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Gefährlicher Atommüll: So dramatisch ist die Situation in niedersächsischem  ...

Gefährlicher Atommüll: So dramatisch ist die Situation in niedersächsischem Zwischenlager

News Team
15.04.2018, 14:05 Uhr
Beitrag von News Team

Im Zwischenlager für schwach radioaktiven Atommüll in Leese (Landkreis Nienburg) stehen 442 Fässer, die intensiv nachbehandelt werden müssen. Das belegt eine bisher unveröffentlichte Studie im Auftrag des Umweltministeriums, die dem NDR Regionalmagazin "Hallo Niedersachsen" vorliegt. Bislang hatte das Umweltministerium dem Landtag gegenüber nur sieben problematische Atomfässer eingeräumt.

VIDEO: Wurde doch ein Atom-Unfall vertuscht? Russland bestätigt erhöhte Strahlenwerte


Den Bürgern vor Ort teilte das Ministerium diese Ergebnisse bisher nicht mit, obwohl die Studie schon seit mehr als einem Jahr vorliegt. Die Bürger in Leese fühlen sich schlecht informiert. "Freiwillig rücken die gar nix raus", sagt Henning Breiter von der Bürgerinitiative Strahlenschutz Leese. Umweltminister Olaf Lies (SPD) sagte dem NDR hingegen, er gehe, genau wie sein Vorgänger Stefan Wenzel (Grüne), mit dem Thema "sensibel" und "transparent" um.

Aufgeblähte Fässer mit Atommüll

In den 1484 Fässern im Landesbesitz lagert schwach radioaktives Material, etwa aus Röntgenpraxen. Was genau sich in welchem Fass befindet, ist unklar. Es gibt Fotos von aufgeblähten Fässern mit hochgewölbtem Deckel und Rostflecken. Wolfgang Schumacher von der Bürgerinitiative Leese ist besorgt: "Wenn man sich das genauer angucken würde, was da alles drin ist, dann würde man wahrscheinlich schon blasser werden." Laut Studie müssen mindestens 442 Fässer, also jedes dritte Fass, "nachkonditioniert" werden: Einige sollen getrocknet werden, in anderen müssen hochgiftige Stoffe zusätzlich verpackt werden.

Das kann vor Ort in Leese nicht geschehen, weil die Lagerhalle viel zu eng ist. Das Umweltministerium sucht daher derzeit per Ausschreibung eine Firma, die alle Fässer abtransportiert, untersucht und endlagerfähig macht. Wohin die Fässer danach kommen, ist unklar: Der eigentlich dafür vorgesehene Schacht Konrad ist erst 2027 bereit. Auch in Leese können sie nicht dauerhaft bleiben. Ende 2030 läuft dort der Pachtvertrag aus.

Quelle: NDR Hallo Niedersachsen

3 Kommentare

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das alles habt ihr eurer früheren umweltministerin frau Merkel zu verdanken,nichts also absolut nichts hat diese frau bis heute geleistet,nur der elite gedient...........die einzigste Hoffnung ist das sie sich selbst auffrisst ....fingernägel popel Ohrenschmalz ist schon mal belegt und der anfang
  • 17.04.2018, 07:55 Uhr
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Niemals sind es die Verursacher, die für solche Dinge aufkommen müssen und es ist doch nur schwach radioaktiver Atommüll. KEINE GEFAHR FÜR DIE BEVÖLKERUNG !
Tschernobyl und Fukushima wurden uns damals ja auch für harmlos von den Politikern verkauft. Auch wenn die Verstrahlung noch sehr lange anhalten wird.
Ich habe den Glauben schon lange an unsere Politiker verloren, den das Volk wird ja laufend von denen verars.......t.
Gerade zu lachhaft ist doch in unserem Land dagegen die Bevormundung der Bürger bzl.
Feinstaub und die Stickoxyde der Dieselfahrzeuge, da kann man die Bevölkerung so richtig abzocken und die Angst vor Lungenkrebs uvm. schüren!
Man bedenke mal was unsinnige Kosten für die Verschrottung von Dieselfahrzeugen entstehen. Die Ökos, sowie unsere rot, rot, grün Versager lassen grüßen.
  • 15.04.2018, 18:06 Uhr
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jetzt raten wir einmal, wer für die Kosten aufkommen muß ... kleiner Tipp, es sind nicht die Verursacher ...
  • 15.04.2018, 15:01 Uhr
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