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Prspektiven und Ziele

08.08.2018, 16:18 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Perspektiven und Ziele
von Gerd Quedenbaum

Man hört und liest es immer wieder, daß den Jugendlichen, Arbeislosen und anderen unserer Tage keine "Perspektive" gegeben sei und sie deshalb mehr oder weniger in der Weltgeschichte umher irrten. Perspektive müsse ihnen von Staats wegen vermittelt werden, von den Politikern, Organisationen der Arbeit usw., schlicht von der staatsbürgerlichen Gesellschaft. Schlimm genug, daß dieser dubiosen Meinung auch noch allseitig zugeredet wird..
Was ist das nur für ein Quatsch.
Diese irreführende Sichtweise ist das Produkt einer (bei uns in Deutschland offenkundig zielgerichteten) Erziehung und Bildung - wenn man das, was da in Familien und Schulen geschieht, überhaupt so nennen darf. Kinder können sich nicht selbsr erziehen und können nicht entscheiden, was für sie im Leben wichtig sein kann oder wird. Lernen ist daher eine elementare Voraussetzung für's Leben. Und das Leben ist nun mal hart, ob wir wollen oder nicht.
Perspektive kann man nicht diktieren, kann man nicht anerziehen, kann man sich nicht schenken lassen. Das will und das muß erarbeitet werden, auch wenn Betroffene sich dabei gegängelt fühlen. Deshalb brauchen wir Elternhaus und Schule als Erzieher und Wissensvermittler. Das ist so, weil sich die Sichtweisen (Perspektiven) der Menschen
individuell und erst aus der Erinnerung, aus dem erarbeiteten Wissen und der Lebenserfahrung
ergeben. Im negativen Falle kann das eine Scheuklappensicht sein, wie sie bei der heran- wachsenden, wohl wortgewichtigen, aber leider wenig denkfreudigen Jugend zu verzeichnen ist.
Perspektive ist keine Vorgabe für's Leben, nicht einmal ein Vorbild. Das ist die ganz persönliche Einstellung (Sichtweise) des Individuums zum Leben und seinem Alltag.
Nicht Perspektiven, sondern "Ziele" braucht der Mensch - jeder. Aber auch diese sind abhängig von Erziehung, Bildung und Wissen. Wer von sich, von seinem Leben und seinem Wissen und Wollen keine Ahnung hat, der hat auch kein Ziel, ist gesellschaftspolitisch eine Null. Ist trotz eines riesigen Wortschatzes vergleichbar einer leeren Hülse. Wenn junge Menschen heutzutage klagen, sie seien es "satt", von Erziehern und Lehrern gegängelt zu werden, dann hat das weitaus mehr mit infantilem Protest zu tun als mit irrender Fehlleitung. Vergleichbar etwa dem Jungen oder Mädchen, die des abends quengeln, wenn sie "schon" um 22 h ins Bett sollen. Jedenfalls haben diese Kinder (vielleicht auch schon deren Eltern) nicht begriffen, daß jedes - wirklich jedes Lernen zu Hause oder in der Schule seinen Sinn hat - auch wenn es mal ein Weg oder einen Stoff gibt, den man im päteren Leben "nie mehr gebraucht". Ganz abgesehen davon, daß Bequemlichkeit (Faulheit) zu jeder Zeit des menschlchen Daseins reiner Ballast ist.
Er gilt immer noch, der alte Spruch, "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Und es genügt dem Leben überhaupt nicht (weder dem "Sattsein" im Sinne des "Gegängeltwerdens", noch im Sinne "des vollen Magens"), wenn man Kartoffeln schälen kann, aber weder um deren Wert, noch deren Verwendbarkeit abzuschätzen vermag. Das will besagen, Allgemeinbildung ist eine Sache der Pespektiven. Man hat sie oder man hat sie nicht - was den Menschen kennzeichnet.
Ziele ergeben sich erst, können sich erst aus den eigenen Perspektiven ergeben,
Wenn also jener junger Mann schreibt, er sei es "satt", von seinen Eltern und Lehrern gegängelt
zu werden, er wolle lieber seinen eigenen Weg gehen, dann ist er entweder ein überheblicher Schwachkopf oder eine lebensuntüchtige Null. Jeder kann seinen eigenen Weg gehen. Zuvor aber heißt es lernen - lernen - lernen, um für den eigenen, autonomen Weg Tüchtig zu sein. -

98 Kommentare

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Etwa jeder 17. Jugendliche in Deutschland erreicht keinen Schulabschluss.
Demnach verließen bundesweit 47.435 Jugendliche die Schule ohne Hauptschulabschluss. Die Quote stieg auf 5,9 Prozent und lag damit über dem Niveau von 2014 (5,7) und 2013 (5,6).
Das Problem: "Jugendliche, die ohne Abschluss die Schule verlassen, haben deutlich weniger Chancen auf einen Ausbildungsplatz, schlechte berufliche Perspektiven und weniger Aussicht auf ein Leben unabhängig von staatlichen Leistungen", sagte Caritas-Präsident Peter Neher bei der Präsentation der Daten.


Um das Zusammenleben zu lernen, ist ein Pflichtjahr für Jugendliche kein schlechter Ansatz!
  • 11.08.2018, 14:13 Uhr
Nicht nur deswegen. Dienst an der Allgemeinheit fördert die Sicht auf gesellschaftliche Problematiken, schafft bei Jugendlichen ein Bewusstsein außerhalb der Spaßgesellschaft, fördert Teamgeist und und und...
Ich kenne einige, die ein FSJ abgeleistet haben. Übereinstimmend haben diese davon profitiert.
Es stellt sich nur die Frage, ob es Sinn macht, dieses zu einer Verpflichtung zu machen oder ob es genügt, Anreize zu schaffen. Ein lustloser Altenpfleger oder Soldat bringt auch nicht viel. Aus faulen Kartoffeln macht man keine knusprigen Pommes, auch wenn man sie noch so lange schmort.
  • 11.08.2018, 15:05 Uhr
Ja - wenn es allein ums Zusammenleben ginge...
Die Zahl der den Abchluß habenden Schulabgänger besagt lediglich etwas über den Wechsel auf der Schulbank, nichts dagegen über das Wissen und menschliche Qualitäten der Abgän.. Die Antwort geben uns die Verbände - wie schon erwähnt
Bildung und Herzensbildung erlangt man nicht mit einem Pflichtjahr egal welcher Art, allenfalls ein wenig Disziplin - sofern man wenigstens etwas Gemeinschaftssinn mitbringt. Und Familienleben ist eine Frage der Eltern an sich und der Kindererziehung. Womit wir wieder bei gerade dem Thema wären, das ich anzuregen suchte.

Ach - übrigens, das WL-Team hat da in der Diskussion zu dem erste Beitzrag "Perspektiven und Ziele " einen Kommentar von mir gelöscht. Ich habe die Mitteilung darüber bewußt stehe lassen, um deutlich zu machen, wie wenig
Gleichmaß in der Bewertung der Beiträge durch das Team vorhanden ist.
  • 11.08.2018, 15:18 Uhr
Ich habe es gesehen. Ich kenne den Inhalt nicht-deshalb kann ich nicht bewerten ob berechtigt oder nicht. Gleichwohl wurden die Kommentare von F.K., den ich zwar nicht persönlich kenne aber als Diskussionspartner sehr schätze, von Ihnen entfernt.
  • 11.08.2018, 15:31 Uhr
Richtig so. FK ist ein alter "Bekannter".. Ich kenne ihn, seine Ansichten und seine Praktiken. Das mag vorderhand genügen.
  • 11.08.2018, 18:50 Uhr
@Gerd Quedebaum - Du ziehst Dich auf Allgemeinplätze zurück, ich habe weiter oben einmal Fakten dargestellt. Wer nicht in der Lage ist, zumindestens einen Hauptschulabschluß nachzuweisen, der ist entweder doof, faul oder wurde nicht richtig erzogen. Das hat mit Herzensbildung überhaupt nichts zu tun. Genau diese Jugendlichen muß man zwingen etwas für s i c h und damit für die Allgemeinheit zu tun. Sonst züchten wir Gelegenheitsarbeiter oder Sozialhilfeempfänger. Ich hätte gern mal Deine (Eure) Meinung, wie ihr Euch das vorstellt.
  • 13.08.2018, 12:40 Uhr
Da stimme ich mit dir überein. Mindestens ein Hauptschulabschluss sollte das Ziel sein - wer den nicht schafft sollte von einem Psychologen begutachtet werden. Da stimmt etwas nicht.
  • 13.08.2018, 14:17 Uhr
Einfach zu beantworten:
Bildung ist eine Frage des Wissens und des Denkenkönnens, ist Intellegenz.
Dafür genügen Pauken, Üben, Gespräch und Führung (sprich: Anleitung).
Herzensbildung dagegen ist eine Frage der menschlichen Qualitäten. Die kann mit Bildung einher gehen, muß es aber nicht. Das ist nicht eine Frage des Verstandes, sondern des Empfindens, der Neigung und der Zuneigung.

Dem Lernschwachen einen Psychologen zu empfehlen ist vermutlich nur eine Frage des Intellekts. Einem Gemisch aus Schülern unterschiedlichster Charakteristik und unterschiedlichem Elternhaus ine gemeinsame Basis zum erfolgreichen Lernen anzubieten ist im Rahmen einer Bildungsklasse außerordentlich schwierig, wo nicht gar unmöglich.
Das überwindet man mit klassifizierten Lernprogrammen, die dann ja auch wegbestimmend sein können.
Das Problem sind die Lernprogramme.
An diser Stelle sind Eltern und Lehrer
gleichermaßen gefordert. Und hier kommt der Augenblick, wo man im Interesse der Lernenden sagen muß, weg mit den Inhaltsprogrammen, wie überhaupt weg mit jeder Form on Dirigismus. Da steckt das Problem.
Eltern, die weder Zeit noch Lust haben, sich mit und um ihre KInder zu Sorgen.
Lehrer, die sich fraglos sagen lassen, was sie den Kindern beizubringen haben.
Das Produkt aus diesem Versagen ist der sogen. Wildwuchs, dem wir im Interesse der werdenden Massengesellschaft und des Massenbedarfs entgegen zu wirken haben. Nicht in dem Sinne, daß wir Schwachköpfe "erziehen" und "bilden", sondern uns erst einmal mit den Programmen und Lernzielen vergangener Tage befassen. Die Leute in der Vergangenheit waren doch nicht einfach dumm, sondern ihren Umständen entsprechend durchaus hochgebildete Menschen mit (Verzeihung) Herzensbildung.
Erst dann sind wir in der Lage, geeignetes neues in Bildung und Erziehung zu schaffen. Was den Kindern heute angeboten wird, ist nichts weiter als billige und dümmliche Besserwisserei, die weder vorn noch hinten dem Anspruch der Gesellschaft genügt.
  • 13.08.2018, 15:14 Uhr
@Gerd Quedmann - Das was Du hier vorschlägst, ist ein Diskussionspunkt für die Kultusminister. Die jedoch wie wir wissen für etwas mindestens eine Dekade Zeit benötigen. Gegen bundesweit 47.435 Jugendliche die die Schule ohne Hauptschulabschluss im letzten Jahr verliessen, hilft Deine Überlegung überhaupt nicht. Ein flexibler Zwang für einen dieser Jugendlichen kann garnicht kontraproduktiv sein, wenn er damit der Gesellschaft nicht auf der Tasche liegt. Und eines wissen wir auch, wenn der Jugendtrotz mal vorbei ist, dann wird er seinen Förderern ewig dankbar sein.
  • 13.08.2018, 17:38 Uhr
Richtig, was man über -zig Jahre versäumt oder bewußt hintan gestellt hat, das kann man nicht mit einem Dreh wieder herstellen. Deshalb habe ich ja auch nicht etwa Briefe an die Kultusminister geschrieben, sondern mein Denken öffentlich zur Diskussion gestellt.
Dreh- und Angelpunkt sind immer noch die Eltern und Lehrer, also die Erzieher. Was das anbelangt, so dürfen die Regierenden allenfalls ordnende Organe sein, nicht politisch dirigierende.
Allerdings wird sich die Politik den Fragen von Familie, Erziehung und Bildung stellen müssen, wenn diese mit ihren Aufgaben nicht fertig werden - was ja der Fall ist.
Das Problem liegt darin, daß die Politiker Programme haben schreiben lassen, die ihren politischen Zielen dienen, nicht der Allgemeinheit, nicht der menschlichen Gesellschaft, nicht den Familien, nicht den Kindern (siehe Familienkauderwelsch, Spaßgesellschaft, Kinderfeindlichkeit, Lieblosigkeit, frühkindliche Erziehung in fremder Hand, schon grotesk wirkende Sexualerziehung, Versagen der schulischen Bildung). In diesen Fragen haben wir eine absolute Fehlentwicklung, die wir uns aber leider auch selbst zuzuschreiben haben. Ich spreche von Denkarmut und Kritiklosigkeit, von Materialismus und Lebensgier, von der hirnlosen Juchheigesellschaft.
Mit dieser Diskussion kommen wir jedoch auf ein anderes Gleis. Mir wäre es schon lieb, wenn Eltern sich mehr auf sich selbst, auf ihre Kinder und das Familiäre Zusammenleben konzentrieren würden. Sie sind die kleinste Zelle eines Staatswesens. Und es geht, wie die Anatomie uns gelehrt hat:
Wenn diese Zelle nicht oder falsch versorgt wird, dann stirbt sie ab - unwiderbringlich ! -
Ist das unsere Zukunft ? -

Damit, RS, möchte ich dieses Thema für den Augenblick abschließen. Es gibt glücklicherweise auch noch anderes im Leben zu bedenken.
  • 13.08.2018, 18:50 Uhr
@Gerd Q. - Eltern sollen sich darum kümmern? Welche Eltern, die 12 bis 15-jährigen, die heute schon Mutter werden oder sind? Denen ist doch Sex mehr wert als eine vernünftige Kindeserziehung. Also bleib bei der Wirklichkeit! Wenn Kinder - Kinder kriegen, liegt das doch an dem Umfeld und das heute noch in den Griff zu kriegen ist unmöglich. Außer Disco und Sex ist doch das Leben nicht lebenswert, oder?
  • 14.08.2018, 15:36 Uhr
Meines Wissens sind Eltern im Kindesalter die Seltenheit. Und wenn schon, dann ist es wohl vornehmlich eine Aufgabe der Eltern dieser kinderkriegenden Kinder. Mit dem Problem sind wir aber auch schon bei Familie und Erziehung und Bildung, wie bereits angesprochen.
  • 14.08.2018, 19:14 Uhr
Um im Thema zu bleiben:
Nach einer heutigen Bekanntmachung von "Kultur und Medien" ist wohl davon auszugehen, daß das Bundesiministerium für Familie sich kaum für erzieherische Aufgaben in der Familie interessiert. Fast könnte man meinen, aus dieser staatlichen Einrichtung ist inzwischen ein Ministerium für früh-menschliche Sexualerziehung geworden (sozusagen ein Ministerium für schwule Interessen). Das ist nicht Aufgabe des Ministeriums und entspricht auch nicht dem verbreiteten Wählerwillen. Das heißt nichts anderes, als daß die Bundesregierung sich ganz und gar an die Grünen-Partei verkauft hat. Der Gedanke ist nicht grundsätzlich falsch, da die wortführenden Altparteien sich doch lange schon in den Kultur verwaltenden Ländern zielvereinigt haben, mit den Grünen als Betreiber der dubiosen, jedenfalls familien- und kinderfeindlichen Bildungspolitik.
Natürlich - das ganze ist von den Altparteien her nichts anderes als ein Kampf um Stimmen, die sie gerade in den jüngeren Jahrgängen zu finden hoffen. Das heißt aber nichts anderes, als daß die Bildungspolitik sich zu diesem Zweck durchaus zielgerichtet gewandelt hat, für einen kurzlebigen, die Zukunft aber absolut gravierend belastenden Zweck.
Zunächst war es die Veränderung und Kürzung der Lehrprogramme in den Schulen, dann die Vernachlässigung der personellen Notstände bei den Lehrern, die ja bis heute wohlweislich andauern. Nachdem man über Jahrzehnte damit beschäftigt war und jetzt keine unmittelbare Gefahr mehr besteht, für die tatsächlichen Gründe der Politik, versucht man nun mit Nachdruck neuere, abartig sexualkundlich belastete Lehrprogramme zum Allgemeingut zu machen und durchzusetzen. Gemeinhin nennt man das Betrug an dem Wähler, Verfälschung unserer kulturpolitischen Interessen.
Um es nochmals zu betonen:
Das ist die keineswegs neuere Politik der Altparteien, in denen sich die Frage nach Sitte und Anstand, die Fragen nach der Familie, nach Kindererziehung und -bildung, offenbar zu einem zwar verdeckten, aber durchaus heftig betriebenen Ziel entwickelt hat.
  • 15.08.2018, 10:14 Uhr
Mein Nachbar Ahmad würde dir für diese Zeilen sofort Beifall klatschen. Die Diskussion hierüber habe ich mit ihm oft genug geführt.
  • 15.08.2018, 10:24 Uhr
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Mir reicht der Blick auf dein letzten Satz um zu erkennen das du nichts Neues zu erzählen hast, außer Geschichten von ganz weit gestern.
  • 10.08.2018, 15:01 Uhr
Jaja, manche User sind tatsächlich recht genügsam.
  • 10.08.2018, 15:47 Uhr
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du bist in der Zeit auch irgendwie stehengeblieben.
  • 10.08.2018, 12:58 Uhr
Das ist kein Kommentar, sondern eine dumme weil unbegründete Randbemerkung.
  • 10.08.2018, 14:40 Uhr
wahrscheinlich warst du schon in deiner Jugend sehr angepasst. So gesehen verstehe ich deine Notiz.
  • 10.08.2018, 14:51 Uhr
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"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." -- (470 - 399 v. Chr.), Sokrates

Kann es sein, dass Ihrem Beitrag wize.life-Nutzer einem ähnlichen Unverständnis der heutigen Jugend gegenüber, wie das des ollen Griechen geschuldet ist; haben Sie vergessen, dass auch Sie mal jung waren, vielleicht auch die eine oder andere "Dummheit" begangen haben?
Ich nicht!
Auch meine Eltern waren häufig nicht mit meinem Tun und Handeln einverstanden - aber sie haben sich an ihre "Nachlässigkeiten" erinnert; es waren stets interessante Gespräche ; Gespräche, die auch ich/wir mit unserem Sohn geführt habe/n.

So ist das Leben, es setzt sich fort; so ist es, so bleibt es!
Und das ist gut so!!!
  • 10.08.2018, 10:31 Uhr
Es soll auch Eltern geben, die aus allen Wolken fallen, wenn ihr Zögling mit einem Zeugnis nach Hause kommt, in dem steht "keine Versetzung"! Dann kommen die Fragen auf, die man sich während eines Schuljahres hätte stellen sollen. Was macht mein Kind in der Schule und im Unterricht? Gespräche mit den Lehrern führen.
  • 13.08.2018, 19:35 Uhr
  • 16.08.2018, 11:28 Uhr
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Jaja, die ewige Lamentiererei über die nichtsnutzige Jugend von "heute"...................

Das war schon immer so und wird wohl immer so bleiben und trotzdem geht jede Generation ihren Weg
  • 10.08.2018, 10:19 Uhr
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Es ist immer wieder erstaunlich, wie man Themen unterschwellig miteinander vermischen kann. Unter dem Deckmantel der Komplexität darf dann natürlich das beliebte Thema Asyl nicht fehlen. Als intelligentes Derailing bezeichnet man so etwas - eine ganz subtile Art, Botschaften anzubringen. Aber leicht zu durchschauen.
Musste ich jetzt mal los werden.
  • 10.08.2018, 09:04 Uhr
SO weit habe ich mich gar nicht durchgelesen! Mir reichte der anfängliche Quatsch
  • 10.08.2018, 13:37 Uhr
Also, MR, Du mußt ja ein sehr kluges Bürschchen sein, wenn Du mir solchen Unsinn als Antwort servierst. Hast Du auch eine Begründung für das Gewäsch ?
  • 10.08.2018, 14:52 Uhr
Herr Quedenbaum, offensichtlich hat die Erziehung bei Ihnen versagt ! Ich empfehle Ihnen, zukünftig davon Abstand zu nehmen, die teilnehmenden User hier zu beleidigen, weil Ihnen die Argumente ausgehen. So langsam reicht es nämlich. Sie haben es hier nicht mit dummen Kindern zu tun. Und ja, ich drohe Ihnen hiermit Konsequenzen an.
gez.
Dr. jur. Manfred Wolf
  • 10.08.2018, 16:15 Uhr
  • 11.08.2018, 14:47 Uhr
Wer ist denn M.R.?
  • 11.08.2018, 14:49 Uhr
Den finde ich jetzt hier auch nicht.
  • 11.08.2018, 15:05 Uhr
War wohl ein Ausrutscher!?
  • 11.08.2018, 15:07 Uhr
Sieht ganz so aus, als ob man Dich mit wize.life-Nutzer "gekreuzt" häte.
  • 11.08.2018, 15:11 Uhr
Schon klar wen er mit Bürschchen gemeint hat. Eine solche verbale Entgleisung hätte mir von meinem Vater die erste Ohrfeige eingebracht. Das sind Rotzlümmelmanieren. Aber was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nie mehr. Erwachsene, die selbst weit davon entfernt sind unserer Jugend ein Vorbild zu sein sollten sich hüten, diese zu kritisieren.
  • 11.08.2018, 15:17 Uhr
Das ist auch mir klar, ich wollte lediglich - und beispielsweise - auf einen seiner unzähligen Schreibfehler (in diesem Fall wohl eher ein Tippfehler) hinweisen!
  • 11.08.2018, 15:22 Uhr
Ach, Dr. jur. MW , solche Drohungen haben mich noch nie geschreckt. Wer nur die Hälfte liest un die dann auch noch neben der Sache Kommentiert, kann nicht auf sachorientierte Antwort rechnen.
  • 11.08.2018, 15:24 Uhr
Alles was sachlich formuliert ist steht bei mir nicht im Fokus. Beleidigungen schon.
Und zum Rest Ihrer vertretenen Thesen und gesellschaftlichen Analysen werde ich mich nun nicht mehr äußern. Das habe ich und einige andere User bereits erfolglos versucht - um daraufhin in einem anderen Beitrag von den 71 negativen Kommentaren lesen zu dürfen.
Vielen Dank, unter Diskussionskultur verstehe ich etwas anderes. Guten Tag.
  • 11.08.2018, 15:47 Uhr
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was soll nur aus dir noch werden du gammler.
ich habe noch von deinen aufgeführten sprüche so einige heute noch in den ohren.
und das querbeet von der nahen verwandschaft, incl.bis onkels und tanten.
und dann hatte ich sie doch getäuscht,dass ich eine familie gründen und ernähren konnte,incl.mit haus und garten wo die kinder sich austoben durften.
die jetzigen jugend ist immer die schlechteste.
so werden es dann meine kinder und enkelkinder weiter geben bis kein leben mehr auf unserem blauen planet besteht.
und gleich gehe ich in die stadt zum frühstücken,
und werde schlecht erzogene jugendliche beobachten.
  • 10.08.2018, 08:26 Uhr
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Wie du hier unten lesen kannst, gab es solche (deine..) Klagen über die Jugend schon immer!
Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg gehen und nicht die Wunschträume der Eltern leben! Eltern, die das aber erwarten, sind egoistisch und nicht auf das Wohl ihrer Kinder bedacht!
Schulisch wie auch beruflich gibt es heute so viele Möglichkeiten, wie noch nie! Nichts ist mehr vorgegeben, weshalb Jugendliche es auch viel schwerer haben, in dieser Vielfalt das für sie Richtige zu finden!
Unsere drei Söhne haben sich alle mit 16 Jahren gegen die Schule entschieden, weil sie keine Lust mehr auf ihre Lehrer und die Lehrinhalte hatten. Sie haben alle drei einen Handwerksberuf gelernt. Schon in der Lehre wussten sie dann, dass sie anschließend doch wieder zur Schule gehen und anschließend studieren wollten, was sie auch umsetzten..
Manchmal benötigen Ziele Zeit, um sich entwickeln zu können!
Als Eltern sollten wir unsere Kinder unterstützen und nicht an ihnen herumnörgeln...
  • 10.08.2018, 01:17 Uhr
Hanna, genau so sahen es meine Söhne bei ihren Söhnen. Freiwillig lernt jeder Mensch besser und schneller! Ich knuddel Dich mal gaaaaanz fest!!!!!
  • 10.08.2018, 01:45 Uhr
Danke, wize.life-Nutzer, da knuddel ich doch gerne mal zurück
Es gibt so viele Zwänge im Leben, da muss man den Kindern nicht noch mehr "oben drauf setzen", sondern ihnen zeigen, dass das Leben schön und wertvoll ist und es viele, sinnvolle Betätigungen gibt, die Freude bereiten!
  • 10.08.2018, 02:04 Uhr
Ja, Hannah. Kinder sind Berufung und Beruf und kein Eheprojekt. Einfach ist es nicht, ohne Fehler geht es auch nicht, doch Lebensfreude bringt mehr, als ZUCHT und ORDNUNG durch Prügel meiner Generation!
  • 10.08.2018, 02:10 Uhr
Meine Tochter brach mit 18 die Schule ab, zog zu ihrem Freund und machte eine Ausbildung. Ich war natürlich nicht begeistert, unterstützte sie aber trotzdem. Inzwischen ist sie verheiratet und studiert ab nächstes Jahr an der Verwaltungsakademie. Manchmal dauert es einfach, seinen Weg zu finden.
  • 10.08.2018, 08:29 Uhr
Mein Sohn wollte auch keine Matura machen, sondern eine Ausbildung zum Flugzeugtechniker an einer Fachschule machen, die militärisch geführt war. Dort gebärdete er sich als Revoluzzer mit langen, blau gefärbten Haaren und zerissene Jeans und musste er sogar ein Jahr wiederholen. Ein paa Monate vor den Abschlussprüfungen wurde sogar ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet, um ihn von der Schule zu weisen. Dazu ist es allerdings nicht gekommen.
Dann kam das Bundesheer, gerade zur Zeit des Kosovo-Krieges. Er verpflichtete sich als Zeitsoldat, um bei den Hilfsflügen dorthin mitzuhelfen. Ja und dann besuchte er ein dreijähriges Abendkolleg - neben voller Berufstätigkeit - machte die Matura Fachrichtung Maschinenbau und hat heute ein kleines Unternehmen für Aircraft Management Solutions mit 12 Mitarbeitern, das international tätig ist.
Jeder findet seinen eigenen Weg. Die Eltern dürfen die Kinder begleiten und fördern, aber nicht in ihrer eigenen Entwicklung behindern.
  • 10.08.2018, 09:53 Uhr
wize.life-Nutzer, so ist es! Manchmal muss man einfach tief durchatmen (auch wenn es nicht leicht ist!) und den Kindern vertrauen, aber auch dem vertrauen, was man ja eigentlich wollte und angelegt hat: eigenständiges Denken und Handeln!
  • 10.08.2018, 10:55 Uhr
Genau, Hannah. Ich denke, Kinder sind in jedem Alter ernstzunehmende Gesprächspartner, mit deren Ansichten sich Eltern auseinandersetzen sollten, statt sie einfach nur abzutun mit einem "Das verstehst du nicht". Und ganz wichtig ist natürlich das vorgelebte Beispiel, das nicht nur aus 'Leistung' bestehen sollte.
  • 10.08.2018, 11:57 Uhr
Unter diesen Voraussetzungen können Kinder ein gutes Gespür für das, was für sie richtig ist, entwickeln!
Das kann ich jedenfalls aus Erfahrung mit unseren Kindern bestätigen und beobachte und erlebe das auch wieder bei unseren Enkeln!
  • 10.08.2018, 12:09 Uhr
Von 08.26 h bis 12.09 h, tut mir leid, Ihr habt weder den Inhalt noch das Ziel meines Beitrages begriffen. Erziehung und Bildung sind zweierlei. Wer das eine nicht will und das andere nicht kan, wer seinen Kindern aus dümmlichem Mißverständnis versagt, worauf diese einen Anspruch haben, gehört jedenfalls in den Kreis derer, die gesellschaftspolitisch versagen. Ich beanstande nicht die Jugend, sondern ihre Irrungen und Wirrungen. Die zu vermeiden oder zu korrigieren ist eine Frage des Denkens der Betroffenen. Denkfähigkeit beizubringen aber ist eine Aufgabe der Erzieher.
Ich beanstande Gängelei und Vorgaben, reklamiere jedoch Eziehung und Bildung. Eltern und Lehrer sollten Vorbilder sein, nicht Besserwisser. Ich denke, mein Aufsatz hat Euch als Ausnahmen getroffen oder Euer Ego erwischt. Vielleicht aber auch seid Ihr nicht klug genug, um den Unterschied zwischen Gängelei und Erziehung zu erkennen ?, den Unterschied zwischen gutem Allgemeinwissen und saublöder Scheuklappenweisheit ?
Es ist ein dummes Gewäsch zu behaupten, die Jugend sei schon immer "gerade so" gewesen und habe sich stets behauptet. Bloß die vom Löffel gefallenen und gescheiterten Nachkommen - vielleicht Euch selbst, die habt Ihr vergessen.

Ich stimme nicht mit ein, in das Geschrei über das Dritte Reich. Aber wenn Ihr schon alle der Meinung seid, dann müßt ihr über Eure Großeltern oder Urgroßeltern schimpfen, die offenkundig zu dumm waren, Euren Eltern - Kindern und Kindeskindern die Euch natürlich angeborene "Weisheit" beizubringen.Tut mir leid, Ihr sehr den Wald, erkennt aber nicht die Bäume.
  • 10.08.2018, 15:18 Uhr
Du hast weder das Wissen noch das Recht, hier irgend jemanden persönlich anzugreifen, tust es aber dennoch wie folgt:
... Euch als Ausnahmen getroffen oder Euer Ego erwischt
... seid Ihr nicht klug genug
Bloß die vom Löffel gefallenen und gescheiterten Nachkommen - vielleicht Euch selbst, die habt Ihr vergessen
...dann müßt ihr über Eure Großeltern oder Urgroßeltern schimpfen, die offenkundig zu dumm waren, Euren Eltern - Kindern und Kindeskindern die Euch natürlich angeborene "Weisheit" beizubringen.

Du kennst weder uns noch unsere Vorfahren, und erlaubst dir solche Feststellungen? Dein Verhalten ist einfach impertinent und unangebracht. Damit disqualifizierst du dich selbst.

Mehr habe ich dir nicht zu sagen. Gehab dich wohl.
  • 10.08.2018, 15:50 Uhr
Das kapier jetzt wer will. Wer macht hier welches Geschrei ? Ich hatte das Glück in einem hervorragenden Elternhaus aufzuwachsen, das geprägt war von Verständnis und Respekt. Der Großvater, den ich noch 10 Jahre miterleben durfte, hatte eine ähnliche Sicht der Dinge. Was ihm in Kriegszeiten einen Aufenthalt im Konzentrationslager eingebracht hat.
Jeder hier hat seine eigene Geschichte eingebracht. Und übereinstimmend widerlegt, dass man pauschal über unsere Jugend urteilt. Und keiner hier ist so weltfremd, dass er nicht sieht, dass es leider auch andere Entwicklungen gibt. Hieraus aber auf eine generelle Entwicklung zu schließen ist mehr als vermessen.
Wenn unsere Großeltern und Urgroßeltern offensichtlich dumm waren, dann haben sie wohl eins richtig gemacht : Sie haben aus unseren Eltern Menschen gemacht, die in der Lage sind, ihren Kindern und Kindeskindern Werte zu vermitteln, die die Zeiten überdauern und auch heute noch die Basis für ein gesundes und friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft darstellen.
Und überhaupt:
Es ist schon reichlich anmaßend und unverfroren eine solche Aussage zu tätigen.
Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen. Offensichtlich ist es in diesem Beitrag nicht möglich, eine freundliche und offene Diskussion zu führen, ohne vom Einsteller des Beitrags verhöhnt und beleidigt zu werden. Damit bin ich jetzt raus hier.
  • 10.08.2018, 16:01 Uhr
Herr wize.life-Nutzer Wenn Sie einen Aufsatz einstellen, der immer auch mit unterschiedlichen Erfahrungen und eigener Lebenssicht gelesen wird und Sie pauschal rügend reagieren, anstatt sich in die jeweiligen Kommentare EINZULESEN, geht das an jeder Grundlage zu gepflegter Diskussion vorbei! Doch so habe ich Sie zu lesen gelernt, seit langer Zeit und sehe meine Einstellung Ihrer Posts wieder einmal- leider - bestätigt!
  • 10.08.2018, 16:01 Uhr
wize.life-Nutzer und wize.life-Nutzer
  • 10.08.2018, 16:05 Uhr
Anmerken möchte ich, dass in der Pubertät alle Senapsen im Gehirn neu verschaltet werden. Die schwierigste Zeit für Eltern und Pubertierenden. Die Zeit kann Niemand pauschal beleuchten.
Wer hier schreibend seine Erfahrung mit Pubertierenden mitteilt, schafft durchaus eher Sicht auf gültigen Geamteindruck, aus Erfahrung, als Sie aus pauschalierender Denkweise!
Basis legende Kindesbegleitung ist mit Eintritt der Pubertät abgeschlossen, es beginnt ein neuer Weg begleitender Achtsamkeit! Wie hier aus Kommentaren zu lesen, kehrten viele Jugendliche, nach Selbst-Erkenntnis zur Basis zurück, mit eigenen Entscheidungen. So auch meine Erfahrung nach Begleitung von sehr vielen, suchenden, verunsicherten Jugendlichen!
  • 10.08.2018, 16:19 Uhr
MW, fein, daß Du jetzt raus bist. Dann brauchen wir uns mit Deinen persönlöichen Erlebnissen gar nicht erst zu beschäftigen.

FC VdB, das verstehe wer will. Ich habe ein allgemein anerkanntes Thema aufgegriffen. Wieso sollte ich mich da mit irgendwes persönlichen Erfahrunge herum schlagen. Die haben wir alle - so oder - mehr oder weniger. Ein Thema nimmt man an oder verwässert es. An Stelle des Wischiwaschi-Geredes habe ich lieber eine sachliche Diskussion.
Im übrigen steht nirgendwo geschrieben, daß "Eltern resp. Erzieher sein" eine einfache Sache sei. Aber damit wären wir ja schon bei dem nächsten Problem. Welche Eltern nehmen sich denn heutzutage noch genügend Zeit für ihre Kinder
und danach wundern und beklagen sie sich. Ähnlich gilt es auch für sogen. "Lehrer"., die sich als verantwortungliche Kräfte von unwissenden Politikern und dämlichen Regierungs-Beamten vorschreiben lassen, wie Kindererziehung auszusehen hat. Man hat gewisse Umtriebe in der Erziehung abgeschafft - ein und hoffentlich für alle Male. Dafür aber sind sie nun belastet mit einem Mist, den weder Lehrer noch Schüler verstehen.
Wenn man in solchen Themen mitreden will. dann genügt es nicht, auf das eigene Erleben zurückzusehen.
  • 10.08.2018, 19:21 Uhr
Gehaben Sie sich wohl! Es ist wie früher, danke NEIN! Nicht meine Kommunikationsart!
  • 10.08.2018, 19:55 Uhr
Es ist wie bei anderen Themen auch:
Wenn 100 Menschen über Erziehung diskutieren und sich über ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen, ist es durchaus möglich, dass alle verschiedene Erkenntnisse gesammelt haben!
Welche Erziehung aber hat jemand genossen, der sich anderen gegenüber deshalb respektlos und beleidigend verhält und nicht imstande ist, ihnen höflich zu begegnen!
Da lässt ja wohl eine üble Kinderstube grüßen!
  • 11.08.2018, 01:58 Uhr
  • 11.08.2018, 12:47 Uhr
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»Was nun zunächst die jungen Leute angeht, so sind sie heftig in ihrem Begehren und geneigt, das ins Werk zu setzen, wonach ihr Begehren steht. Von den leiblichen Begierden sind es vorzugsweise die des Liebesgenusses, denen sie nachgehen, und in diesem Punkt sind sie alle ohne Selbstbeherrschung. (...) (Sie sind) ...zornmütig und leidenschaftlich aufwallend in ihrem Zorne. Auch sind sie nicht imstande, ihren Zorn zu bemeistern, denn aus Ehrgeiz ertragen sie es nicht, sich geringschätzig behandelt zu sehen, sondern sie empören sich, sobald sie sich beleidigt glauben. (...) Auch hoffnungsreich sind sie, denn das Feuer, das dem Zecher der Wein gibt, haben die Jünglinge von der Natur... (...) ...sie tun alles eben zu sehr, sie lieben zu sehr und hassen zu sehr, und ebenso in allen anderen Empfindungen.« Und weiter: »Wenn ich die junge Generation anschaue, verzweifle ich an der Zukunft der Zivilisation.«
ARISTOTELES
  • 10.08.2018, 01:00 Uhr
  • 10.08.2018, 01:47 Uhr
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"Ich habe keine Hoffnung mehr für die Zukunft unseres Volkes, wenn diese Zukunft von der leichtfertigen heutigen Jugend abhängt. Denn diese Jugend ist von einer unerträglichen Unverschämtheit und will alles besser wissen. Als ich jung war, brachte man uns gute Manieren und Respekt vor den Eltern bei. Aber die Jugend von heute will immer Recht haben und ist voll Widerrede."
Hesiod, um 700 v. Chr.
  • 10.08.2018, 00:58 Uhr
  • 10.08.2018, 01:48 Uhr
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