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Sahara-Hitze strömt zu uns: Es wird nun täglich heißer - bis 38 Grad - Gewitter drohen

News Team
23.07.2018, 10:51 Uhr
Beitrag von News Team

Am Montag gehen die Hitzewelle und die Trockenheit in eine neue Runde. Das Hoch Helmut breitet sich aus und mit ihm kommt heiße Saharaluft aus dem Süden zu uns. Zwar regnet es immer noch im Süden und auch kräftige Regengüsse sind immer noch möglich.


Neue Rekorde für dieses Jahr?


In der neuen Woche stehen uns Rekordtemperaturen für dieses Jahr ins Haus. Im Westen und Norden ist es bereits seit Tagen heiß. In Köln werden 32 Grad erwartet, und die Sonne scheint von früh bis spät. 32 Grad sind zwar schon viel, aber doch noch ganz angenehm im Vergleich zu den kommenden Tagen.

Im Video: Wie die Hitzewelle Deutschland nach und nach erfasst


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Im Süden sind immer noch Wolken und Schauer unterwegs. Über den Mittelgebirgen lösen auch noch einzelne Gewitter aus, die dann Starkregen mit sich bringen. Die Gewitter ziehen nur langsam und daher kann das Wasser auch schon mal auf der Straße stehen. Die Schauer und Gewitter konzentrieren sich im Südosten.

Insgesamt nimmt der Regen an Stärke ab, denn das Hoch Helmut wird auch hier immer stärker. In München wird es trotz gelegentlichem Sonnenschein nur 24 Grad warm. Im Osten ist es nicht ganz so heiß, wie im Westen, aber Sonne gibt es auch hier den ganzen Tag. Es bleibt trocken bei 28 bis 30 Grad.

An den Küsten ist es etwas milder, denn bei Hochdruck setzt der Land-Seewind-Effekt ein, der für eine erfrischende Brise von der See her sorgt. Das kann auch tückisch sein, denn obwohl es mit 22 bis 24 Grad an der Küste nicht ganz so heiß ist, brennt die Sonne trotzdem vom Himmel. Die Gefahr für einen Sonnenbrand oder Sonnenstich ist damit auch gegeben.

Auch nachts immer wärmer


In der Nacht zum Dienstag hört der Regen im Süden endgültig auf und die Wolken verschwinden. Es wird dunstig oder neblig im Süden. Die Tiefstwerte fallen auf 13 bis 17 Grad. Es könnte aber sein, dass, besonders im Westen die Temperaturen auch höher liegen als prognostiziert. 20 Grad in den Innenstädten sind nicht auszuschließen.

Dienstag: Hitze breitet sich aus


Am Dienstag erfasst die Hitze das ganze Land. Im Norden und Westen wird es bis 33 Grad heiß. Am Nachmittag wird es auch schwül. Im Osten und Süden wird es nur 27 bis 30 Grad heiß.

Die Sonne scheint weiter erbarmungslos von Himmel. Die einzige Ausnahme ist der äußerste Osten. Es kann zu kurzen Schauern kommen.

Mittwoch und Donnerstag: Bis 35 Grad


Am Mittwoch sind es dann 35 Grad in der Spitze und am Donnerstag wird es bis zu 36 Grad heiß.

Abgesehen von ein paar Hitzegewittern in Franken ist nicht mit Regen zu rechnen. Freitag wird der Höhepunkt der Hitze erwartet mit Spitzenwerten von bis zu 38 Grad.

Wochenende: Abkühlung könnte kommen


Am Wochenende könnte dann eine Abkühlung kommen. Die Prognosen sind zwar noch unsicher, aber es besteht die Hoffnung auf Regen. Die Kehrseite ist aber, dass es höchstwahrscheinlich zu extrem starken Gewittern kommt. Die Hitze wird also von Unwettern abgelöst. Die besten Vorhersagen für Ihren Ort finden Sie auf weather.com.

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16 Kommentare

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super Sommer
  • 23.07.2018, 23:40 Uhr
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Nach meinen Informationen, gibt es seit Wetteraufzeichnung kontinuierlich alle 36 Jahre so einen heißen Sommer in Deutschland.
  • 23.07.2018, 17:43 Uhr
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Ich wohne in Malta. Das ist nicht sehr weit von der Sahara. Unsere Regierung handelt viel verantwortungsvoller als die deutsche Regierung. Wir sind bewusste Europäer die wissen welche Temperatur für Europa angemessen ist. Just now, gerade jetzt sind es 30 Grad Celsius bei mir auf meinem Balkon in Munxar-Xlendi. Das nenne ich richtige Wetterplanung. Es ist nicht unsere Absicht daß wir auch noch unser Wetter an die niemals endende Migrantenflut anpassen werden.
  • 23.07.2018, 16:26 Uhr
Mit rabenschwarzem Humor gesehen
  • 23.07.2018, 17:38 Uhr
  • 23.07.2018, 23:57 Uhr
Kann es oben in Norddeutschland kühler werden als unten in Süddeutschland, da die Hitze von Afrika hochkommt
  • 24.07.2018, 13:21 Uhr
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Na und, 38 Grad sind für die Sahara nix. Im Gegensatz zu dort unten haben wir genug Wasser oder Klimaanlagen. Also schön cool bleiben.
  • 23.07.2018, 12:00 Uhr
Ich denke nicht an Menschen,ich denke an die Natur und die verträgt es nicht.
  • 23.07.2018, 12:49 Uhr
Die Natur lebt nicht kurzfristig, da gibt´s selbst nach Waldbränden nach einiger Zeit wieder eine tolle Vegitation. Ich habe mir das mal in Australien erklären lassen, die "fackeln" sogar riesige ( unbewohnte ) Flächen ab.
  • 23.07.2018, 13:08 Uhr
Das weiß ich auch,aber in Deutschland erholt die Natur sich nicht so schnell,da wir viele Mischwälder haben,wo Bäüme sehr langsam wachsen. Australien ist was ganz anders da herrscht praktisch immer Sommen auch im Winter,bin selber da gewesen und die Natur ist eine ganz Andere.
  • 23.07.2018, 13:15 Uhr
stimmt
  • 23.07.2018, 14:16 Uhr
Felder abfackeln machen wir hier auch aber kontroliert
  • 23.07.2018, 19:58 Uhr
ist aber meines Wissens schon lange verboten worden und kontrolliert? Da reicht eine Windboe, um in der Umgebung einen unkontrollierbaren Flächenbrand zu verursachen.
  • 23.07.2018, 20:03 Uhr
Das kann sein,aber früher hat man es gemacht.Die Asche ist auch gleizeitig Dünger.
  • 23.07.2018, 22:37 Uhr
In meiner Jugend haben wir hin und wieder am Wegesrand das alte Gras im Frühjahr "abgeflämmt". Schon damals sah das der Dorfsherif äußerst ungern und wir mussten oft Fersengeld geben. Wir haben aber auch aufgepasst, dass keine größeren brenbare Flächen in der Nähe waren, die Dorffeuerwehr brauchte nämlich ziemlich lange bis sie am Brandherd war.
  • 23.07.2018, 23:06 Uhr
Kenn ich auch noch wen viel unkraut auf den Feldern wahr wurden sie dann abgfackelt.
  • 24.07.2018, 22:40 Uhr
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