wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Warnstufe rot des DWD wegen Blitzeis: Es ist so glatt, dass selbst der Streu ...

Warnstufe rot des DWD wegen Blitzeis: Es ist so glatt, dass selbst der Streudienst scheitert

News Team
02.02.2017, 09:47 Uhr
Beitrag von News Team

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Donnerstag in Teilen Frankens vor überfrierendem Regen, der zu Glatteis auf den Straßen führen kann. Vor allem im östlichen Oberfranken ist bis in die Mittagsstunden mit Glatteis zu rechnen. Grund ist laut dem Deutschen Wetterdienst gefrierender Regen oder Sprühregen.

In Ostbayern und in Thüringen ereigneten sich reihenweise Unfälle. Stellenweise war es so glatt, dass selbst der Winterdienst verunglückte.

In den Landkreisen Wunsiedel im Fichtelgebirge und Cham wurde an allen Schulen der Unterricht abgesagt.

In den Westen und Südwesten Deutschlands gelangt auf der Vorderseite von Tiefdruckgebieten über dem Atlantik milde Meeresluft. Dagegen strömt aus dem Hoch über Osteuropa kälterer Festlandsluft in die Osthälfte.

Heute fällt vom nördlichen und östlichen Niedersachsen über Thüringen und Sachsen-Anhalt bis nach Sachsen und Nordostbayern zeitweise etwas Regen, der im Tagesverlauf allmählich nachlässt und sich am Nachmittag lediglich noch auf die Lausitz beschränkt. Vor allem im östlichen Mittelgebirgsraum, aber auch im Thüringer Becken sowie in Sachsen und im Nordosten Bayerns gefriert der Regen auf den kalten Böden und es tritt teilweise unwetterartiges Glatteis auf. Im Tagesverlauf steigen die Temperaturen von Westen her allmählich an. Vor allem am Erzgebirge und in der Lausitz kann es aber auch am Nachmittag noch Glatteis geben.

Ansonsten ist im Süden und Osten bei leichtem, nach Osten zu anfangs auch mäßigem Frost stellenweise mit Glätte durch überfrorene Nässe zu rechnen. Örtlich tritt auch Nebel auf. Bis zum Nachmittag entspannt sich aber die Glättesituation und auch die meisten Nebelfelder lösen sich auf. Leichten Dauerfrost kann es allerdings in Oder- und Neißenähe geben.
Der Wind frischt in den Höhenlagen im Tagesverlauf aus Süd bis Südost auf, vor allem auf exponierten Alpengipfeln sind dann stürmische Böen oder Sturmböen (Bft 8 bis 9) möglich.

In der Nacht zum Freitag fällt im Westen und in den mittleren Landesteilen bis zu den östlichen Mittelgebirgen hin von Westen her erneut etwas Regen. Bevorzugt in geschützten Tälern der östlichen Mittelgebirge und in der Oberlausitz kann es erneut Glatteis geben, allerdings voraussichtlich ohne unwetterartige Erscheinungen.

Im Süden und Osten gibt es leichten, bei klarem Himmel im Alpenvorland auch mäßigen Frost, örtlich Nebel und Glätte.

Auf den Alpengipfeln und in den Kammlagen einiger Mittelgebirge ist mit stürmischen Böen oder Sturmböen aus Süd zu rechnen.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

GLÄTTE/GLATTEIS (UNWETTER):
Im östlichen Mittelgebirgsraum, im Thüringer Becken, in Westsachsen und in Ostbayern gefrierender Regen mit verbreitetem Glatteis.
Im Süden und Osten stellenweise Glätte durch überfrorene Nässe.

FROST:
Anfangs östlich der Weser und südlich der Donau leichter, vereinzelt mäßiger Frost. Tagsüber Richtung Oder und Neiße leichter Dauerfrost nicht ausgeschlossen.

WIND/STURM:
Auf exponierten Alpengipfeln oberhalb 1500 Metern im Tagesverlauf stürmische Böen, teils auch Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus südlicher Richtung.

NEBEL:
Gebietsweise gibt es dichten Nebel, mit Sichtweiten von unter 150 Metern.

Mehr zum Thema

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren