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Auf Wein- und Wanderwegen: Burgenland und Toskana

Auf Wein- und Wanderwegen: Burgenland und Toskana

Michaela Strassmair
31.07.2017, 11:33 Uhr
Beitrag von Michaela Strassmair

Im Spätsommer und Herbst entfaltet die Natur eine prächtige Farbenvielfalt. Dann macht es besonders viel Freude, schöne Landschaften per pedes oder mit dem Rad zu erkunden.

Weinanbaugebiete mit Schönwettergarantie

Die Verbindung von Aktivität und Genuss beim Wandern durch Weinanbaugebiete sorgt für ein besonderes Urlaubserlebnis. Weinreben brauchen viel Sonne, daher stehen Ihre Chancen auf schönes Wetter in diesen Regionen besonders gut.

Auf Pfaden und Wegen geht es durch Rebenhänge und liebliche Dörfer, Flusstäler und sanfte Hügellandschaften bis ins Gebirge. Und eine Weinprobe im Keller der heimischen Winzer macht jede Wanderung und Erkundungstour erst richtig rund.

Weinwandern im Land der Sonne - im Burgenland



Das Burgenland, zweitgrößtes Weinbaugebiet Österreichs, liegt im Osten des Landes. Die Weinstraßen im Mittel- und Südburgenland sowie im Hügelland des Neusiedler Sees decken rund 14.000 Hektar ab. Fast 300 Sonnentagen im Jahr verdankt die Region den Namen Land der Sonne und bietet damit beste Voraussetzungen für Wein und Wanderer. Radfahrern steht ein 5000 km langes Radwegenetz mit vielen Touren durch unberührte Natur, Weinberge, Wälder und Wiesen zur Verfügung.


Sechs Naturparks warten ebenso wie der Nationalpark und das UNESCO Welterbe Neusiedler See-Seewinkel mit eindrucksvollen Naturlandschaften auf und locken mit vielen Lehrpfaden und Themenwegen. Besonders beliebt sind der Alpannonia-Weitwanderweg, die Weinstraßenwanderung im südburgenländischen Pinkatal, der Apfelweg im Neuhauser Hügelland oder der Kirschblütenweg entlang des Leithagebirges.

Nach der Tour kehren Sie in eins der Haubenlokale oder eine der gemütlichen Buschenschenken ein und lassen sich mit einem Heurigen und heimischen Köstlichkeiten verwöhnen. Zu den vielen grandiosen Rotweinen, die auf den steinigen Sand-Lehmböden des Burgenlands gedeihen, zählt auch der Blaue Zweigelt.

Insider Tipp

In einer Buschenschenke darf der Besitzer oder Pächter von Wein- oder Obstgärten seine eigenen Erzeugnisse ausschenken und servieren, oftmals in einem Plutzer. Der Plutzer ist der typisch burgenländische Tonkrug. Sie können in der Keramikfachschule in Stoob das Töpfern dieser Krüge erlernen.

Wandern inmitten von Kultur und Wein - in der Toskana


Die malerische Kulturlandschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klassische Toskana. Hier wandern Sie durch Gegenden so schön wie Postkartenmotive: Idyllische Weindörfer, Wehrburgen und traumhafte Anwesen eingebettet in sanfte Weinhügel, eingerahmt von den so typischen Zypressenreihen und Steineichen.

Die Ausläufer des Apennins fordern mehr Kondition und am besten auch Wanderausrüstung, ein E-Bike oder Mountainbike. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, Landschaft und Aussicht sind immer atemberaubend. Die Toskana ist zudem ein wahres Freilichtmuseum an kultureller Vielfalt, mit herrlichen historischen Schätzen in den Städten.

Faszinierendes Florenz



Florenz ist eine eigene Städtereise wert. Schon ein kleiner Ausflug durch die historische Altstadt spiegelt die überragenden architektonischen Leistungen wider und zeigt, dass es hier weit mehr als nur die Ponte und den Palazzo Vecchio oder die Kathedrale zu sehen gibt.

Pittoreskes Pisa



In Pisa lockt der weltbekannte Schiefe Turm, der Campanile. Der Turm, die benachbarte Kathedrale, das Baptisterium sowie der Friedhof Camposanto gehören zum UNESCO Welterbe. Pisa hat aber auch ein sehr schönes Umland zum Wandern. Nur wenige Kilometer vom Meer entfernt liegen die Pisaner Berge mit einer faszinierenden Naturkulisse.

Wunderschönes Siena



Siena gilt als eine der schönsten Städte Italiens. Berühmt ist neben dem Dom vor allem die Piazza del Campo - nicht nur aufgrund der legendären Pferderennen, sondern auch wegen der mittelalterlichen Häuser, die den runden Platz vor dem Rathaus einrahmen.

Sensationelles San Gimignano


Ein Ausflug nach San Gimignano, der Stadt der mittelalterlichen Türme, lohnt in jedem Fall. Je höher der Turm, umso reicher waren die Familien. Heute kann man in der wunderschönen Altstadt noch 13 der Wohlstandsmesser bewundern.

Reizvolle Rote aus der Toskana


Neben dem Montepulciano stammt auch der Chianti aus der Toskana, einem der bekanntesten Weine Italiens. Der Name Chianti Classico wurde bereits im 18. Jahrhundert geschützt. Die Chianti-Dörfer beschreiben das Gebiet südlich von Florenz mit mittelalterlichen Dörfern, Klöstern, Burgen und Weingütern, die in besonderer Weise zu einer kulinarischen Wanderreise einladen.

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