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Null-Toleranz: US-Präsident Trump fordert Todesstrafe für Dealer

Null-Toleranz: US-Präsident Trump fordert Todesstrafe für Dealer

News Team
19.03.2018, 10:08 Uhr
Beitrag von News Team

US-Präsident Donald Trump will in Zukunft härter gegen Drogendealer kämpfen. Mit einem Gesamtpaket zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs soll der in jüngster Zeit kritisch gewordenen Drogenkrise in den USA ein Ende gesetzt werden. Allein im Jahr 2016 starben dort rund 64.000 Menschen an den Folgen einer Drogenüberdosis.

Nach Angaben der „Welt“ will Trump, dass bestimmte Drogendealer künftig mit dem Tod bestraft werden können. In Gerichtsprozessen auf Bundesebene könnte dann das amerikanische Justizministerium als Chefanklagebehörde die Todesstrafe beantragen. Dafür ist laut der Regierung keine Gesetzesänderung notwendig.

Darüber hinaus will der US-Präsident Senat und Abgeordnetenhaus auffordern, es gesetzlich zu erleichtern, Mindeststrafen für Menschen zu verhängen, die mit besonders potenten Drogen handeln. Dazu zählt nicht nur Heroin, sondern auch Schmerzmittel wie Oxycodon, eine bei starken bis sehr starken Schmerzen angewendete Substanz.


VIDEO: Die Viagra-Dealerin


Eine US-weite Aufklärungskampagne über die tödlichen Gefahren des Opioid-Missbrauchs gehört auch zum Gesamtpaket.

Den neuen Plan will der US-Präsident am Montag in New Hampshire vorstellen. Der kleine Bundesstaat an der amerikanischen Ostküste ist eine der von der Opioid-Krise meistbetroffenen Regionen der USA.

10 Kommentare

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Das Drogenproblem ist für viele Länder ein wohl unlösbares und sehr teures soziales und wirtschaftliches Problem.
Ob es mit der Todesstrafe für Dealer gelöst werden kann ist fraglich.
Es gibt viele Länder, die den Drogenhandel mit der Todesstrafe bedrohen und durchführen. Die USA wäre da nur ein weiteres Land.
  • 22.03.2018, 12:08 Uhr
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Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin gegen den Gebrauch von Drogen. Wir sehen ja tagtäglich was dieses Zeug anrichtet. Die Menschen gehen kaputt und die Erzeuger und Dealer werden immer reicher. Also dieses Schema paßt genau in die Kategorie Kapitalismus und das in einer globalen Welt. Wir rotten ganze Urwälder aus, aber angeblich geht es nicht, diese Drogen auzurotten. Wer Drogen herstellt muß per Gesetz gezwungen werden, das Zeug selbst zu schlucken und sich damit selbst kaputt zu machen.
  • 20.03.2018, 11:45 Uhr
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Donald ist ein Spinner, sonst nichts.
  • 19.03.2018, 22:06 Uhr
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Tja Herr Präsident,
wie wäre es denn mit der Einführung der Todesstrafe für Waffenlobbyisten?
2017 starben in den USA über 15.590 Menschen durch den Gebrauch von Schußwaffen ...
Die Waffenlobbyisten verhindern ein strengeres Waffenrecht in den USA ...
  • 19.03.2018, 15:36 Uhr
stimmt, die Dinger müssen produziert werden ... die Cops müssen die Täter jagen und abknallen ...
die Überlebenden der anschläge kommen ins Krankenhaus, werden von Ärzten und Pflegepersonal versorgt ...
ist ne richtige Jobmaschine ...
ähnliches geschähe bei uns, wenn Zigaretten und Alkohol verboten wird ...
Milliarden Arbeitsplätze fielen weg ...
und dann die armen Raucher und Säufer ... was machen die mit dem plötzlichen Reichtum?
können keinen Schnaps kaufen, keine krebserregenden Stinkbolzen ...
der Staat geht pleite, da die Steuereinnahmen aus Tabak- und Alkohol wegfallen ...
  • 20.03.2018, 18:20 Uhr
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Es gibt die Todesstrafe ja schon in den USA. Trotzdem ist dort Mord und Totschlag an der Tageordnung. Es ist erwiesen, dass drakonische Strafandrohungen nichts nützen.
Nützen würde ein Programm, um Menschen vom Drogengebrauch wegzubringen und ihnen Alternativen zu bieten, z.B. menschenwürdige Jobs.
Da, wo es ein Armutsproblem gibt, gibt es meist auch ein Drogenproblem, um die Unzufriedenheit der Armen mit Drogen zum Schweigen zu bringen.
  • 19.03.2018, 11:28 Uhr
Ich bin der Meinung, wenn man alle Kosten zusammenrechnet, ersparen gut gemachte soziale Programme der Gesellschaft viele Folgekosten und rechnen sich in der Zukunft.
Es gibt solche Programme auch, selbst in den USA, aber man hört wenig drüber.
Allemal "unterhaltender" sind Nachrichten über die Sprüche Donald Trumps !
  • 19.03.2018, 14:04 Uhr
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Die Todesstrafe wird von uns abgelehnt - sie ist nach dem Grundgesetz abgeschafft.

Im Übrigen verstößt sie auch Gegen Art. 2 Abs. 2 GG

"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit."

Es wäre gar nicht ein besonderer Artikel der Abschaffung erforderlich gewesen.


Daher vollkommene Ablehnung gegen die Haltung von Donald Trump.
  • 19.03.2018, 11:27 Uhr
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Was sollen diese Heißluftblasen? In den Ländern in denen es für Dealer die Todesstrafe gibt,hat es trotz allem ein Mehr an Rauschgiftkonsumenten gegeben - der Gebrauch war nicht rückläufig. Was macht der Präsident mit den neuen Marihuanafarmen die gerade in den USA entstehen?
  • 19.03.2018, 11:07 Uhr
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Wenn das Gesetz durchkommt und angewendet wird dann werden wir in den USA das größte Massaker in der Menschheitsgeschichte erleben.
  • 19.03.2018, 10:49 Uhr
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