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Flutwelle rast auf Braunschweig zu? Jetzt spricht die Feuerwehr Klartext

Flutwelle rast auf Braunschweig zu? Jetzt spricht die Feuerwehr Klartext

News Team
27.07.2017, 15:59 Uhr
Beitrag von News Team

+ Extreme Regenmengen führen zu Überschwemmungen
+ Mehrere Städte im Harz geflutet
+ Bis zu 170 Liter pro qm in 48 Stunden

15.50 Uhr: Feuerwehr klärt über Lage in Braunschweig auf

+++ 10.34 Uhr: Viele Straßen gesperrt, Polizei nicht mehr telefonisch erreichbar +++

Die Polizei Braunschweig informiert

Hier die aktuellen Meldungen rund um das #Hochwasser und den #Harz.
Die Polizeistation #Schladen (Foto) ist telefonisch NICHT erreichbar. Bitte bei Bedarf die Polizei in #Wolfenbüttel 05331/9330 anrufen.

Folgende Straßen sind noch gesperrt:

L 512 zwischen Heiningen und Börßum
#Sperrungen im Bereich Seesen

K 53, Bornhausen, Richtung Mechtshausen

K 58, Mechtshausen, Richtung Rhüden

K 58 Rhüden – Königsdahlum

L 466 Rhüden – Lamspringe

L 516 Hahnenklee – Lautenthal wegen Unterspülung gesperrt
Sperrungen im Bereich #Goslar und Braunlage

L 501, Eckertal

B 241, GS – CLZ, Kreuzeck – Gosetaler Terrassen

B 241, Vienenburg- Wiedelah, Bahnunterführung

B 4, Ortsdurchfahrt Bad Harzburg, Sperrung ab B 242 i.R. Bad Harzburg

L 504 Altenau – Torfhaus halbseitig gesperrt, Kreisel wieder frei

L 510 Vienenburg – Osterwieck, ab Auffahrt Vienenburg-Ost gesperrt

L 517 Okertalsperre, Oberschulenberg und Mittelschulenberg wegen Fahrbahnunterspülung gesperrt.


27. Juli, 08:01 Uhr: Dämm ein Hildesheim drohen zu brechen

Hildesheim liegt seit Tagen im Zentrum der Regenzelle. Massenhaft Wasser suchte die Stadt heim und führte zu Überschwemmungen. Nun droht es noch schlimmer zu kommen. Nach kurzem Aufatmen steigen die Pegel am Donnerstagmorgen wieder. "Die Pegelstände steigen wieder, das ist keine gute Nachricht", sagte ein Feuerwehrsprecher zu FOCUS Online. Je länger das Wasser gegen die feuchten Sandsäcke drücke, desto schlechter sei das. "Wir hoffen natürlich, dass alles hält." Helfer schlichten Hunderte Sandsäcke auf.

+++ 17:40 Uhr: Deichbruch im Landkreis Harz +++

Der Holtemmedamm Veltensmühle/Gartenanlage ist gebrochen. Bürger können sich Sandsäcke am Gut Mahndorf abholen.

16:33 Uhr: Große Badewanne läuft über

Experten rechnen damit, dass wegen des starken Regens die Zillierbachtalsperre oberhalb von Wernigerode im Harz gegen 17 Uhr überläuft. Die Sprecherin des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt sagte zu "Radio Brocken": „Die Talsperre hat in den vergangenen Tagen schon eine ganze Menge Wasser zurückgehalten und wird nun wie eine volle Badewanne überlaufen."

Laut Talsperrenbetrieb fasst die Zillierbachtalsperre 2,83 Millionen Kubikmeter Wasser. Auf die Flutregion kommt damit neues Wasser zu.

"Der Zulauf zur Talsperre ist momentan nicht so stark, so dass auch der Überlauf nicht so heftig sein wird", so der Rathaussprecher von Wernigerode zur "Volksstimme". Dennoch wird mit einer Überflutung der Wernigeröder Altstadt gerechnet. Andere Teile der Stadt stehen bereits jetzt unter Wasser.

Auch das schon geflutete Silstedt ist verstärkt in Gefahr

15:46 Uhr: Rhüden im Landkreis Goslar überflutet

#rhüden #Hochwasser

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+++ 15:00 Uhr: Zug kracht gegen Baum +++

Ein umgestürzter Baum hat den Zugverkehr zwischen Deutschland und Polen bei Grambowzum Erliegen gebracht. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn AG am Mittwoch sagte, sieß ein Zug gegen 13.20 Uhr zwischen Stettin (Szczecin) und Pasewalk mit dem Baum zusammen. Von den 24 Reisenden und zwei Bahnmitarbeitern wurde niemand verletzt.

Viele Bahn-Strecken sind derzeit nicht befahrbar:


+++ 14:06: Mehrere Städte überschwemmt +++

Über "katastrophale Zustände" in Silstedt im Landkreis Harz berichtet "Bild". Menschen seien dort in ihren Wohnungen eingeschlossen. Auf der Mühlenstraße steht das Wasser über einen Meter hoch. Mehrere Häuser seien von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst die Feuerwehr komme kaum mehr zu den Betroffenen durch.


+++ 13:30 Uhr: Auch Bad Harzburg säuft ab +++

+++ 12.42 Uhr: Video zeigt, wie Regenmassen Goslar fluten +++

12.35 Uhr: Katastrophenalarm in Goslar

In Goslar wurde der Katastrophenalarm ausgerufen!

Wegen des Hochwassers in der Goslarer Innenstadt müssen Bewohner gerettet werden. Besonders betroffen sind laut Feuerwehr die Altstadt mit der Glockengießer Straße und die Rammelsberger Straße - hier wie berichtet vor allem der Theresienhof. Informationen für Betroffene und Angehörige sind über das Bürgertelefon der Stadt Goslar unter (05321) 704115 erhältlich. Zudem ist die Goslarer Altstadt für den Verkehr gesperrt, die Feuerwehr rät, den Bereich weiträumig zu umfahren.

12:32 Uhr: Die meisten Straßen im Harz gesperrt


Im Harz herrscht Ausnahmezustand! durch die massiven Regenfälle. So meldet die Polizei viele Streckensperrungen:


Aus dem #Oberharz ist derzeit lediglich die B 498 befahrbar!
Folgende Straßen sind gesperrt:
B 242 bei Seesen, B 246 (schiefe Brücke), #B4 #BadHarzburg, B 241 Clausthal, B 241 Höhe Tierheim, B 243 Bornhausen, B 4/B 242, L 501 bei Eckertal, L 466 bei Rhüden, L 504 Altenau, L 516 Abzweig Hahnenklee, L 504 Torfhaus -> Altenau und die K 33 Hahndorf-Immenrode


10:06 Uhr: Hildesheim bereitet Evakuierung vor

Heftige Unwetter haben weite Teile Deutschlands im Griff. Besonders hart getroffen hat es die Stadt Hildesheim in Niedersachsen.

Nach extremen Regenfällen in der Nacht zum Mittwoch steht das Wasser in Hildesheim auf den Straßen.

Bisher halten unsere Dämme. Wir sind hier aber nach wie vor auf alles vorbereitet. Auch auf eine Evakuierung,

Das sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Hildesheim am Mittwochmorgen.


„Die Türen einer Notunterkunft stehen offen“, betonte der Sprecher in Hildesheim. Bisher haben laut Angaben von Bild, bereits 13 Menschen ihre Wohnungen verlassen und sich freiwillig in Notunterkünfte begeben. Falls das ganze Wohngebiet evakuiert werden muss, wären 1100 Menschen betroffen.

Bisher halten in den Regengebieten alle Dämme, doch die Lage spitzt sich weiter zu, denn der Dauerregen hört noch nicht auf.

+++ 09:21: Warnstufe Violett in 21 Kreisen +++

Wegen Regenmassen! Höchste Warnstufe des Wetterdienstes gilt JETZT für 21 Kreise


Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremen Regenmengen und vergibt für Teile Deutschlands die HÖCHSTE WARNSTUFE VIOLETT (Stufe 4 von 4).

Sie gilt in diesen Kreisen

Ilm-Kreis

Kreis Börde

Kreis Eichsfeld

Kreis Gotha

Kreis Harz - Bergland

Kreis Harz - Tiefland

Kreis Mansfeld-Südharz


Kreis Mecklenburgische Seenplatte - Nord

Kreis Mecklenburgische Seenplatte – Südost

Kreis Nordhausen

Kreis Schmalkalden-Meiningen

Kreis Sömmerda

Kreis Weimarer Land

Kreis Uckermark

Kreis Vorpommern-Greifswald - Küste Süd

Kreis Vorpommern-Greifswald - Küste Nord

Kreis Vorpommern-Greifswald - Binnenland Nord

Kyffhäuserkreis

Stadt Erfurt

Unstrut-Hainich-Kreis

Wartburgkreis

Ein Regenband überdeckt weite Teile Deutschlands und sorgt für teils länger anhaltenden und ergiebigen Regen.

Im Westen hat der Regen mittlerweile deutlich nachgelassen. In Teilen der Mitte sowie im Osten hält der Dauerregen bis heute Abend bzw. in die Nacht zum Donnerstag an. Bis dahin summieren sich die gefallenen Regenmengen in den bewarnten Gebieten meist auf 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden. Von der Mitte bis in den Nordosten des Landes kommen Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden zusammen (ergiebiger Dauerregen, Unwetter).

Insbesondere in Südniedersachsen, im Harzumfeld, im Norden Thüringens sowie im äußersten Nordosten tritt teils extrem ergiebiger Dauerregen mit Mengen über 100 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden auf.

Video: Der 7-Tage-Trend

Auch im Schwarzwald, an den Alpen und im Alpenvorland sowie am Bayerwald hält der Dauerregen bis heute Abend, teils bis in die Nacht zum Donnerstag an. In diesem Zeitraum sind dort Regenmengen zwischen 30 und 50, in Staulagen zwischen 50 und 80, im Oberallgäu um 100 Liter pro Quadratmeter (Unwetter) zu erwarten.

1 Kommentar

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Die haben aĺle aus der letzten Flut nichts gelernt
Wo soll denn das ganze Wasser hin , wenn alles verdichtet und zubetoniert wird ?
Anstatt zu handeln wurde nichts getan und jetzt wird wieder gejammert !
  • 26.07.2017, 17:16 Uhr
  • 2
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