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Wellness in Mecklenburg-Vorpommern: Haut wie Samt und Seide

16.04.2012, 12:31 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

In maurisch gekachelten Nischen sitzen regenerationsbedürftige Kurzurlauber und streichen sich lustvoll einen geschmeidigen Brei aus Kreide über den Körper. Dämpfe von Kamille, Hamamelis und Myhrre wabern durch morgenländisch anmutende Bäder und vertreiben den Winter aus Leib und Seele. Wer jetzt nicht dem Frühling bis in den Süden entgegenfliegen will, der reise nach Norden, an die Ostseeküste. Nach dem Motto: raus aus dem Stress, rein in die Rügener Kreide.

So wie im Rügener Cliff Hotel haben vor langer Zeit schon die Römer Marmorstaub von der Insel Tinos und aus den Brüchen von Carrara, dessen chemische und mineralogische Beschaffenheit der Kreide sehr ähnlich ist, für ihr Wohlergehen verwendet. Die Kreide regt den Stoffwechsel an und schlürft die Schlackestoffe aus den Poren. Sie peelt, durchblutet, ernährt und stimuliert die Haut zur Selbsterneuerung. Aber auch Salzschlick, Meeresalgen, Fango, Moor, Stutenmilch und kostbare Öle stehen zur Auswahl. Man kann baden wie Kleopatra, schwitzen wie ein Sultan oder sich einfach wie ein vom langen Winter genervter Großstädter auf künstlich erwärmten Seesand mit dem ganzen Spektrum des Sonnenlichts therapieren lassen.

Mit echten Bernsteinen wird im Hotel Bernstein im Ostseebad Sellin massiert. Die Wellness-Welle hat längst den ostdeutschen Meeresstrand erreich. 120 Wellnesshotels - von der Familienpension bis zum Schlosshotel – verwöhnen ihre Gäste. 41 Wellness-Tempel wurden vom Deutschen Wellnessverband geprüft und für gut bis exzellent befunden. 2011 eröffnete auf Usedom das neue Steigenberger Grandhotel mit einem über 2000 Quadratmeter großen Baltic Grand Spa and Bistro mit beheiztem Außenpool. Laut einer Umfrage des Landestourismusverbandes verbringen 16 Prozent aller Feriengäste Mecklenburg-Vorpommerns einen Wellness-Urlaub.

Das Angebot ist vielfältig. Vom ländlich-sittlichen Heu- bis zum luxuriösen Champagnerbad. Mit edlen Materialien, mit Glas und Stahl und klaren Formen sowie ausgefeilter Medical-Wellness wiederlegt das Vier-Sterne-Haus „Meersinn“ in Binz jedes Klischee vom Bio-Hotel. „Artepuri“ heißt die Kunst der Reinigung mit Naturprodukten wie Algen, Gurken, Honig und Rügener Kreide. Das Besondere des Seehotels Binz-Therme ist die 220 Millionen Jahre alte jodhaltige Solequelle, die aus 1.222 Metern Tiefe das Schwimmbad speist. Auch auf der Insel Usedom sprudelt reines, salziges Wasser. Die Heringsdorfer Jodsole wird aus mehr als 400 Meter Tiefe gefördert. Ein Heilmittel bei Atemswegs- und Hauterkrankungen, es bringt die Durchblutung der Haut auf Trab und erhöht die Abwehrkräfte. Im 1200 Quadratmeter Großen Kaiser Spa des Hotels „Zur Post“ in Bansin kann man beim „Aqua Motion Floaten“ schwebend in heilsamer Sole entspannen. Im Warnemünder Hotel „Neptun“ kann man im Meerwasser-Schwimmbad zu jeder Jahreszeit in (warmen) Ostseewasser baden. Immer mehr der Wellness-Hotels in Mecklenburg-Vorpommern öffnen sich auch Tagesgästen, die nicht im Haus übernachten.

Gute Gründe für solch einen Wellness-Tag in Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele.

www.wunderbare-wellnesswelten.de

 

Bild: twinlili  / pixelio.de

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