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STEC-Bakterien in Käse: Sieben Kleinkinder im Krankenhaus! Behörden ordnen Rückruf an

News Team
17.05.2018, 11:06 Uhr
Beitrag von News Team

Die französischen Gesundheitsbehörden haben den Rückruf von Reblochon Käse der Molkerei "Fromagerie Chabert" in Cruseilles angeordnet.

Der Weichkäse aus Rohmilch ist nachweislich mit STEC Bakterien (Shiga-Toxin bildende E.coli) kontaminiert und kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Laut einer europäischen Schnellwarnung wird der Käse auch in Deutschland verkauft. So wird ein Artikel (Reblochon de Savoie au lait cru) beispielsweise beim Großhandelsunternehmen Metro angeboten.


Kleinkinder mit Nierenkomplikationen im Krankenhaus


In Frankreich erfolgte der Rückruf nachdem sieben Kinder ins Krankenhaus mussten, davon sechs mit Nierenkomplikationen. Alle hatten den Reblochon der Firma Charbert verzehrt. Die Opfer sind laut "Telegraph" zwischen 18 Monaten und drei Jahren alt. Ein Kind wird noch immer stationär behandelt.

In Frankreich reagierten die Supermärkte umgehend. Carrefour, Intermarche und Leclerc nahmen alle Käsesorten aus dem Verkauf, die in Cruseilles hergestellt wurden.

STEC-Bakterien können lebensbedrohlich sein


STEC-Bakterien können dramatisch verlaufenden Durchfallerkrankungen hervorrufen. Bei Kindern unter sechs Jahren, älteren oder abwehrgeschwächten Menschen können in fünf bis zehn Prozent der Fälle gar lebensbedrohliche Komplikationen wie ein hämolytisch-urämisches Syndrom auftreten. Hier kommt es zu Schädigung von Blutgefäßen, der roten Blutkörperchen und Nieren. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Organschädigungen aufteten.

Betroffen sind folgende Artikel:

Reblochon de Savoie au lait cru
Reblochon de Savoie au lait cru

Produkt: Reblochon de Savoie au lait cru
Hersteller: Fuitieres Chabert
Bezeichnung: Reblochon de Savoie Reflets de France
Identifikationsnummer: FR 74-096-050 CE
Gewicht: 450 g
EAN: 3414170006002
Lotnummer: alle mit "8CR"
Mindesthaltbarkeitsdatum: 2.4.18 bis 24.7.18

Reblochon de Savoie AOP au lait cru
Reblochon de Savoie AOP au lait cru

Produkt: Reblochon de Savoie laitier
Hersteller: Fuitieres Chabert
Identifikationsnummer: FR 74-096-050 CE
Bezeichnung: Reblochon de Savoie Reflets de France
Gewicht: 450g
EAN: 3245390132918
Lotnummern: Alle mit "8CR"
Haltbarkeit (DLUO): 2.4.2018 bis 24.7.2018
Identifikationsnummer: FR 74-096-050 CE

Produkt: Reblochon AOP Nos Regions ont du Talent
Gewicht: 450g
Lotnummern: Alle mit "8CR"
Haltbarkeit (DLUO): 2.4.2018 bis 24.7.2018
Identifikationsnummer: FR 74-096-050 CE

Produkt: Reblochon de Savoie
Marke: Intieraires des Saveurs
Gewicht: 450g
Lotnummern: Alle mit "8CR"
EAN: 3414170006002
Haltbarkeit (DLUO): 2.4.18 bis 24.7.18
Identifikationsnummer: FR 74-096-050 CE

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5 Kommentare

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Nun lebe ich schon seit gute 2 Jahren nicht mehr von Schweinefleisch wegen Massentierhaltung und Quälerei in den Schlachthöfen, somit ist auch ein tabu von Rind und Hühner Fleisch. Ich habe mich daran gewöhnt von Obst und Gemüse sowie Käse zu ernähren, aber was jetzt wieder los ist , kann man eigendlich überhaupt noch was Essen. Wir Menschen vergiften uns doch alle selber. Solche Firmen sollten sofot schließen und keine Firma mehr gründen dürfen, nein was auf unseren Planeten nur los ist geht unter aller Sau. Solche Tierquäler und Schlächter brauchen wir bestimmt nicht. Auf jedenfall ich nicht. Schönen Tag noch.
  • 18.05.2018, 12:16 Uhr
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Ja - das ist interessant. Immerhin vergeht keine Woche, in der nicht seitens der Industrien einer oder mehrere Rückrufe erfolgen. Noch ist der Kelch an uns vorüber gegangen, aber dessen dürfen wir sicher sein, die erste Katastrophe haben wir noch vor uns.
Die Vebraucher sollten vielleicht mal in sich gehen und fragen, ob denn industrielll hergestellte Ware, die ja international - teils sogar global angeboten wird- der Weisheit letzter Schluß sein darf. Abgesehen von unserer Gesundheit (unser höchstes Gut !), Industrialisierung bringt zwar wirtschaftlichen Nutzen, dient aber vorwiegend den Finanziers und nicht dem Grundelement des manschlichen Daseins überhaupt, nämlich der Arbeit. Es erscheint in dieser Zeit zwar als Unkenruf, aber wir lebten ganz gewiß viel, sehr - sehr viel ruhiger, als wir noch die (tatsächlichen) Handwerke kannten und arbeiten mußten. Nur zum besseren Verständnis, auch die Handwerke heutiger Art haben sich zumeist bereits
kommerzialisiert.
Gewiß, Fehler in der Nahrungsmittelproduktion hat es früher auch gegeben, aber damals waren es lokal feststellbare und rasch zu korrigierende Mängel. Heute dagegen haben wir die international operierende Industrie - und deren Mängel muß erst der Verbraucher an sich selbst feststellen, ob etwas faul ist. Und dann erst setzt die lange Kette von Prüfen und Ermitteln ein..... - na - denn, gute Nacht, Marie.
  • 17.05.2018, 20:00 Uhr
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Es es gruselig ! Es vergeht nicht ein Monat ohne das unse solche Schreckensmeldungen aus verschiedenen Regionen erreichn.
Irgendwie bekommen die Behörden die Kontrollen nicht ausreichend in den Griff. Es fehlt da wohl an Personal und Geld.
Ich weiß auch nicht wie die Hesteller, die solche Waren in den Verkehr bringen nachträglich mit Schadensersatzforderungen zur Kasse gebeten werden (können ?).
Darüber hört, sieht und liest man - leide - nie etwas. Läuft das auch so wie beim Dieselskandal ?
  • 17.05.2018, 14:49 Uhr
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Vielen Dank für die info und Warnung
  • 17.05.2018, 13:36 Uhr
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Kein Käse aus Rohmilch mehr ! Ich bin ja nicht lebensmüde.
  • 17.05.2018, 11:59 Uhr
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