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Sahara-Hitze bringt 38 Grad - feuchte Luft macht aus Backofen dann ein Treibhaus

News Team
25.07.2018, 10:18 Uhr
Beitrag von News Team

Die Hitzewelle in Deutschland hält an und verschärft sich am Mittwoch sogar. Dazu kommt Feuchtigkeit von der Nordsee hinzu. Was sich gut anhören mag, verwandelt die relativ trockene Hitze in drückende Schwüle. Die Hitzebelastung steigt so noch weiter an.


VIDEO: Wie die Wüstenluft Deutschland erfasst


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Mittwoch: Schwüle 36 Grad – Örtlich Starkregen

Feuchte Luft von der Nordsee breitet sich im Westen und Norden aus. Am Nachmittag wird es dadurch sehr schwül. Bei bis zu 36 Grad lässt es sich im Freien kaum noch aushalten. Dazu steigt die Schauer- und Gewitterneigung an. Es bilden sich einzelne Schauer an den westlichen Mittelgebirgen, Gewitter können sich bilden.

Durch die windschwache Lage bewegen sich die Wolken kaum und daher kann es zu Starkregen mit bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter kommen

. Auf dem ausgedörrten Boden kann das Wasser nur schlecht versickern, es kann zu überschwemmten Straßen oder zu vollgelaufenen Kellern kommen und das mitten in der Dürre. Die Gewitter treten allerdings nur ganz vereinzelt auf und sind örtlich begrenzt, sie können daher die Temperaturen nicht drücken.


Neben den Gewittern herrscht Ozon-Alarm im Westen und Südwesten.

In der Kölner Bucht, im Rhein-Main-Neckar-Gebiet, im Breisgau und im Saarland wird der Grenzwert von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft erreicht. Es ist unbedingt von körperlichen Anstrengungen abzusehen. Die Kreislaufbelastung ist zu hoch und gibt Gesundheitsgefährdungen.

Im Osten ist es mit 32 Grad nicht ganz so heiß. Entlang der polnischen Grenze kommt es immer wieder zu kurzen Regenschauern. In München sind 29 Grad zu erwarten. Über dem Bayerischen Wald und den Alpen kommt es am Nachmittag zu einzelnen Gewittern.

Nacht zu Donnerstag: Tropische Nächte


Die Nacht zum Donnerstag bleibt sehr warm. Die Werte fallen nur auf 16 bis 23 Grad. Im Ruhrgebiet bleibt es am wärmsten in der Nacht und in weiten Teilen Nord- und Westdeutschlands bleibt das Thermometer bei 20 Grad stehen. Das bedeutet eine großräumige tropische Nacht in Deutschland. Nur im Südosten ist es in der Nacht etwa frischer mit 14 Grad in München.

Ausblick: Bis 38 Grad


Am Donnerstag ist von den Wolken vom Mittwoch nichts mehr zu sehen. Die Sonne scheint den ganzen Tag und die Höchstwerte steigen auf 37 Grad im Westen und Norden.

Der Höhepunkt der Hitzewelle wird am Freitag erreicht. Es werden fast 38 Grad erwartet. Doch geht Hoch Helmut die Luft aus. Es kommen Wolken aus Westen und Gewitter aus Osten nach Deutschland. Am Samstag zieht eine schwache Kaltfront langsam über ganz Deutschland hinweg. Es kommt zu Schauern und Gewittern. Die extrem heiße Wüstenluft wird abgedrängt. Die Höchstwerte erreichen im Norden noch 32 Grad, sonst 28 bis 29 Grad. Die neue Woche startet auf diesem Niveau, ehe die Temperaturen zum Ende der Woche erneut steigen.

Die besten Vorhersagen für Ihren Ort finden Sie auf weather.com.

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