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Rechtschreibrat führt neuen Buchstaben im Deutschen ein

Rechtschreibrat führt neuen Buchstaben im Deutschen ein

News Team
29.06.2017, 12:32 Uhr
Beitrag von News Team

Der deutsche Rechtschreibrat hat beschlossen, dass es das scharfe S nun auch als Großbuchstaben geben wird.

Die Experten sind sich einig: Vor allem für Ausweise und andere offizielle Dokumente ist diese Änderung von Vorteil.

Bislang wurde als Alternative für das große Eszett stets ein SS geschrieben.

Der neue Buchstabe ähnelt einer Mischung aus den bekannten Buchstaben ß und B.

Er sei vor allem für die korrekte Schreibung von Eigennamen in Pässen und Ausweisen sei dies wichtig, teilte der Rat für deutsche Rechtschreibung am Donnerstag in Mannheim mit.

Es gibt noch weitere Neuerungen:

Offiziell erlaubt ist ab sofort die Großschreibung des Adjektivs in Fällen wie "Goldene Hochzeit" und "Neues Jahr".

Darüber hinaus passte der Rechtschreibrat einzelne Wortschreibungen an den weit überwiegenden Schreibgebrauch an.

Er strich etwa die eingedeutschte Schreibweise "Ketschup", die kaum verwendet wurde - zulässig ist jetzt nur noch "Ketchup".

95 Kommentare

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Bin ich froh, dass ich schon ein wenig älter bin ......
  • 11.12.2017, 12:08 Uhr
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Wenn die paßausstellenden Behörden darauf verzichten würden, Namen in Versalien zu schreiben, und sie mit 1 Großbuchstaben vorne und danach nur Kleinbuchstaben schreiben würden, dann wäre dies die einfachere Lösung gewesen, und man hätte sich diesen Buchstaben, den sonst niemand braucht, sparen können.
  • 02.08.2017, 17:37 Uhr
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ein eszett am Anfang hab auch ich noch nie erlebt
  • 02.07.2017, 17:17 Uhr
  • 1
Gibt es auch nicht!
  • 04.07.2017, 02:04 Uhr
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Ein weiteres Ablenkungsmanöver von wichtigeren Dingen im Wahljahr
  • 01.07.2017, 17:23 Uhr
  • 1
Genau so sieht es aus! Da hat ja Keiner etwas wirklich Gutes im Sack, das die Wähler eine echte Wahl hätten!
  • 04.07.2017, 02:07 Uhr
  • 1
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Das scharfe sz am Wortanfang ???? Wer kann mir sagen, in welcher Sprache dies zu finden ist.
  • 01.07.2017, 00:28 Uhr
  • 2
Hätte ich auch gern gewusst!!!! Und dann: diesen Buchstaben in Reisepässen zu benutzen, ist äusserst sinnig. Da wird man für Visumbeantragung schon jetzt gezwungen, auf "ae" etc. umzusteigen
  • 01.07.2017, 16:15 Uhr
  • 1
Wieso ist man bei der Einführung der neuen Rechtschreibung eigentlich NICHT darauf gekommen!?
  • 04.07.2017, 02:09 Uhr
  • 0
Die Einführung der neuen Rechtschreibung hatte einst das Ziel diese den angelsächsichen Gepflogenheiten
anzupassen. Im weitesten Sinne diese international "brauchbar" zu machen. Dies ging aber in die Hosen. Die neue Rechtschreibung ist auf "Basic" zugeschnitten, allerdings für präzise Ausdruckweise wenig geeignet.
Beispiel: Das Wort "Masse" ist so ohne Kontext nicht zuzuordnen. Versucht es mal. Ggfs Lösung später hier.
  • 04.07.2017, 08:44 Uhr
  • 0
Darf ich fragen, warum wir unsere Schreibweise der angelsächsischen anpassen sollen? Ich wüsste nicht, dass Italien und Frankreich dieselben Bestrebungen haben
  • 04.07.2017, 09:22 Uhr
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Beide genannten Länder vertreten ihre Nationalsprache, während "Deutsch" keine Nationalsprache ist und sich aus ca. 40 Volkssprachen entwickelt hat. Einige Beispiele: Friesisch, Sächsisch, Bayerisch, Hessisch, Flämisch usw Einigungen in Hochdeutsche hinein gibt es nach franz. und engl. Vorbild erst ab 1871. Vgl Herrn K. Duden
  • 04.07.2017, 11:07 Uhr
  • 0
Nur mal zum Lernen: friesisch, bayerisch usw. waren keine Dialekte, sondern eigene Sprachen? Wie und von wem wurde dann die deutsche Sprache "erfunden"?
  • 13.08.2017, 14:53 Uhr
  • 0
Richtig! Friesisch, bayerisch usw waren eigene Sprachen. Beeinflusst wurden diese durch den Einfluß von romanischer, slawischer und skandinavischer Sprachwirkung. Die Wanderbewegung der Völker quer durch Europa tat hier ein übriges und führte zu einer gemeinsamen Mundartensprach mit gleichen Grundzügen, allerdings verschiedenen Wortbedeutungen. Beispiel: "Polster" bei uns eine bequeme Möbelbespannung. in Österreich ein Kopfkissen.
Deutsche Hochsprache ist relativ neu und wurde nach französischem und englischen Vorbild entwickelt und zwar ab 1850. Heftig ging es zur Sache ab 1872 bis 1910.
Die Entwicklung ist bis heute noch nicht abgeschlossen.
Gruß Gerd
  • 15.08.2017, 14:20 Uhr
  • 0
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Wozu ein großes Sz es gibt ja gar kein Wort welches ein großes SZ erfordern würde so ein Schwachsinn. Und dafür werden diese Denker noch bezahlt Ich frage mich nur wer das bezahlen soll.
  • 30.06.2017, 17:30 Uhr
  • 1
Gute Frage! Aber vlt. weil die Namen im Perso mit Großbuchstaben geschrieben werden... Fragt man sich auch: Warum!? Selbst bei dem Zusatz. geb. und dann Mädchenname, wird GEB. und auch die Nationalität wird in Grossbuchstaben geschrieben... Welcher "Schlaumeier" sich das wieder ausgedacht hat!?
  • 04.07.2017, 02:23 Uhr
  • 1
Schade nur das wir keine Änderungen vornehmen können.
Aber uns Fragt ja keiner.
  • 05.07.2017, 14:23 Uhr
  • 1
Genau! Als damals die" neue deutsche Rechtschreibung" eingeführt wurde, war mein erster Gedanke: Ach da , muss da wieder mal "Irgendwer" Geld verdienen...!?" Und ich bin davon überzeugt, dass ich damit Recht hatte! ;(
  • 07.07.2017, 03:36 Uhr
  • 1
Genau der Ansicht bin ich auch.
  • 07.07.2017, 13:46 Uhr
  • 0
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Der absolute Schwachsinn. Statt einfacher wird alles nur noch umständlicher. Die dort sitzenden müssen zu lange in der Sonne gewesen sein
  • 30.06.2017, 16:02 Uhr
  • 0
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das SS wird somit von der Bildfläche verschwinden... Schön ausgeklügelt von irgendwelchen Buntenmenschen mehr sage ich dazu nicht!
  • 30.06.2017, 13:28 Uhr
  • 0
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Vorschlag:

Großes ß = ß mit NOCH einem Bogen mehr.
Ich würde das aufzeichnen, leider kann man HIER KEINE Bilder hochladen
  • 30.06.2017, 12:21 Uhr
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Ist hier der Maßstab der Masse maßgeblich?
  • 30.06.2017, 12:08 Uhr
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