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Wetterdienst ruft HÖCHSTE WARNSTUFE VIOLETT für diese Regionen aus: Orkan bis 180 km/h

News Team
11.12.2017, 10:24 Uhr
Beitrag von News Team

Auf Kälte und Schnee folgen schwere Stürme in Deutschland. Für fünf Regionen hat der Deutsche Wetterdienst die HÖCHSTE WARNSTUFE VIOLETT AUSGERUFEN.

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor EXTREMEN ORKANBÖEN


Es treten oberhalb 2000 m extreme Orkanböen mit Geschwindigkeiten über 140 km/h (39m/s, 76kn, Bft 12+) aus südlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit extremen Orkanböen bis 180 km/h (50m/s, 97kn, Bft 12+) gerechnet werden.


Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Kreis Berchtesgadener Land

Kreis Garmisch-Partenkirchen

Kreis Oberallgäu


Kreis Ostallgäu

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WARNSTUFE ROT gilt in diesen Gebieten

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANBÖEN


Es treten oberhalb 1500 m Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und 130 km/h (36m/s, 70kn, Bft 12) anfangs aus südwestlicher, später aus südlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit extremen Orkanböen bis 160 km/h (45m/s, 87kn, Bft 12+) gerechnet werden.

Kreis Miesbach

Kreis und Stadt Rosenheim

Kreis Traunstein

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AMTLICHE WARNUNG VOR SCHNEEFALL


Im Nordosten schneit es. Für diese Gebiete gilt eine Wetterwarnung der Stufe Orange.

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VIDEO: TURBULENTES WETTER MIT GEFAHREN


Anfangs im Nordwesten und Westen Glätte, vorerst nur auf Bergen Sturmböen. Von Südwesten her neue Niederschläge, im Südwesten Regen und Tauwetter, im Nordwesten Schnee. An den Alpen Föhnsturm mit (extremen) Orkanböen auf den Gipfeln.

DER WARNLAGEBERICHT DES DEUTSCHEN WETTERDIENSTES


Von Frankreich her nähert sich ein weiteres kräftiges Tief, auf dessen Vorderseite sehr milde Meeresluft nach Süddeutschland strömt. Entlang der Luftmassengrenze setzen im Tagesverlauf von Südwesten her teils länger anhaltende Niederschläge ein.

SCHNEE, GLÄTTE und FROST:

Es muss mit Glätte durch Schneematsch, gebietsweise auch durch überfrorene Nässe gerechnet werden.

Von Südwesten und Westen her neuer Niederschlag nord-nordostwärts aus. Dabei kann es ab dem späten Vormittag bis in die Nacht hinein im Westen und Nordwesten, später auch im Norden teilweise bis in tiefe Lagen mit mäßiger Intensität (bis 15 cm in 12 Stunden) schneien. Kleinräumig eng begrenzt kann es auch kräftiger schneien. In Nordseenähe besteht die Gefahr von Verwehungen.
In der Nacht zum Dienstag klingen die Schneefälle im Nordwesten und Norden ab. Insgesamt gehen die Niederschläge in einzelne Schauer über, die oberhalb von etwa 300 bis 400 m meist als Graupel oder Schnee fallen, in den Niederungen aber auch teilweise mit Schnee vermischt sind. An den Alpen setzt nach Föhnzusammenbruch Schneefall ein, wobei die Schneefallgrenze morgens bis in die Täler sinkt. Am Dienstagvormittag dauern die Schneefälle an den Alpen noch an. Vielerorts ist mit Glätte zu rechnen, vor allem im Bergland gibt es auch einige Zentimeter Neuschnee.

WIND/STURM/ORKAN:


Der Wind hat sich vorübergehend abgeschwächt. Lediglich in den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge und der Alpen gibt es Sturmböen, auf dem Brocken auch Orkanböen. An den Alpen gibt es jedoch Föhnsturm mit Böen bis Orkanstärke auf höheren Berggipfeln.

Tagsüber dreht der Wind auf Süd bis Südost und frischt vor allem im Westen und auf den Bergen wieder auf. In den Niederungen West- und Südwestdeutschlands gibt es einzelne steife Böen. Auf den Bergen muss mit Sturm- und schweren Sturmböen gerechnet werden. An den Alpen sorgt der Südföhn für Orkanböen bis 12 Bft in den Hochlagen, auf exponierten Gipfeln bis etwa 170 km/h. In einigen Tälern und föhnanfälligen Passlagen können schwere Sturmböen 10 Bft bis 100 km/h, vielleicht sogar orkanartige Böen 11 Bft (um 110 km/h) auftreten.
Mit Kaltfrontpassage kann es ab den Abendstunden im Westen und Südwesten sowie in den mittleren Landesteilen erneut bis in die Niederungen stürmische Böen, vereinzelt Sturmböen aus Südwest geben.

In der Nacht zum Dienstag bricht der Föhn an den Alpen zusammen und der Wind lässt dort deutlich nach. Im Südwesten kommen Wind- und stürmische Böen, in freien Lagen und im Bergland Sturmböen auf; exponiert sind schwere Sturmböen nicht auszuschließen. Bis Dienstagfrüh greifen derartige Böen auch auf den östlichen Mittelgebirgsraum und die mittleren Gebiete, am Dienstagvormittag auf den Nordosten Deutschlands über.

DAUERREGEN und TAUWETTER:


Im Südwesten gibt es bis in den Dienstag hinein trotz Unterbrechung wiederholt länger andauernde Niederschläge. Dabei werden im Saarland und in Teilen von Rheinland Pfalz (zusammen mit dem dann wieder als Flüssigwasser vorhandenen Schnee) Mengen zwischen 40 und 60 l/qm in 48 h erreicht, in Staulagen sind auch bis 70 l/qm nicht auszuschließen.

Vom Schwarzwald bis nach Oberschwaben kommt zu dem fallenden Niederschlag auch noch eine große Menge an abschmelzendem Schnee hinzu. Damit ergeben sich Abflussmengen zwischen 35 und 60 l/qm in 36 h.


Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


WIND/STURM:


Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge: Bft 9 bis 10 aus Südwest. Alpengipfel: Bft 10 bis 12. Oberhalb von 2000 m: Extreme Orkanböen bis 180 km/h.

SCHNEEFALL:

Auf den Westen und Nordwesten und zum Teil auch auf die mittleren Gebiete übergreifend übergreifend Schneefall, dabei bis heute Abend 5 bis 10, vereinzelt um 12 cm Neuschnee. In Lagen unterhalb von 200 Metern teils in Regen übergehend.

FROST/GLÄTTE:

Vor allem im Nordwesten und Norden noch leichter Frost. Dort, im Westen und in den mittleren Gebieten Glättegefahr durch Schneematsch und/oder überfrorene Nässe.

TAUWETTER:

Vom Schwarzwald bis zum Allgäu ab Sonntagnachmittag bis Dienstagfrüh Tauwetter mit Abflussmengen von 35 bis 60 mm.

DAUERREGEN:

Hunsrück bis Pfalz ab Sonntagmittag und mit Unterbrechung 40 bis 60, vereinzelt 70 mm Regen bis Dienstagmittag.

1 Kommentar

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Verrücktes Klima
  • 06.01.2018, 22:17 Uhr
  • 0
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