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Die Groko sabotiert die Altersvorsorge in großem Stil

Die Groko sabotiert die Altersvorsorge in großem Stil

Helmut Achatz
13.03.2018, 13:02 Uhr
Beitrag von Helmut Achatz

Die Große Koalition, kurz Groko, tut alles, um die Altersvorsorge zu sabotieren. Sie enteignet viele, die selbstverantwortlich fürs Alter vorsorgen. Riester ist gescheitert; Direktversicherte werden von der Krankenkasse geschröpft. Nicht von ungefähr schwimmen die Krankenkassen im Geld.

Säulen der Altersvorsorge wackeln


Sobald der Staat im Spiel ist, muss der Bürger um sein Geld fürchten. Das gilt ganz besonders bei der Altersvorsorge. Die erste Säule der Altersvorsorge, sprich die gesetzliche Rente, wankt bereits, jetzt geht die Groko auch noch an die zweite und dritte Säule. „Die Große Koalition möchte den privaten Altersvorsorgegedanken offensichtlich nicht nur nicht unterstützen, sondern allmählich beerdigen“, klagt Bianca Boss, Pressesprecherin des Bundes der Versicherten (BdV). „Die selbstverordnete Reformpause ist verheerend für die Alterssicherung in Deutschland“, so Boss weiter.

Sabotage der Altersvorsorge
Wie eklatant die Sabotage ist, lässt sich am Koalitionsvertrag ablesen. In der Fassung vom 5. Februar stand noch, die die Doppelverbeitrag von Direktversicherungen zumindest abgemildert werden soll, in der Endfassung fehlt dieser Passus. Die CDU/CSU hat sich durchgesetzt und den Passus ersatzlos gestrichen. Die Folge dieser Verbraucherverarsche: Direktversicherten zahlen auch weiterhin den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil, wenn ihre Direktversicherung ausgezahlt wird. Das sind 14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag plus Pflegeversicherung – insgesamt mehr als 18 Prozent zehn Jahre lange, Monat für Monat. Einige Versicherte zahlen somit in ihrer Rente mehr an die Krankenkasse als in ihrem Berufsleben. Andreas Havlik beispielsweise schreibt, dass er seit einem halben Jahr Rentner sei und sein halbes Leben lang privat und betrieblich vorgesorgt habe. „Das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt mehr Krankenkassenbeiträge bezahle als in meinem Arbeitsleben, obwohl mein Einkommen im Beruf drei Mal so hoch war“, so sein Resümee. Wie ihm geht es vielen. Damit verliert Altersvorsorge ihren Zweck. Bisherige Klagen gegen dieses Unrecht – das entsprechende Gesetz wurde sogar rückwirkend eingeführt – laufen ins Leere.

Die Parole der CDU „Wir stärken die Rente“ klingt da wie Hohn. Betriebsrentner und Direktversicherte zahlen annähernd ein Fünftel an die Krankenkassen, von steigenden Renten kann keine Rede sein.

Mehr lesen unter https://vorunruhestand.de/2018/02/di...ossem-stil/

6 Kommentare

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Nicht genug ,viele die Morgen nicht wissen was sie zum Essen haben , sondern müssen sich noch Verscheissert vorkommen . In Deutschl. Flaschen sammeln kein Fahrgeld um irgendwo hinzu fahren . Dieses Leben ist keins .
  • 24.03.2018, 09:52 Uhr
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Unsere Politiker meinen es zu gut mit uns!!Sie haben ja Verpflichtungen müssen ja der ganzen Welt beweisen wie reich Deutschland ist. Muddiee und Kollegen schaffen den Niedergang Deutschland schon.Dann werden wir eine sozialistische Republik In 10 Jahren sind wir Entwicklungsland.
  • 20.03.2018, 10:38 Uhr
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Diese Regierungsbande ist zu allem fähig. Und Herr Jens Spahn weiß ja, daß es uns allen viel zu gut geht
  • 13.03.2018, 15:56 Uhr
Der Spahn meint nicht die Rentner sondern ,die sich mit Hartz 4 ausruhen .
  • 24.03.2018, 09:54 Uhr
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Sie müssen ja schließlich ihre überhöhten Pensionen finanzieren, da nimmt man es bei den Beitragszahlern. Ich glaube diese Bande hat schon längst erkannt das dieses System zerfällt und sie beginnen langsam das Angleichen der Sozialsysteme nach unten. Unterversorgte Rentner sterben früher und stellen somit keine Kosten mehr da. Diese Politik und ihre Macher sind einfach nur noch pervers und Menschenverachtend.
  • 13.03.2018, 15:23 Uhr
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Neoliberalismus
Will nur keiner begreifen.
Die Regierungsdarsteller sind auch nur Getriebene.
Zu melden haben die nichts.
  • 13.03.2018, 13:10 Uhr
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