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Kätzchen aus tödlicher Falle befreit - So gefährlich sind gekippte Fenster

Kätzchen aus tödlicher Falle befreit - So gefährlich sind gekippte Fenster

News Team
04.07.2016, 11:12 Uhr
Beitrag von News Team

Neustadt/Weinstraße (ots) - Gestern, 03.07.2016, gegen 16.00 Uhr, klemmte sich eine neun Monate alte Katze in einem gekippten Fenster im 3. OG eines Mehrfamilienhauses in der Ursinusstraße derart ein, dass sie sich alleine nicht mehr aus der misslichen Lage befreien konnte. Die Herrin der Katze war nicht in ihrer Wohnung und auch telefonisch nicht zu erreichen, so dass die Wohnungstür durch eine Fachfirma geöffnet werden musste, damit die eingesetzten Polizisten die Katze retten und in tierärztliche Behandlung bringen konnten. Glücklicherweise erlitt das Kätzchen keine schweren Verletzungen und braucht jetzt einfach nur Ruhe.

Was ist das Kippfenster-Syndrom?


Kippfenster-Syndrom ist ein Begriff aus der Tiermedizin. Bei dem Versuch, durch den Spalt eines angekippten Fensters zu schlüpfen, bleiben Tiere – meist Katzen – oft stecken. Durch Befreiungsversuche rutschen sie immer weiter nach unten. Dadurch kommt es zur Unterbrechung der Blutversorgung an der Druckstelle. Das Syndrom ist pathophysiologisch eine Unterform der Ischämischen Myopathie.

Die Folge sind bei einem längeren Festhängen schwere neurologische Schäden im Bereich der Hintergliedmaßen, auch Drucknekrosen sind beschrieben. Als Spätfolge kann es zur Ausbildung von Embolien kommen.

Werden die Tiere nicht befreit, sterben sie.

Neben der medizinischen Versorgung des Traumas hat die Durchführung einer Tierphysiotherapie positive Auswirkungen auf den Heilungsverlauf.

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2 Kommentare

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Die Katze meiner Schwester ist auch dadurch gestorben......
  • 04.07.2016, 20:55 Uhr
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...meine "kleine"hab ich dadurch verloren....
  • 04.07.2016, 20:13 Uhr
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