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Olympia-Premiere für Bad Stebener Physiotherapeut Michel Frenzel Assih

Olympia-Premiere für Bad Stebener Physiotherapeut Michel Frenzel Assih

Bayerisches Staatsbad Bad Steben GmbH
24.01.2018, 11:01 Uhr

„Freue mich riesig auf die tolle Stimmung und Atmosphäre im olympischen Dorf“


Bereits zum 5. Mal wird Physiotherapeut Michel Frenzel Assih die große Ehre zuteil, als medizinischer Betreuer für sein Heimatland Togo bei einer sportlichen Groß-Veranstaltung dabei zu sein. Doch Pyeongchang wird für ihn eine Premiere, denn bei Olympia war er noch nie. Am 5. Februar fliegt er mit dem togolesischen Team von Paris nach Südkorea. „Ich bin stolz, unsere Sportler in Pyeongchang zu versorgen und freue mich ganz besonders auf die vielen Athleten aus aller Herren Länder und die positive Stimmung und tolle Atmosphäre im olympischen Dorf.“
Der in Hof lebende und im Bad Stebener Gesundheits-Zentrum arbeitende Physiotherapeut und Osteopath hat bereits die Fußball-Nationalmannschaft Togos betreut – bei der WM 2006 in Deutschland und zwei Mal beim Africa-Cup. 2013 war er mit dem Team Togo bei der nordischen Ski-WM in Val di Fiemme. „Das waren alles ganz tolle Erlebnisse, aber Olympia ist nochmal was ganz Besonderes. Da ich mit den Sportlern im olympischen Dorf untergebracht bin, lebe ich für gut zwei Wochen Tür an Tür mit den verschiedensten Menschen der unterschiedlichsten Nationen. Da triffst Du beim gemeinsamen Essen in der Kantine ganz bekannte Sportgrößen, aber eben auch die absoluten Exoten. Ich freue mich einfach riesig, neue Leute kennen zu lernen.“
Michel reist gerne, lernt gerne neue Länder kennen. Für seinen Einsatz bei den Olympischen Spielen hat er einen Großteil seines Urlaubs aufgespart. Der 52-Jährige ist der einzige medizinische Betreuer seines Teams. Dass ausgerechnet er für sein Land nach Südkorea fahren darf, verwundert in Bad Steben niemand. Im Gesundheits-Zentrum der Therme Bad Steben schätzen die Patienten seine besonderen Fähigkeiten. „Goldene oder heilende Hände“ werden ihm nachgesagt. Mit Manueller Therapie, Krankengymnastik, aber auch Osteopathie hat er schon viele Patienten vor einer Operation bewahrt bzw. von ihren Schmerzen befreit. Als Wunderheiler sieht er sich natürlich nicht. Das wäre übertrieben, sagt der sympathische Physiotherapeut. Eine gewisse Gabe, Feinfühligkeit und ein besonderer Tastsinn sei ihm aber schon in die Wiege gelegt.
Das togolesische Team umfasst sechs Sportler und fünf Offizielle, darunter natürlich auch der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Togos. „Eventuell kommen noch zwei weitere Sportler dazu, wenn sie die Qualifikations-Norm noch schaffen“, erklärt Michel. Die bekannteste Athletin ist Mathilde Petitjean. Sie geht im Skilanglauf auf den Kurzstrecken an den Start. Auch die anderen togolesischen Sportler haben sich dem Ski-Langlauf verschrieben. Einzig Alesia Afi Dipol fährt Ski alpin. Sie startet in den technischen Disziplinen. Da die meisten togolesischen Athleten in Frankreich oder Italien leben, fliegt die togolesische Mannschaft ab Paris. Am 26. Februar nach der Schlussfeier kehrt Michel Frenzel Assih zurück – und wird sicherlich viel zu erzählen haben.

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