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Gewitterzellen fluteten viele Regionen - Dieses Wetter erwartet der DWD am Freitag

News Team
11.05.2018, 09:27 Uhr
Beitrag von News Team

Am Vatertag ist ein heftiges Gewitterband von Baden-Württemberg über Mitteldeutschland nach Norden gezogen. Besonders heftig wütete das Unwetter in Mittelfranken und Hamburg. Am Tag danach haben die Aufräumarbeiten begonnen.

Eine dunkle, braune Brühe ergoss sich am späten Donnerstagnachmittag durch Nahetal-Waldau (Lkr. Hildburghausen). Nach heftigen Regenfällen durch ortsfeste Gewitter drückte bereits nach kurzer Zeit das Wasser aus den Bergen ins Tal. Mit dabei hatte es Schlamm und Geröll. Die Hauptdurchfahrtsstraße entwickelte sich zu einem reißenden Strom. Autos konnten sich nur noch langsam vorwärts bewegen, die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

In Bruckberg verwandelte sich eine Straße in eine Wasserstraße.


Schlimme Unwetter im Hamburger Osten

Das Unwetter-Tief Ursula entlud am Vatertag über dem Großraum Bergedorf innerhalb kurzer Zeit 50 Liter Wasser pro Quadratmeter. Die Folge: Überflutungen und Schäden an Straßen und Gebäuden.

Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 1171 Stellen abarbeiten. Eingesetzt waren mehr als 1200 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, THW und DLRG. Die Einsatzlage hat sich in den Morgenstunden beruhigt. Es sind nur noch wenige Einsatzkräfte mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Auch in Pinneberg ging es heftig zur Sache: Ein starker Gewitterschauer über Quickborn und Hasloh bescherte den Feuerwehren im Kreis einen unruhigen Himmelfahrtstag. Starkregen und Hagel haben im gesamten Quickborner Stadtgebiet und in der Gemeinde Hasloh ließen Keller und Garagen volllaufen oder Straßen überfluten.

VIDEO: Auch Osthessen traf eine Flutwelle schwer


DWD über das Wetter für Freitag


Rückseitig der Kaltfront eines Islandtiefs strömt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ein Schwall kühlerer Meeresluft zu uns, die unter leichten Hochdruckeinfluss gelangt. Am Freitagnachmittag am Alpenrand einzelne Gewitter, dabei lokal Starkregen.

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