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Schwere Unwetter: DWD warnt vor Orkan in diesen Regionen!

Schwere Unwetter: DWD warnt vor Orkan in diesen Regionen!

News Team
14.12.2017, 09:11 Uhr
Beitrag von News Team

WARNLAGEBERICHT für Deutschland vom Deutschen Wetterdienst (DWD):

Von Westen und Südwesten her schauerartige Niederschlag bei erneut sinkender Schneefallgrenze. Vielerorts windig, teils stürmisch. Bei kräftigeren Schauern Gefahr von Sturm- und orkanartigen Böen. Im Westen Dauerregen, im Südosten örtlich Glatteis.

Für einige Landkreise wurde heute Morgen sogar KATWARN ausgelöst. Besonders stark betroffen von dem Unwetter ist der Süden Bayerns, das Allgäu, von Augsburg über München bis nach Passau und den Bayerischen Wald.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


WIND/STURM:
Vielerorts Wind- und stürmische Böen 7-8 Bft, Bergland und Nordsee vereinzelt Sturmböen 9 Bft, exponierte Hochlagen 10 bis 12 Bft (Orkanstärke) aus südlichen Richtungen.

SCHNEEFALL:
In den Mittelgebirgen oberhalb von etwa 400 bis 600 m Schneefall. 5 bis 10, in einigen Staulagen auch um 15 cm Neuschnee.

DAUERREGEN:
Im Stau der westlichen Mittelgebirge unterhalb von etwa 600 m Dauerregen bis 30 l/m².

GLÄTTE:
Gebietsweise Glätte durch Schneefall und überfrierende Nässe. Im südlichen Bayern örtlich Glatteis durch gefrierenden Regen.

GEWITTER:
Von Westen und Südwesten her einzelne kurze Gewitter, dabei Gefahr von schweren Sturmböen bis Bft 10. Im Südwesten orkanartige Böen nicht ausgeschlossen (UNWETTER).

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Freitag, 15.12.2017, 7:00 Uhr:

Mit einer lebhaften westlichen Strömung gelangt heute und in den nächsten Tagen mal mildere, dann wieder kältere Meeresluft nach Deutschland. Eingelagerte Tiefausläufer sorgen dabei für einen unbeständigen Witterungsabschnitt.

Aktuell überquert eine Schauer- und Gewitterlinie den Südwesten und Süden des Landes. Dabei treten neben Graupelschauern häufig Sturm- und schwere Sturmböen bis 100 km/h aus West auf, vereinzelt auch noch orkanartige Böen bis 110 km/h. Betroffen könnte in den kommenden Stunden noch vor allem der Donauraum und das Alpenvorland sein.

Im äußersten Südosten Bayerns kann es anfangs auch gebietsweise Glatteis geben.
Auch in den mittleren Landesteilen gibt es vormittags weitere schauerartige Niederschläge auf, örtlich mit kurzen Gewittern, die von stürmischen Böen oder Sturmböen begleitet werden können. Für Teile des Bergischen Landes und Sauerlandes gilt anfangs zudem noch eine Dauerregenwarnung.
Mittags und nachmittags gehen die Niederschläge in einzelne Schauer über.

Dabei beginnt die Schneefallgrenze wieder zu sinken, oberhalb von etwa 400 m im Norden und in der Mitte und etwa 800 m an den Alpen fallen die Schauer wieder zunehmend als Schnee. Im höheren Bergland kann es einige Zentimeter Neuschnee geben, in Staulagen auch bis über 10 cm.

Der Wind nimmt im Tagesverlauf zwar allgemein etwas ab. Vor allem in Schauern treten aber weiterhin steife bis stürmische Böen, vereinzelt Sturmböen (Bft 7 bis 9) aus West bis Südwest auf, bevorzugt in der Mitte und im Süden. An den Küsten kann es ebenfalls stürmische Böen geben. Im Bergland gibt es Sturmböen, in den Gipfellagen schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfeln auch einzelne Orkanböen.

In der Nacht zum Freitag gibt es in der Mitte und im Süden weitere schauerartige Niederschläge, teils mit Gewittern, wobei erneut einzelne Sturmböen auftreten können. Die Schneefallgrenze steigt vor allem nach Süden zu vorübergehend an, ehe sie bis zum Morgen auf 200 m (Mitte) bis 600 m (Alpen) sinkt. In kräftigeren Schauern kann es in den mittleren Landesteilen auch bis in tiefe Lagen schneien mit entsprechender Glättegefahr. In den Mittelgebirgen fallen bis zu 10 cm Neuschnee, in höher gelegenen Staulagen vor allem im Fichtelgebirge, im Oberpfälzer und Bayerischem Wald sowie im Oberallgäu (dort aber erst oberhalb von 800 bis 1000 m) auch über 15 cm.

Im Norden gibt es nur vereinzelte Schauer, bevorzugt an den Küsten, die teilweise als Schnee und Graupel fallen. Örtlich wird es glatt. Meist bleibt es dort aber trocken.

Außerhalb der Schauer und im Norden treten in den Niederungen bzw. im Binnenland kaum mehr warnrelevante Böen auf. An den Küsten gibt es anfangs noch Böen Bft 7 bis 8 aus West, der Wind nimmt aber später von Westen her ab. Im Bergland muss dagegen nach wie vor mit Böen Bft 8 bis 9, exponiert auch Bft 10 gerechnet werden, vor allem nach Süden zu.

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