessant von den Abgeordneten bzw. denen die es werden wollen zu hören, welche Standpunkte sie vertreten. Danach kann man seine Stimme dem jenigen geben, der die eigenen Standpunkte mit vertritt.
  • 03.03.2018, 15:42 Uhr
Lieber Herr Hilbert, wenn man mitbekommt, was zur Zeit "mit den Anker Personen" in Brüssel gemeint ist, besteht kaum Hoffnung.
  • 03.03.2018, 16:21 Uhr
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Das News Team gibt gewissermaßen die Antwort auf die oben gestellte Frage selbst: Es gießt durch die ständige Wiederholung eines kleinen Teiles des Intervies mächtig viel Wasser auf die Mühlen der extrem rechten Umvolkungsverschwörer. Das Team muss sich die Frage gefallen lassen, ob das seine Absicht war. Und wenn die Antwort lautet: Ja, das haben wir so beabsichtigt!, dann wird erneut der Verdacht aufkommen, dass im Team zumindest der ein oder andere Sympathisant rechtsextremer Ideen tätig ist.
  • 03.03.2018, 15:40 Uhr
Lieber Friedhelm, was ist denn verwerflich wenn einer die Wahrheit über die uns beherrschende Regierung ausspricht? Auch ich bin kein Freund von Multi-Kulti, das sage ich ganz offen - aber desset wegen bin ich kein Nazi, sondern ein ganz normaler Deutscher der sich für die Demokratie und GG einsetzt.
  • 03.03.2018, 15:45 Uhr
Vielleicht nutzt sich dieses Wort, bei soviel missbräuchlicher Benutzung bald ab und wird wieder im ursprünglichen Sinne gebraucht und ist dann auch wieder eine treffende Bezeichnung ...Während manch anderer Begriff dem ursprünglichen Sinn heute entfremdet wird ....
  • 03.03.2018, 16:33 Uhr
Das, lieber Peter, ist der kleine (aber entscheidende) Unterschied zwischen uns beiden: Du sprichst von der 'uns beherrschenden Regierung'. Ich fühle mich nicht von der demokratisch legitimierten Regierung 'beherrscht', solange ich mich frei bewegen und meine Meinung frei äußern darf, ohne befürchten zu müssen, Repressalien zu erleiden, wenn ich die Regierungspolitik oder einzelne Politiker kritisiere. Und Du genießt diese Freiheiten genau wie ich und wie alle, die sich an die bestehenden Gesetze halten. Ich würde Dich auch nicht einen 'Nazi' nennen, solange Du nicht Nazi-Ideologie verbreitest oder unterstützt.
Das Gerede von einer uns drohenenden 'Umvolkung' ist eindeutig rassistisch, und Rassismus ist nun mal eines der Wesensmerkmale der Nazi-Ideologie. Wer unserer Regierung unterstellt, sie betreibe den gezielten 'Austausch' der 'genuin deutschen' Bevölkerung gegen ein 'Vielvölker-Gemisch' fremder Rassen, der betreibt das Geschäft der Neo-Nazis. Das ist der Grund, weshalb ich diesen Beitrag für schädlich halte.
  • 03.03.2018, 16:56 Uhr
Lieber Friedhelm, es ist doch eine Tatsache, daß immer mehr ausländische Menschen, ohne daß sie für ihr Leib und Leben fürchten müssen, in unseren Staat ohne jegliche Kontrolle einsickern. Die Grünen wie auch die SPD würden am Liebsten gleich Jeden einbürgern. Während den deutschen Mitmenschen immer gepredigt wird: Es ist kein Geld da. Die meisten Punkte der Regierungsvereinbarung stehen unter dem Finanzierungsvorbehalt. Findest Du dies alles für Ordentlich? Zur kämpfe ich für eine Frau, die obwohl ein ärztliches Rezept vorhanden ist, soll sie das Medikament voll zahlen. Der Arzt schiebt es auf die Krankenkasse, diese auf die Kassenärztliche Vereinigung, diese auf die Apotheke, die wiederum auf die Krankenkasse, die im Gesundheitsministerium die wissen nichts und so dreht sich das Karussel schon in der dritten Runde. Keiner ist Schuld nur die Patientin ist die Dumme da sie das Medikament benötigt und die Kosten tragen muß und das bei einer geringen Rente. Toll, kann man nur dazu sagen. Geht man zu einem Facharzt, da kann man glauben die Türkei macht gerade einen Ausflug nach Deutschland, kein deutsches Wort
nur fremde Sprachen und Dialekte. Dies bringt die Deutschen auf die Palme, deshalb wählen sie bei der nächsten Mal vermehrt die AfD. Danke Frau Merkel für diese Politik. Dafür lieber Friedhelm, habe ich kein Verständnis mehr.
  • 03.03.2018, 17:29 Uhr
Da die Entscheidung der Bundesregierung vom September 2015 unter fortwährendem Bruch des geltenden Rechts (nach wie vor), ohne Beteiligung des Parlaments und ohne Legitimierung stattfindet, sind Zweifel des mündigen Bürgers an der verfassungsmäßigen Sauberkeit der Regierung und deren rechtmäßigen Handeln vorgegeben.
Die konzertierte propagandistische Begleitung dieser unklaren Rechtslage lässt auch kein Vorschussvertrauen des mündigen Bürgers aufkommen.
Zwischen der Verfassungstreue des Staates und seinem Bürger gibt es eine Beweislastumkehr, d.h. der Staat hat stets seine Rechtmäßigkeit und Verfassungstreue zu beweisen, dem Bürger muss der Staat umgekehrt seine Verfassungstreue unterstellen bis er das Gegenteil schlüssig beweisen kann.
Das sind die Errungenschaften aus dem angelsächsischen Recht.
  • 03.03.2018, 18:25 Uhr
Die meisten Menschen haben es noch nicht begriffen - wir haben eine neue Völkerwanderung.

Der Klimawandel wird das beschleunigen und wir können uns ohne Schießbefehl an den Grenzen kaum dagegen wehren.

Die Römer haben vergeblich versucht, die Germanen abzuwehren. Russland, Europa und der arabische Raum wurde von den Mongolen überrannt, und machten dadurch Bekanntschaft mit der chinesischen Kultur. Die arabischen Völker siedelten hunderte von Jahren in Spanien und hätten beinahe Europa erobert. Sie brachten eine hohe Kultur mit und prägten das heutige Europa. Und in der Kolonialzeit waren es die Portugiesen, Spanier und Engländer, die ganze Völker unterjochten , aber letzten Endes die moderne Zivilisation schufen.

Also sollten wir es akzeptieren, dass die Zeit der Nationalstaaten sich dem Ende zuneigt. Wie die Welt von Morgen aussieht, kann niemand wissen. Aber interessant wird sie auf jeden Fall sein.

  • 03.03.2018, 19:03 Uhr
Man muss doch nur die Augen offen halten und hören aber wer nicht hören und sehen will, der schwafelt wieder von Rechts und Braun. Das was dieser Herr ausspricht ist das was viele hier unter ständiger Beschimpfung gesagt haben und sagen. Das alles passt genau zum Bilderberger- Programm. Nur ein Beispiel von dieser Woche. Da stützen wir mit Milliarden in zweistelliger Höhe die HSH Nordbank und dann wird sie an Kredithaie aus den USA für 1 Milliarde verscherbelt. Einer der Mitverantwortlichen soll jetzt Finanzminister werden. Betrug am Volk über Millionen KFZ und keiner in der Regierung oder bei den Gerichten die diese Kapitalverbrecher zur Verantwortung ziehen. Sklaverei im Billiglohn mit Unterstützung der Regierenden. Steueroasen mit Staatlicher Unterstützung oder vom Staate selbst geschaffen, siehe Luxemburg. Und wo sitzen diese Steuerbetrüger? In Brüssel. Hier schwafeln sie von Freiheit und Demokratie und merken nicht dass sie täglich in ihrer Freiheit weiter mit kriminellen Verträgen beschnitten und ausgeraubt werden. Ist das wirklich Dummheit? Oder sehen die nur durch Parteibrillen? Es wird sich in der Politik nichts ändern wenn der Bürger sich nicht selbst erhebt und gegen dieses korrupte System angeht.
  • 03.03.2018, 19:04 Uhr
Zitat: "... sind Zweifel des mündigen Bürgers an der verfassungsmäßigen Sauberkeit der Regierung und deren rechtmäßigen Handeln vorgegeben."

In einem demokratisch verfassten Rechtsstaat gibt es das System der 'checks and balances', welches die Gewaltenteilung garantiert. So soll Machtkionzentration in einer Hand oder Partei verhindert werden.
In diesem System wird die ' verfassungsmäßige Sauberkeit der Regierung' überwacht durch das Verfassungsgericht, welches aus einem Gremium unabhängiger Richter besteht.
Meines Wisses hat es bereits eine ganze Anzahl von Bemühungen verschiedener Organe und Personen gegeben, die Bundesregierung vor dem Verfassungsgericht wegen ihrer oben inkriminierten Entscheidungen zu verklagen. Alle Versuche dieser Art waren bisher vergeblich, wurden entweder als unbegründet abgewiesen oder gar nicht erst zur Verhandlung angehommen.
Auch eine Forderung nach einem Untersuchungsausschuss im neuen Bundestag lief bisher ins Leere. Kommt dieser dennoch zustande, wird abzuwarten sein, zu welchem Ergebnis er kommt.
Dass die oben genannten 'Zweifel' bei Teilen der Bevölkerung entstanden sind, ist unverkennbar. Ob sie jedoch berechtigt sind und sich daraus strafrechtlich relevante Folgerungen für Regierungsmitglieder ergeben, darüber entscheiden Gerichte und niemand sonst. Auch Regierungsangehörige haben einen Anspruch auf Schutz durch die Justiz.
  • 03.03.2018, 19:10 Uhr
Friedhelm, ein vernünftiges Wort bei der ganzen Aufgeregtheit. Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige Mitmenschen wieder einen starken "Führer" wünschen, der "par ordre du mufti" regiert.
  • 03.03.2018, 19:24 Uhr
@Friedhelm

Bravo - die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel war richtig und gesetzlich zulässig. Ein Versuch des Professors Schachtschneider bei einer Beschwerde gegen die Bundeskanzlerin wurde ohne Begründung abgewiesen.

Ich zitiere Wikipedia:


"Ende Januar 2016 gab Schachtschneider in einer Pressekonferenz bekannt, die Bundesregierung mit einer Verfassungsbeschwerde zu zwingen, die deutschen Grenzen „gegen die illegale Einreise von Ausländern zu sichern“. Die Grenzöffnung während der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015 sei als Verstoß gegen geltendes Recht einzuordnen. Zudem forderte er die Suspendierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel. Unterstützt wurde er mit seiner Verfassungsklage durch die von Jürgen Elsässer und Götz Kubitschek initiierte Bürgerinitiative „Ein Prozent für unser Land“; ein weiterer Beschwerdeführer ist der AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider.[19] Die Beschwerde wurde Anfang März 2016 ohne Begründung abgewiesen. "


Diese Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist unanfechtbar. Das bedeutet, in dieser Sache kann es keine andere Entscheidung mehr geben.

Frau Merkel hat nach dem Asylgesetz und dem Dublinabkommen rechtlich zulässig gehandelt. Alles andere bleibt auch durch ständige Wiederholung des Gegenteils nur Unsinn.
  • 03.03.2018, 19:48 Uhr
Ihr könnt schreiben was ihr wollt. Die Beschwerde des Herrn Schachtschneider bedarf gesetzlich der Annahme durch das Bundesverfassungsgericht. Da dies nach den weiteren gesetzlichen Bestimmungen des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes nicht der Fall war, ist diese Entscheidung unanfechtbar und für alle bindend.

Frau Merkel hat somit durch diese Entscheidung in allen Dingen rechtmäßig gehandelt. Alles andere ist Unsinn..

Schachtschneider beschreibt seine Beschwerde ja als historisch. Man kann mit Fug und Recht ergänzen - eine historische Niederlage - wie all seine vorherigen Beschwerden auch..
  • 03.03.2018, 22:11 Uhr
Nichts wurde verletzt - einfach gar nichts...
  • 03.03.2018, 22:17 Uhr
Zitat: "Die offenen Grenzen ist eindeutig ein Schaden fur dieses Land."
Dieser Satz enthält nichts weiter als eine unbewiesene Behauptung. Was die wirklichen Folgen der 'Grenzöffnung' - die es übrigens nie gegeben hat, denn die Grenzen waren lediglich nicht hermetisch verriegelt - sein werden, wird erst in einer nicht eindeutig definierbaren Zukunft erkennbar sein. Ob sich die Entscheidung der Bundesregierung, die auf die Grenzen zuströmenden Flüchtlinge nicht abzuweisen, zum Schaden oder vielleicht gar zum Nutzen der BRD entwickeln wird, ist jedenfalls zur Zeit noch nicht vorhersehbar. Genau so wenig kann irgend jemand mit Bestimmtheit sagen, wie sich die Dinge entwikelt hätten, wenn man die Flüchtenden nicht ins Land gelassen hätte. Es ist müßig, darüber Spekulationen anzustellen.
  • 03.03.2018, 23:30 Uhr
wize.life-Nutzer, im Amtseid ist auch enthalten, wie Du ja sogar anführst:
Zitat: "...... das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen ....."

Im GG ist das Asylrecht enthalten, somit verstößt Frau Merkel keineswegs gegen bestehende Gesetze, wie auch das Bundesverfassungsgericht
festgestellt hat, wenn sie die Möglichkeit geschaffen hat, dass Flüchtlinge in unser Land kommen und hier um Asyl eingeben und es auch bekommen.
  • 04.03.2018, 00:36 Uhr
Eine Grundgesetzänderung ist nicht so einfach, wie Du Dir das gerade vorstellst.
  • 04.03.2018, 00:38 Uhr
Ich verstehe gar nicht, was hier immer gejammert wird von wegen, dass Frau Merkel nicht zum Wohle unseres Landes agieren würde.

Offensichtlich haben hier einige Herrschaften übersehen, dass es Deutschland so gut geht wie schon lange nicht mehr, und das trotz der Anweisenheit und Unterstützung der Flüchtlinge!

Wir haben Steuerüberschüsse und die Industrie floriert, die Arbeitslosenzahlen wurden gesenkt!

Wer angesichts solcher Ergebnisse glaubt, dass Fru Merkel nicht zum Wohle des Staates agiert, versteht offensichtlich weder was von Wirtschaft noch was von Politik und nützt sein Statement lediglich dazu, um eine rassistsiche Hetze los zu werden gegen Flüchtlinge und Ausländer im allgemeinen.
  • 04.03.2018, 00:50 Uhr
@Friedhelm,
"In diesem System wird die ' verfassungsmäßige Sauberkeit der Regierung' überwacht durch das Verfassungsgericht, welches aus einem Gremium unabhängiger Richter besteht. "
wie unabhängig diese Verfassungsrichter sind, zeigt die Tatsache, daß der ehemalige Ministerpräsident des Saarlandes, Peter Müller, CDU, als Verfassungsrichter berufen wurde ...
wäre die Unabhängigkeit der verfassungsmäßigen Sauberkeit der Regierung auch dann gewährleistet, wenn zum Beispiel Beatrix von Storch als Verfassungsrichterin berufen würde?
Was meinst du?
Ich vermute, daß in einem solchen Fall die "besorgten" Demokraten, einschließlich der Medien Amok laufen ...
"Peter Aloysius Müller (* 25. September 1955 in Illingen) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (CDU). Er war von 1999 bis 2011 Ministerpräsident und von 2009 bis 2011 auch Justizminister des Saarlandes. Seit Dezember 2011 ist er Richter des Bundesverfassungsgerichts."
Quelle Wikipedia
Über die Qualifikation als Verfassungsrichter kann man geteilter Meinung sein, denn seine richterliche Laufbahn endete 1990 als Richter am LG Saarbrücken.
Achja, seine Dissertation hat er nie beendet ...
" Nach seinem zweiten juristischen Staatsexamen mit der Note „gut“ war er ab April 1986 als Richter tätig, zunächst am Amtsgericht Ottweiler, später am Landgericht in Saarbrücken. Seit 1990 ist Müller beurlaubt."
Quelle: Wikipedia
Für mich steht fest, daß Herr Müller nicht aufgrund seiner juristischen Leistungen zum Verfassungsrichter berufen wurde, sondern weil er das richtige Parteibuch hatte ...
nur ein Schelm der Böses dabei denkt?
  • 04.03.2018, 06:14 Uhr
Asyl besteht doch nur für Menschen die um Leib und Leben fürchten müssen und nicht für die halbe Welt die wissen, daß es in Deutschland für alle die Sozialhilfe gibt oder? Daß Frau Merkel ihren Amtseid gebrochen hat, steht ohne Zweifel wohl fest.
  • 04.03.2018, 09:55 Uhr
@Peter,
"Asyl besteht doch nur für Menschen die um Leib und Leben fürchten müsse"
NEIN,
Art. 16a Abs. 1 sagt aus: "Politisch Verfolgte genießen Asylrecht."
übrigens, Art. 16a Abs. 2 GG sagt aus: "Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist."
ist aber faktisch abgeschafft worden ...
  • 04.03.2018, 10:37 Uhr
Und warum bzw. wird dieser Artikel nicht eingehalten? Die Befolgung dieses Artkels würde vielen Verdruß verhindern! Denn nach Deutschland kann man nur über Rußland und die Ostsee zu uns kommen oder über ein EU-Land.
  • 04.03.2018, 12:19 Uhr
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