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Deutsch-Rechts/Rechts -Deutsch

02.08.2018, 10:17 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Dieser Beitrag war heute morgen am Schwarzen Brett. Damit er nicht durch neue Beiträge so schnell ins Nirvana nach unten durchgereicht wird und dadurch ins Vergessen, poste ich es hier.

Merkel
In der netzbasierten Subkultur der Rechten und Rechtsextremen steht Merkel für den Teufel. Sie ist zwar an allem Schuld, aber zugleich in quasigöttlicher Weise der Grund für die Existenz und das Erstarken der Rechten. Deshalb enden deren Stoßgebete meist mit "Danke Merkel!", dem Amen der Rechten.

Linksextrem
Als linksextrem gilt man für Rechte, wenn man Anhänger der bekannten linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" ist.

Deutschland
In rechten Köpfen existiert Schrödingers Deutschland: Es ist gleichzeitig das allerbeste Land des Universums - aber auch eine unwürdige, schlimme Linkskloake und GmbH. Für Rechte kann "Hört endlich auf, dieses drecksversiffte Land schlechtzureden!" ein sinnvoller Satz sein.

Rassismus
Gibt es nicht, sagen Rechte, jedenfalls nicht hier. Außer vielleicht gegen weiße Männer, wenn man sie "weiße Männer" nennt. Wenn Nichtweiße widersprechen, müssen sie zum Beweis des vollständig fehlenden Rassismus rassistisch beschimpft werden.

Fachkräfte
Als Fachkräfte werden Nichtweiße bezeichnet, meist im Kontext von Berichterstattung über Kriminalität. Sarkasmus und die schlichteste Form der Ironie, die Gegenteilformulierung, gehören essenziell zur rechten Sprache. Entsprechend wird hier die Formulierung verballhornt, dass Zuwanderung in Deutschland gebraucht wird, um den Fachkräftemangel auszugleichen. Ähnlich funktioniert "Kulturbereicherer".

Goldstücke
Ebenso schlicht ironisch abwertend für Nichtweiße verwendet, meist wenn Zuwanderer im Verdacht stehen, Verbrechen verübt zu haben. Basiert wahrscheinlich auf einem verdrehten Martin-Schulz-Ausspruch von Sommer 2016: "Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.… Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa." Daraus wurde erst "Flüchtlinge sind wertvoller als Gold" und dann Flüchtlinge als Goldstücke. Diese Form von rechtem Sarkasmus dient der Selbsterregung, weil sich eine ständige kognitive Dissonanz ergibt, die die eigene Wut viel länger trägt als echte Schimpfworte.

Lügenpresse
Wie "Fake News" bei Trump, so ist auch der Begriff Lügenpresse in erster Linie eine Autosuggestion: Man versetzt sich (und dann andere) mit diesem Wort in die Lage, nur zu glauben, was man glauben möchte. Lügenpresse zu schreiben oder zu schreien funktioniert für Rechte auch als Abwehrzauber gegen ungünstige Entwicklungen der Realität (fehlender Weltuntergang, ausbleibender Bürgerkrieg, mangelndes Chaos). Das wichtigste rechte Grundmuster, die Opferpose, lässt sich mit "Lügenpresse" auf die gesamte Bevölkerung anwenden, die zweifellos heimtückisch belogen wird.

Umvolkung (Großer Austausch)
Die so bizarre wie überraschend verbreitete Verschwörungstheorie, Angela Merkel habe mit Geld von Soros einen Flüchtlingsstrom nach Deutschland geleitet. Und zwar, um die Deutschen gegen leichter beherrschbare Leute auszutauschen. Weil Logik in rechten Denkuniversen keine Rolle spielt, werden gleichzeitig Deutsche als Esel beschimpft, die alles mit sich machen ließen, zum Beispiel die drei "F" der rechten Apokalypse: Flüchtlinge, Feminismus, Fahrverbote.

Political Correctness
Merkel der Sprache. Political Correctness ist für Rechte eine Denkfigur, die jedem erlaubt, sich im Alltag in die Opferpose zu werfen: "Mir wird der Mund verboten!". Gegen Political Correctness zu sein, heißt für Rechte, dass sie menschenfeindliche Sprache benutzen wollen, ohne dass ihnen widersprochen werden soll. Rechte nehmen Widerspruch als "Unterdrückung" oder sogar "Verbot" wahr, weil sie die bloße Existenz der Andersartigkeit als Bedrohung begreifen möchten: die Garantie, für immer Opfer zu sein. Der Kampfruf "Political Correctness!" taugt auch als Schutzbeschwörung gegen jedes Nachdenken über Diskriminierung.

Finanzelite = Juden.
Globalisten= Juden.
Soros=Juden.
Die neuen Juden =
Keine Juden. Sondern Rechte und Rechtsextreme selbst, die halluzinieren, sie würden verfolgt wie die Juden von den Nazis. Oder noch schlimmer, denn wer weiß schon, ob das alles stimmt, was die Geschichtsschreibung der Siegermächte usw. usf. Sich selbst als "neue Juden" zu bezeichnen, entspricht der klassischen, rechten Täter-Opfer-Umkehr und ist auf gar nicht mal so interessante Weise zugleich antisemitisch, Holocaust-verharmlosend und maximal weinerlich.

Linksfaschisten

Rechte vollbringen die gedankliche Akrobatik, zur gleichen Zeit am Dritten Reich "nicht alles schlecht" zu finden - und den Begriff Nazis als ultimative Politabwertung zu verwenden. In dieser Tradition steht das Wort "Linksfaschisten", das von Rechtsextremen für alle Menschen verwendet wird, die sich gegen sie, ihr Weltbild und ihren Hass wehren.

Gutmenschen

Auch in intellektueller Darreichungsform als "Hypermoralisten" verfügbar, handelt es sich im rechten Sprachgebrauch um Leute, die einen gewissen Mindestanstand im Alltag und Grundrechte für alle Menschen für politische Werte halten. Die Bezeichnung Gutmensch ist eine Schuldabwehr, weil sich Rechte und Rechtsextreme schlecht fühlen, wenn ihr fehlender Anstand im Kontrast zu Nichtrechten so deutlich wird.

Linksgrünversifft

Selbst die CSU wird von Rechten und Rechtsextremen regelmäßig als "linksgrünversifft" beschimpft. Wer so weit rechts steht, dass er die CSU für links hält, glaubt auch, dass 12 Jahre tausend Jahre lang sein können. Übersetzung: Linksgrünversifft sind Leute, die Massenmord tendenziell eher nicht für eine geeignete Lösung sozialer Probleme halten.

Rechte Ecke

Sogar selbsterklärte Rechte wehren sich dagegen, "in die rechte Ecke" gestellt zu werden. Denn Rechte und Rechtsextreme haben den Trick entwickelt, sich selbst für die "politische Mitte" zu halten. Deshalb empfinden sie nicht "rechts" als beleidigend, sondern "Ecke". Eigentlich fehlt nur noch die Beschwerde, dass man Nazis nicht immer gleich in die rechte Ecke stellen solle.

Remigration

Bedeutet ursprünglich Rückwanderung, wird von Rechten aber als Aufforderung verwendet. Remigration ist "Ausländer raus!" für Abiturienten.

Grenzöffnung

Die Dolchstoßlegende des 21. Jahrhunderts, denn es gab faktisch keine Grenzöffnung. Die meisten deutschen Außengrenzen unterliegen seit den Neunzigerjahren dem Schengener Abkommen, was mehr oder weniger bedeutet, dass sie offen sind. Die Bundesregierung änderte im Herbst 2015 nichts daran, was zur "Grenzöffnung" umgedeutet wird. Der Grund ist psychologischer Natur: Während Nichthandeln naturgemäß schwer greifbar ist, haben aktive Handlungen eindeutige Verursacher (Merkel), die man so einfacher als Schuldige betrachten kann.

Flüchtlinge

In extremistischen Weltbildern gibt es oft einen einzelnen politischen Kristallisationspunkt, der über alles entscheidet. Bei der evangelikalen Rechten in den USA war es lange die Abtreibung, die als einziges Kriterium für den politischen Kompass betrachtet wurde. Bei Rechten sind es Flüchtlinge und Migranten. Alle anderen Themen sind irrelevant, nachgeordnet oder Zeitverschwendung. Um diese absurde Perspektive aufrechterhalten zu können, verbindet die Rechte sämtliche anderen Themenkomplexe einfach mit Flüchtlingen, mithilfe von Verschwörungstheorien oder konstruierten Vergleichen: Was hätte man mit den X Milliarden für Flüchtlinge für deutsche Obdachlose machen können! Obwohl man selbstredend zugleich Obdachlose verachtet. Für Rechte stellen Flüchtlinge zugleich allergrößte Bedrohung und Existenzberechtigung dar; es ist wie eine Hassliebe, nur ohne Liebe.

Schuldkult

Antisemitische Reimform in Reinform, die mit einer Begriffsverschiebung beginnt. Da inzwischen die allermeisten Deutschen zu jung sind, um eine unmittelbare Mitschuld an der Nazizeit zu tragen, kann es per Definition nicht um Schuld gehen. Stattdessen müsste es natürlich um Verantwortung gehen, die sehr wohl zum deutschen Erbe gehört. Aber indem diese Verantwortung zunächst als "Schuld" fehlbezeichnet und dann mit dem Begriff "Kult" eine quasireligiöse Irrationalität unterstellt wird, spricht man sich selbst von jeder Verantwortung frei. So "bereinigt" man das eigene Erbe um den "Vogelschiss" (Gauland), um endlich wieder unbeschwert antisemitieren zu können.

Volk

Volk sind für Rechte nur sie selbst. Plus diejenigen, die so denken wie sie, sich aber trotz ihrer grandiosen Deutschheit nicht trauen, das offen zu sagen (zum Beispiel wegen "Political Correctness"). Volk wird bei Rechten passenderweise völkisch-rassistisch definiert - schwarze, jüdische oder muslimische Menschen gehören natürlich nicht dazu, völlig unabhängig vom Pass. Sich selbst mit dem Volk gleichzusetzen, ist Anzeichen eines kollektiven Narzissmus. All das ist der Grund dafür, dass sie mehr Volksentscheide fordern - denn nur sie wollen entscheiden, und zwar über alles, über alles in der Welt.

Quelle: Spiegel Online

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64 Kommentare

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" Wer klaut, darf bleiben"
"Die unfassbaren Asyl-Tricks bei drohender Abschiebung"
Das sind die schlimmen Folgen der chaotischen Flüchtlingspolitik von Merkel und ihrem Anhang. Deutschland wird immer mehr zu einem Rückzugsgebiet für ausländische Verbrecher. Wann wird dieser unfähigen GroKo, die längst nicht mehr die Mehrheit unseres Volkes vertritt, endlich das Handwerk gelegt? Die Union aus CDU/CSU ist bereits auf 29% abgesunken und wird weiter zur Splitterpartei degenerieren. Merkel hat es "geschafft!".Die SPD splittert weiter bei 18%.
  • 03.08.2018, 09:30 Uhr
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Freut euch, es sind maximal 15 Prozent, die an diese komischen Ideen glauben.
  • 02.08.2018, 16:09 Uhr
An welche komischen Ideen? Nur, dass ich nichts mißverstehe.!
  • 02.08.2018, 19:02 Uhr
Natürlich den Rassenwahn der Rechten! Mit den Linken habe ich nur noch Mitleid, denn sie verstehen die Entwicklungen der Gesellschaft nicht mehr.
  • 02.08.2018, 20:29 Uhr
Digger - auch die Fast-Rechten CDU/CSU und FDP gehören in Deinen Midleidstopf, auch die wurschteln nur herum und verstehen das Volk nicht mehr.
  • 02.08.2018, 20:40 Uhr
Wer ist das Volk?
  • 02.08.2018, 20:54 Uhr
Frage ich mich auch.
  • 02.08.2018, 21:28 Uhr
Wenn jeder vierte Mensch in Deutschland einen Migrationshintergrund hat wird er wohl nicht die 25% meinen, die nicht zu seinem Volk gehören.

Ich kann mich noch an die Antiaussiedlerkampagne in den Neunzigern erinnern.
Dort wurden reinrassige Deutsche, mehrfach durch Nachweise ihres Deutschseins belegt, diffamiert.
Gerade diese Einwanderer halten Heute das Schild des Deutschtums hoch.

Eigenartig ist nur das Verhältnis dieser Rußlanddeutschen zu Putin und der AfD, der Fall Lisa in Berlin zeigt auf wie sich diese Menschen im Sinne der russischen Propaganda einspannen lassen.
Patriotisch ist das nicht. Teile dieser Community wählen AfD. Die Nähe der AfD zu Putin ist bekannt, der Europa destabilisieren will, der offensichtlich Wahlen in Europa und den USA beeinflusst.
Die NATO ist Putin ein Dorn im Auge, dementsprechend fordert AfD Höcke Deutschlands Austritt aus der NATO.

Gauland salbadert nach der Krimeroberung durch Putin das die Krim zu Rußland gehört und wird dafür von seinen Wählern bejubelt. Ich frage mich wer die wahren Volksverräter sind.
  • 03.08.2018, 06:43 Uhr
So lange die AfD nicht gegen Gesetze verstößt, kann sie als demokratisch gewählte Partei ihre Ideen formulieren. Wenn sie je dafür eine Mehrheit gewinnt, dann haben die Parteien der Mitte und die heutige Mehrheits-Gesellschaft versagt.
  • 03.08.2018, 11:33 Uhr
Adolf und seine Partei sind auch demokratisch gewählt worden und Wimmerpatrioten wie du anscheinend einer bist, wird sich dann Steigbügelhalter schimpfen lassen.
  • 03.08.2018, 11:46 Uhr
@Digger Wersin - Zum Volk gehörst Du per Definition auch, es sei denn, Dir sind die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen worden. (D.h., Du bist meschugge!)
  • 03.08.2018, 12:09 Uhr
@Martin S. - Das was Du Digger einfach unterstellst ist bösartig und eine Masche, wie sie die NSDAP nutzte!
  • 03.08.2018, 12:11 Uhr
Jetzt verstehe ich gar nichts mehr --- ich hatte den Eindruck, ihr seid alle gegen Rechts --- -und nun schlagt ihr euch die Köppe ein.
  • 03.08.2018, 13:46 Uhr
"Wimmerpatrioten" von Martin S. gefällt mir. Das ist das Vokabular der Extremen, das ich niemals verbieten, sondern nur lächerlich machen würde.

Denn solche Menschen haben keine Achtung vor der Meinung anderer, das heißt, sie haben die demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft nicht begriffen.
  • 03.08.2018, 17:02 Uhr
Heidi, ich bin weder gegen demokratische Rechte noch gegen demokratische Linke, sondern nur gegen Extremisten.

Du findest solche Leute in allen Schichten der Gesellschaft und demnach auch in den Parteien. In manchen mehr, in manchen weniger.
  • 03.08.2018, 17:10 Uhr
Martin S. hat schon seltsame Ansichten, ist doch gut das hier auch Andersdenkende gibt !!
  • 03.08.2018, 18:09 Uhr
Christoph, vielleicht ist er ja privat ganz in Ordnung, aber sein politisches Denken ist schon etwas wirr!
  • 03.08.2018, 20:20 Uhr
Extremisten haben eine Schere im Kopf. die immer eine umfassende Sichtweise verhindert. Sie findet man häufig auch bei Ideologen.
  • 12.08.2018, 18:06 Uhr
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Alles belegbar an den Reden von AfD Politikern.
  • 02.08.2018, 11:55 Uhr
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Nur schwarz und weiß.
  • 02.08.2018, 11:26 Uhr
Nichtmal das, nur einseitige Betrachtung, denn das ganze aus Linksextremer Sicht wird nicht beleuchtet und wie diese mit Begriffen wie rechtsextrem, Nazi, Pack, Gesocks, Besorgte, ... umgehen.
"Als linksextrem gilt man für Rechte, wenn man Anhänger der bekannten linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" ist." Das bestätigt mir allerdings, kein Rechter zu sein, denn für mich sind linksextreme gefährliche Idioten, die mitnichten das Grundgesetz achten auf ihren Demos..
  • 02.08.2018, 11:48 Uhr
Mal überlegen: Wie viele Linksextreme, die so auftreten, gibt es denn? Hier z. B. habe ich noch keine gesehen, Rechte, die genau diese Begrifflichkeiten verwenden wie oben angegeben jedoch schon eine ganze Menge.
Und mir wird regelmäßig schlecht dabei, wenn sie von einem "Volk" reden, das sie angeblich vertreten - und zu dem ich mich mit Sicherheit nicht rechne.
  • 02.08.2018, 11:52 Uhr
wize.life-Nutzer, mit deinem Kommentar hast du den Beitrag bestätigt mit über 193 Toten durch rechtsextreme Gewalttaten seit 1990
  • 02.08.2018, 11:57 Uhr
wize.life-Nutzer Also grad am schwarzen Brett bei Politik speziell erlebt man schon hier so einige davon die mit so von mir erwähnten Begriffen um sich schlagen, immer noch neue erfinden und sich dabei gegenseitig hochpuschen.
Was du mir damit sagen willst, wize.life-Nutzer, weiß ich nicht. Mir wurde nur nochmal klar, dass solche einseitigen Betrachtungen letztlich nix bringen.
Extremismus is in jeder Form Mist.
  • 02.08.2018, 11:57 Uhr
Ich schaue so gut wie nie ans schwarze Brett - und dieser Beitrag ist, wie man unter Quellenangabe gut sehen kann, ursprünglich vom "Spiegel" - immerhin eines der renomierten Polit-Magazine.
  • 02.08.2018, 12:03 Uhr
Sag ja gar nix dagegen, nur es ist und bleibt eine einseitige Betrachtung. Das ist ja legitim. Ich versuche nur etwas umfassender zu sehen, was so passiert im Lande und in der Welt.
Ich guck halt immer mal am schwarzen Brett. Da geht echt oft die Post ab und da nehmen sich "rechte" wie "linke" nix, was schlechtes Benehmen betrifft.
  • 02.08.2018, 12:05 Uhr
Was die Linken betrifft. Das was beim G 20 in Hamburg abgegangen ist, hat den Linken sehr geschadet. Aber ich nehme an, dass kein einziger dieser Chaoten Mitglied der Partei der Linken war, bzw. wenn ja, schnell rausgeschmissen wurde. Die Linke ist heute die Nachfolgepartei der Sozialdemokraten, die ja von Schröder schnöde verraten wurden. Mein Vater, wenn er heute noch lebte, würde sie - als Anhänger der Sozialdemokraten aber entschiedener Gegner der Kommunisten vermutlich wählen. Sie sind ebenso wie die Grünen längst demokratie-fähig geworden und stellen die "Landesväter" in 2 Bundesländern.
Bei den Rechten verschwimmt die Grenze zwischen den Offiziellen der AfD, die zumindest so tun müssen, als achteten sie das Grundgesetz und deren Anhängern, die am liebsten alles wieder so wie im sog. 3. Reich hätten.
  • 02.08.2018, 13:09 Uhr
wize.life-Nutzer, zu G20 brauchst du dir nur das Wikipediaprofil des damaligen Chefplaner der Polizei des Gipfels lesen, das sagt alles. Hartmut Dudde
  • 02.08.2018, 13:14 Uhr
wize.life-Nutzer Ich mag ja diese Einteilung in links und rechts prinzipiell nicht. Vor allem nicht, wenn krampfhaft versucht wird, Menschen in die eine oder andere Schublade zu stecken.
Über die Parteizugehörigkeit linker Chaoten kann man trefflich spekulieren. Es käm da ja auch grün infrage oder eben auch gar keine.
Auch rechts kann man nicht automatisch mit einer Partei verbinden. Da kann man CDU,CSU und ja auch AfD benennen, bei der sich da einiges ungut entwickelt hat in letzter Zeit speziell. Aus den Reihen der SPD gibts auch Leute wie Sarrazin.
  • 02.08.2018, 13:19 Uhr
Linke und Grüüne wollen doch mehr die offenen Grenzen und keine Abschiebungen von denen gibt es doch bei WL auch genügend. Oftmals selbst an den deutschen Sozialtöpfen hangend, wollen sie immer mehr Migranten ins Land holen. Dabei bleibt unberücksichtigt woher die vielen neuen Wohnungen kommen sollen und wieviel davon auch einer normalen Arbeit nachgehen wollem?
  • 02.08.2018, 18:59 Uhr
Die offenen Grenzen sind im Schengen-Abkommen schon vor Jahren beschlossen, da waren Linke und Grüne noch gar nicht aktuell.
  • 02.08.2018, 19:00 Uhr
Liebe Heidi,
bitte richtig interpretieren! Offene Grenzen innerhalb Europas, nicht für die ganze Welt oder für alle Afrikaner. Nicht alle sind Flüchtlinge die um Leib und Seele fürchten müssen, sondern es sind Wirtschaftsflüchtlinge. Das sind oftmals das Problem der sogenannten Idealisten, daß sie die Gesetze nicht korrekt auslegen, sondern nach eigenen Gutdünken interpretieren!
  • 02.08.2018, 19:05 Uhr
Aber in einem anderen ARtikel geht es gerade um Sinti und Roma, auch um Polen und andere Osteuropäer, die man am liebsten aussperren will -- und die kommen nun wirklich aus Europa.
  • 02.08.2018, 19:31 Uhr
Schengen hatte zur Voraussetzung, dass die EU-Außengrenzen gesichtert werden. Dies ist ja nicht der Fall. Erst vor kurzem wird mal wieder darüber mehr nachgedacht.
  • 02.08.2018, 20:26 Uhr
Das hätte damals bedeutet, dass man die Kriegsflüchtlinge ihrem Schicksal überlässt. Und die EU-Außengrenze ist ja nicht um Deutschland herum, nirgends.
  • 02.08.2018, 21:30 Uhr
Das stimmt wohl, nur unkontrolliertes Durchwinken nach Deutschland war und ist keine Lösung. Die echten Kriegsflüchtlinge sind ja nicht das größte Problem.
Es fehlte und fehlt bis heute ein europäisches Konzept mit Solidarität für die Länder mit Außengrenzen.
Unverständlich war mir auch, wie man die Hilfen für die Syrien-Flüchtlinge im Libanon reduzieren bzw. wohl halbieren konnte. - müsste nachlesen, da ne Weile her.
Die ganze Zeit über war Merkel Kanzlerin. Klar kann man ihr nich allein zur Last legen, wenn sich EU nicht einig wird.
  • 02.08.2018, 21:34 Uhr
Du wirfst der Kanzlerin vor das sie unkontrolliert durchgewunken hat, wohindurch hat sie denn durchgewunken, nach Dänemark oder Belgien?
Durchgewunken haben die Rechtspopulisten Kurz und Orban.
Das wird gerne vergessen.
  • 03.08.2018, 06:20 Uhr
Das Denken ist oft so eine Sache, erst nach dem Seehofer sich ganz klar gegenüber der Kanzlerin geäußert hat, fing bei manchen Menschen das Denken an, nur an die Konsequenzen haben sie bis heute nicht nach gedacht. Die gnazen Seenotretter die den Schleppern die Arbeit erleichtern, müßten für IOhr Handeln einstehen und für die ankommenden bürgen.
  • 03.08.2018, 11:47 Uhr
Hallo Martin S.,
wenn man die Politik verschiedener Länder nicht kennt, dann sollte man nicht darüber schreiben. Begründung: Herr Orban mußte die Gesetze die sein Vorgänger gemacht hat akzeptieren oder er benötigt im Parlament zweidrittel der Stimmen um eine Änderung herbei führen zu können. Vergleichbar mit dem Deutschen GG. Mit diesen Gesetzen hat sein Vorgänger den Sinti und Roma´s Privilegion per Gesetz zu kommen lassen, weil seine Frau eine Roma war. Daran gibt es oftmals in der Bevölkerung enormes Streitpotential. Z.B. Sinti und Roma Kinder müssen kein Kindergartengeld und Schulbücher bezahlen. Die Ungarn dagegen müssen zahlen. Ungarn hat zu kämpfen gegen den Zuzug aus Rumänien und Bulgarien, aber das interessiert die Deutschen nicht. Deshalb sagt Herr Orban zu recht, zuerst kommt mein Volk und dann erst andere. Dieses Verhalten muß man akzeptieren, nicht wie in D wo die Kanzlerin ihr Volk hasst.
  • 03.08.2018, 11:59 Uhr
oh je ....
"Durchgewunken haben die Rechtspopulisten Kurz und Orban.
Das wird gerne vergessen."
Was gerne übersehen wird, ist, daß Sebastian Kurz seit Dezember 2013 zum österreichischen Außenminister ernannt wurde.
Kanzler, bis zum 9. Mai 2016 war Werner Faymann, SPÖ, der die Merkel, Merkel rufenden Flüchtlinge nach Deutschland, das Land ihrer Träume hat weiter ziehen lassen.

"Am 17. Juni 2015 kündigt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán an, einen Zaun entlang der ungarisch-serbischen Grenze zu bauen. Der soll 175 Kilometer lang werden; dazwischen Gatter für den geregelten Einlass von Flüchtlingen. Orbán beruft sich auf europäisches Recht: Laut dem Abkommen von Schengen darf man nur über offizielle Grenzkontrollstellen in die EU einreisen. Aber das funktioniert zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr."

"m 21. August 2015 verschickt Angelika Wenzl, Regierungsdirektorin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), einen internen Vermerk mit der Überschrift: »Verfahrensregelung zur Aussetzung des Dublinverfahrens für syrische Staatsangehörige«. Das heißt: Kein Syrer, der in Deutschland Asyl beantragt, wird mehr in das Land zurückgeschickt, in dem er zuerst europäischen Boden betreten hat. Dieser Vermerk landet in den Medien. Bis heute weiß die Spitze des Amtes nicht, wie das passieren konnte. Weil sich daraufhin die Anfragen häufen, geht die Pressestelle des Bamf am 25. August in die Offensive und twittert um 13.30 Uhr: "#Dublin-Verfahren syrischer Staatsangehöriger werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt von uns weitestgehend faktisch nicht verfolgt." Auf der Balkanroute verbreitet sich der Tweet sofort; er gilt als Einladung. Vor dem Tweet ließen sich fast alle Flüchtlinge in Ungarn registrieren. Jetzt beinahe niemand mehr. "
Quelle: https://www.zeit.de/2016/35/grenzoef...lettansicht
  • 04.08.2018, 18:58 Uhr
Ja-besser hätte ich diesen Unsinn von wize.life-Nutzer nicht beantworten können.
  • 04.08.2018, 19:01 Uhr
Hallo Knigth Mover,
es gibt bei WL genügend Mitdiskutierende die über eine Wissen verfügen und sich trotzdem nicht als Messias aufführen. Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein. Jeder hat eine eigene Meinung, wie es der einzelne Betrachter sieht, kommt auf seinen Standpunkt an. Es Gibt Menschen die wiederum halten sich für unfehlbar, das sind die schlimmsten Mitmenschen.
  • 04.08.2018, 22:00 Uhr
Ganz klar ist mir nicht, was du konkret damit wem sagen willst.
Auch wenn Spitzname, solltest du den nicht im Text ausschreiben. Für sowas wurde ich schon gelöscht und angezählt.
  • 04.08.2018, 22:19 Uhr
Hallo Knigth Mover,
lassen wir es doch einmal darauf ankommen. Auch ich wurde schon gesperrt und Texte gelöscht, aber was wahr ist darf man schreiben, wenn es auch manchem Mitmenschen nicht passt. Denn wir haben in unserem Leben Leistung erbracht, während viele an den Sozialtöpfen hingen un deren Leistung darin bestand anderen Menschen zu schaden.
  • 04.08.2018, 22:29 Uhr
Ich persönlich seh das ja auch nich so eng. Ich stehe jederzeit zu dem, was ich schreibe - wo auch immer.
Wenn ich mich mal geirrt habe, geb ich das dann auch gern zu.
  • 04.08.2018, 22:33 Uhr
"aber was wahr ist darf man schreiben,..."
Ach Gottchen, hat wieder mal jemand die Wahrheit gepachtet. Ich finde es gar nicht so lustig, wenn jemand seine Meinung als "Wahrheit" verkaufen will.
  • 04.08.2018, 23:08 Uhr
Ich habe gelernt, als guter Wessi natürlich, daß man jede Meinung vertreten kann. Voraussetzung hierfür ist allerdings, daß man sie schlüssig und stringent begründet.
Und damit haben, m.E. viele ein Problem, denn sie können ihre Meinung nicht begründen ...
Märchenerzähler gibt es viele, eine behauptete mir gegenüber sogar, daß es in der sbZ angeblich keine Kommunisten gegeben hat ...
  • 05.08.2018, 02:38 Uhr
Dann begründe mal schlüssig und stringent, dass es in ex-DDR Kommunisten gab.
Für mich gab es keine, die diese Bezeichnung verdient hätten.
  • 05.08.2018, 05:52 Uhr
"Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED"

und wie wir alle wissen, war die KPD keine kommunistische Partei, sondern ... ?
daher gab es in der ex sbZ keine Kommunisten, auch nirgendwo sonst auf der Welt, die diese Bezeichnung "verdient" haben, stimmts?

Definition:
1.
nach Karl Marx die auf den Sozialismus folgende Entwicklungsstufe, in der alle Produktionsmittel und Erzeugnisse in das gemeinsame Eigentum der Staatsbürger übergehen und alle Klassengegensätze überwunden sind.
2.
politische Richtung, Bewegung, die sich gegen den Kapitalismus wendet und eine zentral gelenkte Wirtschafts- und Sozialordnung verficht.

insoweit ist schlüssig und stringent bewiesen, daß die sbZ kein kommunistischer Staat war, denn VEBs gabs dort nicht, auch keine zentral gelenkte Wirtschaftsordnung ...

die sbZ war ein ganz normaler demokratischer Staat, mit einem antifaschistischen Schutzwall und Schießbefehl, damit die Antifaschisten die sbZ nicht verlassen konnten ...
im Gegensatz dazu die "BRD" die konnte man ohne daß man Gefahr lief abgeknallt zu werden verlassen ...
bestes Beispiel, die Familie Kazmierczak, die 1954, also wenige Monate nachdem sowjetische Soldaten dutzende Demonstranten am 17.6 1953 getötet hatten, von Hamburg in die sbZ flüchtete ...
  • 05.08.2018, 06:46 Uhr
Für mich is Kommunismus das, was Marx seinerzeit als Gesellschaftsordnung entworfen hat. Vorstufe is der Sozialismus, wie du richtig bemerkst.
Beides hatten wir in DDR nicht, sondern eine von den Sowjets gestützte Militärdiktatur.
Natürlich gab es Enteignungen. Letztlich ja nach dem Mauerfall nochmal durch die Treuhand.
Geredet wurde viel über Sozialismus-Kommunismus, aber das war alles Heuchelei. Dein Bild von den Zuständen im Osten damals ist weiterhin sehr merkwürdig.
Das kann man sich wohl auch kaum vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Deinen zynischen Spott könntest du dir echt sparen. Bei anderen Themen tippselst du doch meist vernünftig.
  • 05.08.2018, 06:50 Uhr
"Dein Bild von den Zuständen im Osten damals ist weiterhin sehr merkwürdig."
meinst du?
gab es keinen Schießbefehl an der Grenze?
gab es den antifaschistischen Schutzwall ebenfalls nicht?
auch keine VEBs?
Eine Militärdiktatur war die sbZ definitiv nicht, denn weder Ulbrich, noch Honecker waren Offiziere gewesen ...
und daß eine Militärdiktatur von einem Gefreiten, Ulbrich, angeführt wird, ist doch eher unwahrscheinlich ...
Wenn man das alles selbst erlebt hat, wie du schreibst, dann fehlt einem die Distanz die Wahrheit zu sehen, man verklärt vieles und will nicht wahrhaben, was doch eigentlich offensichtlich ist ...
  • 05.08.2018, 07:06 Uhr
Ulbricht und andere waren doch nur Marionetten. Ohne die sowjetischen Panzer wäre viell. schon 1953 Schluss gewesen mit solchen Figuren und diesem Regime. Die Macht hatten die Sowjets und du nennst doch richtiger Weise die ex-DDR sbZ und wir sagten oft einfach "Zone". Die installierten eine Diktatur, während die Westmächte denn Wiederaufbau förderten und eine Demokratie.
Natürlich gabs dann die Zonengrenze um die Menschen am Ausreisen zu hindern. Das hat aber nix mit Kommunismus zutun und ein "Schutzwall" war das ja nicht.
Ich verkläre da gar nix und mit "Wahrheit" sollte man vorsichtiger agieren in dem Zusammenhang. Die besteht nicht aus den von dir immer wiederholten Schlagwörtern.
  • 05.08.2018, 07:11 Uhr
Tommy, welch tiefe Gedanken zu nachtschlafender Zeit! Kann ja mal passieren, dafür gibt es ja noch die Löschfunktion als Option bei unbeabsichtigten Peinlichkeiten.
Knight, du als Ossie hast doch bei Tommys und Co. gar keine Ahnung, gelle.
Wir waren doch alle ganz feige Kommunisten
  • 05.08.2018, 09:33 Uhr
Ich denke manche wissen gar nicht, was ein Kommunist eigentlich sein soll und wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch nicht, was einen konkreten Menschen zum Kommunisten macht. Kennengelernt hab ich echt keinen und nur mal bisl Marx gelesen haben reicht da nicht aus und viele haben nicht mal das.
  • 05.08.2018, 09:36 Uhr
Eben, die haben zwar keine Ahnung - aber ne Meinung! (und immer noch eine Mauer im Kopf)
  • 05.08.2018, 09:40 Uhr
@H.P.
"Tommy, welch tiefe Gedanken zu nachtschlafender Zeit! "
tja, das ist wohl der Dank derer, die 1990 freiwillig zu uns kamen, nie in die Rentenversicherung eingezahlt haben aber trotzdem jeden Monat ihre Rente bekommen ...

Wessis wir ich, die seit Jahrzehnten die Kassen der Rentenversicherung füllen sorgen dafür, daß du pünktlich deine Rente ausbezahlt bekommst ...

wir haben nicht nur Ahnung, sondern auch eine Meinung, und verherrlichen die Zustände in deiner sbZ nicht ...
und selbstverständlich gab es in deiner sbZ keine Kommunisten, niemand war Parteimitglied in der SED, bei der Stasi oder IM ...
statt sich mit dem eigenen Beitrag der dazu geführt hat, daß deine sbZ bis 1990 existierte kritisch auseinander zu setzen, ist es sehr bequem zu behaupten, daß Wessis keine Ahnung haben ...
  • 05.08.2018, 10:42 Uhr
Sorry wize.life-Nutzer aber bei diesem Thema hast du eindeutig ein Brett vor dem Kopf und siehst die Zusammenhänge nicht.
Deine Häme und Herabwürdigung der Bürger der ex-DDR wird langsam unerträglich und dein Getue, als hättest speziell du denen persönlich etwas geschenkt.
Bei allem Verständnis, aber das geht so nicht.
  • 05.08.2018, 10:51 Uhr
Tommy ich habe von 1981 bis 2007 in die westdeutsche Rentenkasse eingezahlt und weil ich in der DDR was Ordentliches gelernt hatte, nicht gerade wenig. Vielleicht in diesen 26 Jahren mehr als du in deinem Arbeitsleben; denn deiner Schreibweise nach hast du nicht gerade zu den Top-Verdienern gehört.
Was deutlich zu erkennen ist, ist Überheblichkeit und Neid - und das findet man meist bei Menschen, die ihr Leben nie auf die Reihe bekommen haben.
  • 05.08.2018, 10:55 Uhr
mal ehrlich, auch ich kann dir unterstellen, daß du bei diesem Zhema eindeutig ein Brett vor dem Kopf hast ... auch du willst die Wahrheit nicht sehen ...
Was du als Herabwürdigung siehst, ist für mich Fakt ...
  • 05.08.2018, 10:56 Uhr
@H.P.
was sollen diese persönlichen Anfeindungen?
wie " ... denn deiner Schreibweise nach hast du nicht gerade zu den Top-Verdienern gehört."
und "das findet man meist bei Menschen, die ihr Leben nie auf die Reihe bekommen haben."
Ich weiß nicht, welchen Beruf du in der sbZ erlernt hast, aber zu insinuieren, daß du in 26 Jahren mehr Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hast als ich in nun mehr über 43 Jahren ist eine sehr gewagte These ...
Was du als "Schreibweise" bezeichnest, bezeichne ich als Argumentationsstil ...
Der Begriff "Schreibweise" hat wohl in der sbZ bei jenen, die dort etwas ordentliches gelernt haben eine andere Bedeutung als bei überheblichen und von Neid zerfressenen Wessis ...
  • 05.08.2018, 11:08 Uhr
Tja, wie man in den Wald ruft......
  • 05.08.2018, 11:11 Uhr
so ist es ... man erkennt es an der "Schreibweise" ...
  • 05.08.2018, 11:12 Uhr
Es soll Menschen geben die es nicht so genau mit dem Lesen nehmen, sich aber aufregen. Bitte, wie heißt es so schön: "Getroffene Hunde bellen! " Wenn ich mich wegen dummen Äußerung aufregen wollte, hätte ich viel zu tun. Deshalb lasse ich mich von meiner Meinung nicht abbringen. Es ist so wie es ist, ich komme im Leben sehr gut damit zu recht.
  • 05.08.2018, 13:12 Uhr
Ich erinnere mich noch daran, das Menschen im Beitrittsgebiet auf Demonstrationen riefen, wenn die DM nicht zu uns kommt dann kommen wir zu ihr. Dann kam die DM und hat aufgeräumt.
Nach Westgutsherrenart.
Gerade die Menschen aus dem Beitrittsgebiet müssen doch wissen was es bedeutet vom Kapital überrollt zu werden.
Arbeitslosigkeit, jahrelange Perspektivlosigkeit. Arbeitsstellen weitab von der Heimat und Familie, hunderte Kilometer Fahrtweg zur Arbeitsstelle im Westen.

Die Produktivität der Firmen im Beitrittsgebiet ist seitdem gestiegen, in weiten Teilen an Weststandart angeglichen, es wird Zeit auch die Löhne anzugleichen.
Das Problem ist die Unsolidarität der Arbeitnehmerschaft im Beitrittsgebiet, die Arbeitgeber haben es geschafft, ganze Branchen Gewerkschaftsfrei zu machen.
Dabei wäre es ein leichtes, bestehende Tarifverträge, die es im Westen gibt als Allgemeinverbindlich zu erklären und die Löhne und Arbeitsbedingungen würden sich bessern.
Das viele Wessis sich darüber ärgern, das die deutsche Einheit überwiegend aus ihren Sozialkassen bezahlt wurde, ist verständlich.
Für mich persönlich spielte das keine Rolle, ich saß und sitze auf der bequemeren Westseite. Ich hatte Arbeit, im Gegensatz zu vielen Menschen im Beitrittsgebiet die abgewickelt wurden.
  • 06.08.2018, 07:05 Uhr
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