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Orkan-Alarm: In diesen Regionen stürmt es bald besonders heftig

Orkan-Alarm: In diesen Regionen stürmt es bald besonders heftig

News Team
22.02.2017, 12:51 Uhr
Beitrag von News Team

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Wind:

Mit einer westlichen Strömung werden wiederholt Tiefausläufer über Deutschland hinweg geführt, die das Wettergeschehen wechselhaft gestalten. Dabei wird es auch noch sehr windig und durch die einströmende milde Meeresluft herrscht bis in Gipfellagen der Mittelgebirge Tauwetter.

Wind:

Heute gibt es recht verbreitet starke, vereinzelt stürmische Böen (Bft 7/8), in freien Lagen auch Sturmböen (Bft9). Auf den Berggipfeln und an der See treten Sturmböen über 65 km/h (Stärke Bft 8 bis 9), exponiert auch schwere Sturmböen (Stärke 10), auf einzelnen Gipfeln auch Orkanböen (Bft 12) aus West bis Südwest auf.

In der Nacht zum Donnerstag nimmt der Wind vorübergehend ab. Vor allem über der Mitte, teils aber auch im Süden und im Küstenbereich sind aber weiter starke bis stürmische Böen möglich, in freien Lagen und im höheren Bergland auch Sturmböen. Auf einzelnen Berggipfeln kann es Orkanböen geben.

Am Donnerstag wird der Höhepunkt der Windentwicklung erwartet mit einer markanten, teils auch unwetterartigen Sturmlage vor allem für die Nordhälfte.

Auch die Jecken dürfte an Weiberfastnacht der Wind erwischen: Am Nachmittag werden vom Niederrhein bis zum Münsterland und im südwestlichen Niedersachsen orkanartige Böen über 105 km/h erwartet. Am Abend dehnen sich die unwetterartigen Böen von dort bis nach Sachsen-Anhalt aus.

Dauerniederschläge und Tauwetter:

Heute regnet es zunächst über dem Norden und der Mitte. Während die Niederschläge im Norden zum Nachmittag nachlassen, regnet es über der Mitte weiter länger anhaltend und teils ergiebig. Die Niederschläge halten in den mittleren Landesteilen auch in der Nacht auf Donnerstag an und intensivieren sich zum Teil noch. Bis Donnerstagabend werden in Staulagen 48 h Mengen zwischen 40 und 60 mm erwartet. In den ostdeutschen Mittelgebirgslagen sind die Mengen zwar geringer, dort liegt aber noch Schnee der abschmelzen kann, so dass sich vergleichbare Abflussmengen ergeben. Für den Harz sind sogar Abflussmengen (Kombination aus fallendem Niederschlag und Schmelzwasser) zwischen 70 und 90 mm (Unwetter) möglich.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

DAUERREGEN: Im Westen und in der Mitte des Landes in den Staulagen der Mittelgebirge bis Donnerstagabend Dauerregen mit Mengen zwischen 40 und 60 mm, in exponierten Lagen auch mehr.

TAUWETTER (teils UNWETTER): Im Thüringer Wald und Erzgebirge bis Donnerstag 50 bis 90 mm Niederschlagsdargebot (in 48 h), im Harz auch mehr (Unwetter).

WIND:
Im Tagesverlauf deutliche Windzunahme. Häufig starke bis stürmische Böen, , in freien Lagen Sturmböen. Auf den Bergen und an der See Sturmböen, exponiert schwere Sturmböen. Auf dem Brocken und dem Fichtelberg Orkanböen.

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