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Zerstörerischer Orkan peitscht mit Gewittern durchs Land: Wann "Burglind" be ...

Zerstörerischer Orkan peitscht mit Gewittern durchs Land: Wann "Burglind" bei euch auftrifft

News Team
03.01.2018, 08:50 Uhr
Beitrag von News Team

Orkan-Tief "Burglind" hat Deutschland erreicht. Experten trauen ihm eine ähnliche zerstörerische Kraft wie den Stürmen Emma und Kyrill zu.


Aktuell liegt fast ganz Deutschland in der Warn-Zone des Deutschen Wetterdienstes. Für die Landesmitte im Südteil wird zudem mit schweren Gewittern gerechnet. Ergiebiger Dauerregen kann auch zu Überschwemmungen führen.



Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit ORKANBÖEN Mi, 3. Jan, 08:27 – 12:00 Uhr Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es Orkanböen mit Geschwindigkeiten um 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) sowie kleinkörnigen Hagel.


Wann Burglind wo wütet


Um 3 Uhr nachts traf Burglind auf Deutschland, richtete im Westen bereits schwere Schäden an. Umgestürzte Bäume behindern den Bahnverkehr, auch auf Autobahnen geht teilweise nichts mehr.

Seit 6 Uhr morgens liegt der Schwerpunkt der Orkanböen zwischen Koblenz und Karlsruhe und reicht bis nach Würzburg, wie "The Weather Channel" erklärt: "Es wird richtig gefährlich, denn es treten an der Schauer- und Gewitterlinie Orkanböen bis 120 km/h auf. Über den Gipfeln der Mittelgebirge können die Windstärken auch noch höher sein."

"Ab 9 Uhr kommt der Orkan auch in Stuttgart und Nürnberg an. Durch den Staueffekt an den Alpen verstärkt sich auch der Wind nochmal und hält für ein paar Stunden an. Es ist mit erheblichem Sachschaden zu rechnen. Von einem Aufenthalt im Freien ist dringend abzuraten."

Im Westen und Süden des Landes drohen laut "wetter.de" schwere Sturmböen mit bis zu 100 km/h. Vereinzelt sind im Flachland auch Orkanböen bis zu 130 km/h möglich, in den Bergen bis zu 180 km/h.

WARNLAGEBERICHT für Deutschland ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch, 03.01.2018, 07:00 Uhr


Sturmlage mit Böen bis Orkanstärke. Im Schwarzwald unwetterartiger Dauerregen.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Donnerstag, 04.01.2018, 07:00 Uhr:

Die Ausläufer eines in die Nordsee ziehenden Sturmtiefs überqueren Deutschland. Dahinter strömt erwärmte Meeresluft ein.

Heute früh gibt es Regen-, im Bergland Schneefälle. Die Schneefallgrenze steigt von Westen auf 1500 bis 2000 m. Im südöstlichen Bergland gibt es anfangs bei zunächst noch tieferer Schneefallgrenze oberhalb 600 m aber noch einige Zentimeter Schnee.
Mit den aufkommenden Niederschlägen beginnt eine Dauerregenlage, die mit Unterbrechungen bis in den Freitag anhält, im Süden auch bis Samstag. Vor allem die Weststaulagen der Gebirge sind dabei betroffen. Für den Schwarzwald wurde eine Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen ausgegeben. Dort können bis Freitagabend 70 bis 100 l/qm Regen zusammenkommen, in exponierten Staulagen auch bis 120 l/qm. Daneben kann es in den Staulagen der westdeutschen Mittelgebirge Starkregen von über 20 l/qm in 6 Stunden geben.
Der Südwestwind ist deutlich aufgefrischt. Im Süden und Westen sind bis in tiefe Lagen Sturmböen Bft 9, im Bergland schwere Sturmböen Bft 10, exponiert auch orkanartige Böen Bft 11 oder Orkanböen Bft 12 zu erwarten.



In den nächsten Stunden greift die Kaltfront des Orkantiefs auf Deutschland über. Mit dem Durchgang der Kaltfront sind ab den Frühstunden im Westen und bis Mittag die Donau und den Bayerischen Wald und am frühen Nachmittag die Alpen erreichend kurze, aber teils heftige Gewitter zu erwarten, die mit schweren Sturm- und orkanartigen Böen über 110 km/h einhergehen. Orkanböen über 120 km/h sind nicht auszuschließen; im höheren Bergland besteht die Gefahr extremer Orkanböen. Eine entsprechende Unwetter-VORABINFORMATION ist bereits aktiv. Warnungen sind in Kraft.

Auch im Norden frischt am Vormittag der Wind kräftig auf und im Nordseeumfeld gibt es schwere Sturmböen oder sogar orkanartige Böen (Bft 10 bis 11). Im Binnenland sind stürmische Böen oder Sturmböen zu erwarten (Bft 8 bis 9). Zum Abend hin schwächt sich der Wind an der Nordsee etwas ab und der Schwerpunkt des Windfeldes verlagert sich an die Ostsee. Dann gibt es dort Sturmböen oder schwere Sturmböen. Orkanartige Böen sind vor allem den exponierten Lagen vorbehalten.

In der Nacht zum Donnerstag lässt der Wind langsam nach. Weiterhin ist mit starken Böen (Bft 7), gebietsweise stürmischen Böen (Bft 8) zu rechnen. Im höheren Bergland kommt es noch zu schweren Sturmböen (Bft 10), auf dem brocken und dem Fichtelberg auch zu orkanartigen Böen (Bft 11).
Ansonsten fällt zeitweise Regen, die Schneefallgrenze liegt bei etwa 700 bis 1000 m. Dort tritt zum Teil Glätte auf. Von Südwesten verstärkt sich der Regen in der zweiten Nachthälfte auch wieder.


Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

WIND/STURM/ORKANBÖEN Gebietsweise 9 Bft, exponiert und bei Gewittern 10 bis 12 Bft aus Südwest.

ORKANBÖEN (Unwetter: Vorabinformation): Ab heute früh im Westen beginnend und bis Mittag rasch auf den Süden übergreifend Bei Durchgang einer Kaltfront kurze, aber heftige Gewitter mit schweren Sturm- und orkanartigen Böen bis 115 km/h, Orkanböen über 120 km/h nicht ausgeschlossen.

DAUERREGEN (UNWETTER): Im Schwarzwald ergiebiger Dauerregen, mit Regenpausen bis Freitagabend 70 bis 100, in Staulagen um 120 l/qm. In anderen Staulagen der Mittelgebirge markanter Dauerregen.

SCHNEE: Lagen oberhalb 600 bis 1000 m im Südosten etwas Schneefall mit 1 bis 5 cm und Glättegefahr.

GEWITTER: Örtlich im Westen.
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