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Tierschutzorganisation Peta am Pranger?

04.06.2013, 19:20 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Mir als Tierfreund hat das Herz geblutet,als ich letztens irgendwo gelesen habe,daß die oben genannte Tierschutzorganisation in Amerika Tausende Hunde und Katzen eingeschläfert hat.Prominente Unterstützer haben sich aufgrund diverser Veröffentlichungen bereits von Peta distanziert.

Ich habe mich mal ein bißchen Sachkundig gemacht und eigene Recherchen betrieben.Selbst Peta räumt die oben gemachten Vorwürfe ein.

Fakt ist: es gibt zu viele Tiere,die aufgrund von Erkrankungen oder ihrem Verhalten nicht vermittelbar sind.Diesen Tieren droht ein "Leben" im Zwinger.Die Tierheime sind obendrein überfüllt,es herrscht ein akuter Platzmangel.
Hier wird jetzt abgewägt,was für solche Tiere am besten ist.Soll man diesen Tieren ein Leben in einem Zwinger zumuten oder aber sie Einschläfern?

Ich selber finde beide Optionen nicht gut,aber wie es aussieht,scheint es wohl keine bessere Möglichkeit zu geben.Wie denkt Ihr darüber?

Würde mich über eine konstruktive Diskussion freuen.

17 Kommentare

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Die niedere Kratur/Tiere sind ein Produkt, was ohne Wenn und Aber ausgebeutet wird!
Es spielt keine Rolle dabei, ob Hund, Katze, essbar oder tragbar, Hauptsache die Kohle stimmt.
Was nicht zu verwerten ist, wird eingeschläfert, entsorgt, vergessen und abgehakt hier von mir einGedicht dazu:

Wildereien

Sie hängen sich Tiere
an die Wand,
gejagt, getötet
von Menschenhand.

Blaufuchs und Nerz
was das Herze begehrt,
nur noch als Hülle,
total entehrt.

Stars tragen
einige dieser Stücke,
passend dazu
die Modeperücke.

Seidige Blusen,
aus Fischhaut Westen,
egal was leidet,
man will`s vom Besten.

Nur Schlangenschuhe
und Krokotaschen,
fantastische Muster
für die Laschen.

Handschuhe fein
aus Saffianledern,
Halsschmuck geknüpft
aus Marabufedern.

Die Menschen sollten sich
längst mal fragen,
wie es ist, die Haut
zu Markte zu tragen.

Autorin Ingrid Schinschek
www.ria-roos.de
  • 04.06.2013, 16:12 Uhr
Danke, für dieses wahre (schön kann man ja nicht sagen) Gedicht.
  • 04.06.2013, 16:24 Uhr
Hallo, Anna,
schön ist was anderes, man kommt nicht drumherum zu beschreiben oder zu bedichten/belichten, wie die Tatsachen nun einmal sind.

LG

Ingrid
  • 04.06.2013, 16:56 Uhr
Ja das sehe ich auch so.
Schön ist allerdings Deine Website, ich habe sich nur überflogen...aber gespeichert
Ich schau später mal rein.
Aber Deine Puppenhäuser sind mir schon von den Fotos hier bekannt.
  • 04.06.2013, 17:03 Uhr
Herzlichen Dank für alle Eure Zustimmungen,

Dir liebe Anna herzlichen Dank für Deinen Spaziergang in meine Homepage.
LG

Liebe Jutta,
auch Dir herzlichen Dank

LG
  • 05.06.2013, 09:21 Uhr
ich finde kein Mensch hat das Recht ein Tier zu töten um einen Pelzmantel daraus zu machen oder Schuhe oder sonst irgendwas. Und ein Tier einschläfern würde ich nur, wenn es unheilbar krank ist und leidet! Wenn ich das Geld dafür hätte, würde ich eine Tierfarm eröffnen, wo ich alle Tiere die niemand haben will aufnehmen würde und es Ihnen gut ginge! Leider kann man nicht allen Tieren helfen! Ich kann nur meinem Kater helfen! Der hat es gut bei mir!
  • 16.06.2013, 17:22 Uhr
Hallo Beate, Du sprichst mir aus dem Herzen !! Meine Katze ist vor einem Jahr gestorben und ich vermisse sie jeden Tag noch. Ich habe noch eine 15 Jahre alte Hündin, es geht ihr gesundheitlich ganz gut, wenn sie aber krank werden sollte und Schmerzen hätte würde ich sie nicht leiden lassen. Ich habe eine ganz herzliche und liebe Tierärztin die würde schon das richtige tun. Bis dahin geht es meiner "Hundeliene" gut.
  • 16.10.2015, 19:03 Uhr
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Der Mensch denkt doch tatsächlich, dass er das Recht hat über Leben und Tod zu richten. Das hat er aber nicht! Nur weil Ein Tier krank ist oder nicht "vermittelbar" hat man noch lange nicht das Recht, es zu töten!!
  • 04.06.2013, 16:01 Uhr
Da stimme ich Dir zu, aber sie müssen auch versorgt werden können.
  • 04.06.2013, 16:23 Uhr
Andreas....,natürlich hat kein Mensch das Recht darüber zu entscheiden,ob ein Tier getötet wird oder nicht,aber das hat bisher hier auch niemand behauptet.Die Frage,die sich hier im ganz konkreten Fall stellt ist doch die,will man einem Tier wirklich zumuten,sein Leben in einem Zwinger zu verbringen oder aber schläfert man es ein?
Ich finde beide Optionen nicht zufriedenstellend,aber was für eine Alternative gibt es denn?
Ein Weg für die Zukunft kann sicher auch sein,dass vermehrt Kastrationen durchgeführt werden und vor allem strengere Gesetze und härtere Strafen für Profitgierige Züchter,die mit immer schnelleren Zuchterfolgen viel Geld verdienen wollen.Aber jetzt in diesem konkrten Fall ist es erstmal so,also was für Alternativen wären denn denkbar? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht.
  • 04.06.2013, 16:35 Uhr
Hallöchen,
im Einzelfall kann man nicht entscheiden, was mit einem Tier zu geschehen hat.
Mitunter drückt das "Töten" von einem Tier auch Milde aus, wenn es sich nur quälen muss, furchtbare Schmerzen erleiden muss, wenn es zu alt ist oder aus anderen schwerwiegenden Gründen.
Gesunde Tiere zu töten, aus Platzmangel, welch eine Absurdität!
Mir fallen Parallelen zu diesem Thema ein; siehe behinderte und minderbemittelte Menschen im Allgemeinen, vor langer Zeit!
Da wurde getötet, Massenvernichtung!
Wer ist da auf die Barrikaden gegangen!!!
Zu jeder Zeit haben Menschen Verstand gehabt und trotzdem ist das so geschehen.
Man könnte mehr dazu schreiben, aber. . .

LG

Ingrid
  • 05.06.2013, 09:30 Uhr
Hallo Andreas, es ist richtig, der Mensch ißt Fleisch und es schmeckt ihm.
Steht doch auch schon in der Bibel,
" macht Euch die Erde untertan, mit allem was da fleucht und kreucht!" Wenn nicht zum Verzehr, wozu dann???
Man kann ja mit Bedacht sein Fleisch auswählen, nicht überschwänglich damit umgehen, Rücksichtnahme auf unsere Mitbewohner ist schon ganz wichtig!
Aber sollen wir nun unsere Kühe heilig sprechen, die Schweine als Haustiere halten und uns von der Natur überrennen lassen?!
Es reicht doch allemal, das die Kakerlaken schon immun gegen Atomstrahlen sind, wie soll das bloß enden.

Spinnt das doch etwas weiter, vielleicht Thema zu einem Film . . ..
das kann nicht gutgehen!

LG

Ingrid
  • 16.06.2013, 20:16 Uhr
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Ja, habe ich auch gelesen. Grundsätzlich sollte man PETA USA und PETA Deutschland nicht in einen Topf werfen.

Das Problem liegt nicht bei PETA, sondern an dem Markt, den die Tiere darstellen.
Wie immer und überall nur ein Geschäft.

Die Lösung liegt auch nicht in der immer wieder verlangten Kastration, obwohl das unterm Strich sicher das kleinere Problem bedeutet.

Ein generelles Zuchtverbot WELTWEIT wäre die Lösung.

Täglich werden 10.000 Hunde weltweit in Tötungsstationen umgebracht.

Vielfach immer noch mit T61, weil das die preiswerteste Lösung ist.
T61 lähmt allerdings nur die Muskulatur, die Tiere ersticken bei vollem Bewusstsein qualvoll.
Das Mittel wird übrigens auch in Deutschland noch bei TA verwendet, wenn Ihr also Euer geliebtes Tier einschläfern lassen müsst, dann erkundigt Euch bitte vorher mit welchem Mittel das geschehen soll. Auch die Spritze direkt ins Herz ist inakzeptabel.
  • 04.06.2013, 14:39 Uhr
Bei diesen 10.000 Hunden täglich sind nicht die berücksichtigt, die sofort auf den Straßen vergiftet, erschossen, erschlagen, von Müllwagen lebendig zerquetscht, verbrannt oder was weiß ich nicht werden.
Es sind nicht die Hunde dabei, die gegessen werden, und nicht die, die wir dann im Winter als Pelzbesatz an netten Stiefelchen und Jäckchen sehen.
Auch nicht die, die für EM, Weltmeisterschaften Olympiaden etc. teilweise lebendig verbrannt werden, nein nur die Hunde, die in den Tötungsstationen sitzen.

Jeden Tag 10.000!

Bei den Katzen sind es noch mehr!

Also, das ist kein Problem der PETA, das ist ein wirtschaftliches Problem und ein Problem der Menschen, die immer mehr an Empathie verlieren.

http://www.youtube.com/watch?v=vo3lpQm1nG4
Earthlings deutsch

http://www.rhein-zeitung.de/forum/sh...d.php?t=259
Bericht über die Entsorgung von lebenden Tieren in Containern in USA
  • 04.06.2013, 14:50 Uhr
Ein toller Film! Ich finde aber die englische Version (gesprochen von Joaquin Phoenix) viel besser. Der Sprecher der deutschen Synchronisation hat irgendwie eine "einschläfernde" Wirkung auf mich.... (Ja, der Zynismus ist gewollt!)
  • 04.06.2013, 16:03 Uhr
*Ein generelles Zuchtverbot WELTWEIT wäre die Lösung*...fangen wir doch mal in Deutschland damit an! Eine Kastrationspflicht bei Katzen ist schon in einigen Bundesländern durch gesetzt (ob sich alle daran halten und wer kontrolliert?). Bei Hunden sieht es genauso aus. Besonders männliche Hundebesitzer haben etwas gegen Kastration. Warum??? Leider sind auch die Tierärzte nicht alle der Meinung.
Dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch Jahrzehnte.....das Tierschutzgesetz steht nur auf dem Papier! Die Regierung ist mit sich selbst beschäftigt und das auch schon seit Jahrzehnten.
Versuchen wir, im Kleinen etwas zu ändern: mit offenen Augen durch die Welt gehen und handeln.
  • 05.06.2013, 09:24 Uhr
Wobei die Kastrationspflicht sich derzeit in den entsprechenden Bundesländern nur auf freilebende Katzen beschränkt.

Ich bin zwiegespalten was Kastrationspflicht betrifft.

Natürlich lässt sich so sehr viel Leid verhindern, Jungkatzen werden nicht mehr ertränkt oder an die Stallmauer geklatscht.
Sie vegetieren nicht unversorgt mit Katzenschnupfen vor sich
hin..aber es ist auch ein massiver Eingriff in die Natur des Tieres.

Zusammenfassend stellt es sich dann so dar, das Tiere sich nur noch vermehren dürfen, wenn man sie dann anschließend verkaufen. kann.

Tiere sind keine Ware, sie haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.
Dazu gehört auch die freie Wahl des Partners.
Das in dieser verkorksten Welt umzusetzen....eine große Aufgabe.

Wir brauchen keinen Tierschutz, der behindert in vielen Fällen sogar eine wirkliche Veränderung.

Wir brauchen Tierrechte!
  • 05.06.2013, 09:56 Uhr
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