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Urteil in Berlin: Lehrerin darf nicht mit Kopftuch unterrichten

Urteil in Berlin: Lehrerin darf nicht mit Kopftuch unterrichten

10.05.2018, 18:27 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

09.05.2018 Urteil in Berlin: Lehrerin darf nicht mit Kopftuch unterrichten. In der Grundschule wird Schreiben, Lesen und Rechnen gelehrt, auch etwas über Religion. Doch wie wirkt eine Lehrerin mit Kopftuch auf die Kinder? Ob der Staat diese persönliche Glaubensbekundung untersagen darf, hat jetzt ein Gericht in Berlin entschieden. Eine muslimische Lehrerin darf nicht mit Kopftuch an einer Grundschule in der Hauptstadt unterrichten. Das Berliner Arbeitsgericht wies in erster Instanz eine Klage der Frau ab. Das Gericht erachtete das in Berlin geltende Neutralitätsgesetz nicht als verfassungswidrig. Das Gesetz verbietet das Tragen von religiös geprägten Kleidungsstücken im öffentlichen Dienst. Die Lehrerin hatte gegen das Land geklagt, weil sie mit Kopftuch an der Grundschule unterrichten wollte. Vor ihrer Einstellung hatte sie bejaht, dass sie das Neutralitätsgesetz kenne. Das Urteil könnte Signalwirkung auch für andere Länder haben. Ich würde, wenn ich noch schulpflichtige Kinder hätte, die garantiert auf keine öffentliche Schule schicken, zumindest als Deutscher. Auf der Privatschule würde ich darauf bestehen, dass die Lehrer keinen Turban oder Kopftuch tragen etc. Zu viele Menschen blenden die Realität aus, und leben in Ihrer eigenen kleinen heilen links-grünen Gedankenwelt. Was also soll das demonstrative Kopftuchtragen Ihrer Meinung nach signalisieren? Integrationsbereitschaft oder doch eher die Betonung des Anderssein, wenn nicht gar die Ablehnung der "dekadenten" westlichen Kultur? Nachdem ich mich nunmehr mehrere Jahre mit dem Islam beschäftigt habe, komme ich zu dem Schluss, dass das Tragen des Kopftuchs nicht Ausdruck von Religiosität ist sondern ein Herrschaftsinstrument einer islamistischen bzw. reaktionär-moslemischen Gesellschaftsordnung. Es ist daher eher politisches denn religiöses Symbol. Mit dieser Meinung stehe ich nicht allein sondern befinde mich in bester Gesellschaft mit islamkritischen Moslemen und Nichtmoslemen: (de.eventbu.com/kassel/symbole-der-ungleichstellung-kopftuch-und-islamismus/3398723) "Überall dort, wo dezidiert islamisch-religiöse Kräfte an die Macht gelangen oder über Rückhalt in der Bevölkerung verfügen, werden Mädchen und Frauen zur Verschleierung angehalten oder gezwungen.
Das Kopftuch ist das sichtbarste Zeichen einer Gesellschaftsvorstellung, die sich durch Geschlechtersegregation auszeichnet und Männer und Frauen von Kindheit an hierarchisch voneinander scheidet und die inferiore gesellschaftliche Rolle von Frauen unterstreicht.
Mit dem Vormarsch des Islamismus ist diese Entwicklung auch in Europa angekommen."
Also doch eher ein politisches Symbol? Die Spannungen in unserer Gesellschaft entstehen, indem man aus falsch verstandener Toleranz islamistischen und reaktionär-moslemischen Bestrebungen, die sich stets gegen unsere freie Lebensweise richten, nicht entgegentritt.
Daher fordert auch der Islamkritiker Mansour ein Verbot des Kopftuchtragens bei Unter- 18-Jährigen: (www.welt.de/politik/deutschland/arti...hrigen.html) Auch vor diesem Hintergrund, mögliche Beeinflussung minderjähriger Mädchen durch reaktionär-moslemische Lehrerinnen, ist das ergangene Urteil vollkommen in Ordnung. Öffentliche Schulen sollten frei von religiösen Symbolen sein. Wer Religionsbezug haben möchte, sollte seine Kinder auf eine entsprechende Schule schicken. Dies gilt für alle öffentlichen Gebäude. Zum Thema "Kopftuch" bin ich aber auch zu dem Schluss gekommen, dass es insb. jüngeren Kopftuch (als Synonym für die unterschiedlichen Varianten) tragenden Frauen oft gar nicht um ein ur-religiöses Statement geht, sondern auch als Accessoire (zu Skinny-Jeans und high heels), Provokation und Abgrenzung getragen wird. Grundsätzlich sollte das Thema etwas runtergekocht werden.

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4 Kommentare

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Ein gutes Urteil.
  • 15.05.2018, 10:52 Uhr
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Kopftuch tragen aus religiösen Motiven von weiblichen Lehrkörpern in staatlichen Schulen sollte untersagt werden. Ebenso gehören Kruzifixe auch nicht in den staatlichen Schulen.
Eine staatliche Schule sollte auf jeden Fall religionsfrei sein. Auch der Religionsunterricht sollte aus den staatlichen Schulen verbannt werden. Denn Staat und Religion sollten strikt getrennt werden.
  • 14.05.2018, 19:41 Uhr
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Ersticken die Haare nicht auch unter den fest verknoteten "HaarÜbeltätern" ?
  • 13.05.2018, 14:39 Uhr
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Allah sei Dank!
  • 11.05.2018, 11:05 Uhr
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