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Hirschlausfliege: "Fliegende Zecke" beißt in den Nacken und kann gefährliches Bakterium übertragen

News Team
13.08.2018, 16:17 Uhr
Beitrag von News Team

Bei einem Spaziergang in der Natur achten viele Menschen auf Insekten wie Fliegen, Mücken und Zecken. Doch es gibt auch andere Plagegeister, die für den Menschen unangenehm werden können - wie die sogenannte Hirschlausfliege.


Auch als „fliegende Zecke“ bezeichnet, weil sie wie eine Zecke mit Flügeln aussieht, ist die Hirschlausfliege hierzulande noch relativ unbekannt. Doch das könnte sich nun ändern.

Die Fliege breitet sich in Mitteleuropa immer weiter aus. In manchen Regionen wird sogar von einer Massenvermehrung gesprochen. Normalerweise reproduziert sie sich im Spätsommer, doch dieses Jahr sind die Fliegen etwas früher dran.

Hirschlausfliege: Auch für den Menschen eine Gefahr?

Die Lipoptena cervi - wie die Hirschlausfliege auf Latein heißt - ist circa fünf bis sechs Millimeter groß inklusive Flügeln und befällt Hirsche, Rehe, junge Wildschweine und Hunde. Doch auch Menschen werden von der „fliegenden Zecke“ gebissen, vorzugsweise im Nacken.

Die Stiche der Hirschlausfliege können Hautentzündungen verursachen, schmerzhaft werden und jucken. Wie gefährlich sie aber in der Tat sind, ist noch nicht ausreichend erforscht worden.

Es besteht der Verdacht, dass das Bakterium Bartonella schoenbuchensis, das die Hirschlausfliege in sich trägt, für den Menschen gefährlich sein könnte. Gelangt der Erreger in den Körper, wird vermutet, dass er schwere Entzündungen des Herzens verursachen kann. Gesichert ist dies aber noch nicht.

Das Auftreten der Hirschlausfliege ist nicht meldepflichtig.

8 Kommentare

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Ob Hirschlausfliege oder Filzlausfliege, beide können den Menschen befallen.
  • 08.08.2018, 18:45 Uhr
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Egal WAS diese "Mist-Zecke" überträgt..

Bei Stichen/Bissen mach ich sobald wie möglich ein Tupfer Jodsalbe und ein Pflaster drauf, da geh ich kein Risiko mehr ein..
  • 08.08.2018, 08:11 Uhr
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nein Hund ist schon das 3. Jahr damit geplagt...echter Horror....es hilft auch nichts dagegen!!
Ausser täglich baden..aber selbst das überleben einige dieser Viecher!
  • 07.08.2018, 18:28 Uhr
Probiert es mal mit Teebaumöl mit Wasser vermischt und das Fell einsprühen, meine Hunde haben keinerlei Parasiten seit vielen Jahren, und es gibt auch noch andere Natürliche alternativen. Einfach ins Internet gehen und suchen, da findet man für vieles eine Lösung.LG
  • 07.08.2018, 18:49 Uhr
ich habe diesbezüglich schon gegoogelt...gegen die Hirschlausfliege gibt es nichts...Zecken usw.halte ich mit Schwarzkümmelöl und Bersteinband fern ..das klappt gut!
  • 07.08.2018, 18:53 Uhr
Die Hirschlausfliege habe ich hier zum ersten mal gehört ich kann mir aber vorstellen das man Schwarzkümmelöl , Teebaumöl ,Nelkenöl und Lavendelöl zusammen mischt das hilft bestimmt dagegen wenn man sich damit einreibt bei Hunden muss man es bestimmt verdünnen .Probieren geht über Studieren .Man kann noch Zitrus öl dabei mischen.
  • 07.08.2018, 21:37 Uhr
Wie
  • 08.08.2018, 11:18 Uhr
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Ich weiss nicht, wie die Biester alle heissen, nur dass sie unheimlich störend sind und vielleicht sogar stechen oder andere Wehwechen erzeugen.
Wenn ich abends die Vogeltränke versorge, kommt´s mir vor, als wenn ich in ein Wespennest spritze. Nur den Tauben scheint´s nichts auszumachen.
  • 07.08.2018, 18:09 Uhr
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