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Träume und ihre Bedeutung

Träume und ihre Bedeutung

22.02.2014, 11:10 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Träume richtig deuten

Vorwort:

Über ein Jahr lang habe ich versucht, mich am nächsten Morgen meiner Träume zu erinnern, was nicht immer ein leichtes Unterfangen gewesen ist.
Da aber so viele erträumte Situationen zusammen gekommen sind, sich wiederholt haben und mich aufmerksam gemacht haben auf mein Leben, habe ich mich bewogen gefühlt, diese Träume auszuwerten und die Ergebnisse niederzuschreiben.
Es sind erstaunliche Situationen dabei zutage getreten, welche mich zum Nachdenken angeregt und zur Vorsicht gemahnt haben.
Diese Träume, mit ihren Ergebnissen und Auswertungen, betreffen nur mich und meine familiäre und freundschaftliche Umgebung, es ist also meine

Traumbiografie.

Interessante Ergebnisse haben mich dazu bewogen, ein Buch zu erstellen, um meinen Mitmenschen eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie man seine Träume ins rechte Licht setzen kann.
Vergleichsweise kann man diese Träume als Vorlage zum Überdenken und Auswerten seiner eigenen Träume anwenden.
Träume sind keine leeren Rückblenden oder lückenfüllende Kurzfilme, sie sagen etwas Wichtiges aus!

Viel Spaß beim Lesen und Vergleichen

Hier nur einer meiner 71 Träume, die ich aufgeschrieben und gedeutet habe.

Nacht Nr. 18
vom 29. auf den 30 Oktober 2009

Mein Traum

Von dieser Nacht ist mir nur dieser eine Traum in Erinnerung geblieben und ich halte ihn für so wichtig, dass ich ihn vermerken muss.
Eine große Tür, eine Doppeltür mit Ornamenten, mittelbraun bis beige. Ein Haus kann ich nicht erkennen, nur diese Tür! Immerfort drückt etwas Gewaltiges dagegen, die Tür ist ein Spalt breit geöffnet und ich versuche sie zu schließen, denn ich habe Angst. Aus diesem Spalt oder Türöffnung, die ich nicht ganz schließen kann, meine Kraft reicht einfach nicht dazu aus, drängt sich ein Raubtier mit scharfen Gebiss hervor.
Diese Raubtierschnauze oder Maul, mit fletschenden Zähnen, groß, gefährlich, drängt zu mir durch diese Tür, bedroht mich, ich muss es aufhalten.
Es sucht sich einen Weg außen herum und ich flüchte wiederum durch diese Tür nach innen. Das heißt aber nur, auf die andere Seite der Tür. Immer wenn ich denke, dass ich sicher bin, kommt es von hinten, von der anderen Seite und bedroht mich. Dann flüchte ich wieder durch die Tür nach außen.
Das geht ein paar Mal so und ich schaffe es immer wieder, diese Distanz, diese Tür, zwischen uns zu bringen.
Mein Empfinden ist aber nicht so gewaltig gegen dieses Raubtier gerichtet, weil ich erkennen kann, wie weich und anschmiegsam sein Maul, dieses Raubtiermaul sein kann. Fast möchte ich dieses Tier auf meine Seite bringen, es streicheln und zu meinem Freund machen.
Meine Zweifel sind aber so groß, dass ich lieber flüchte und Sicherheit zwischen uns bringen möchte.

Die Definition

Dieses gefährliche Raubtier scheint eine große Bedrohung für mich zu sein. Sie verkörpert eine Person oder eine Institution, welcher ich fortwährend auszuweichen versuche, mit der ich aber zu tun habe. (Mein Geschiedener Ehemann, der Vater meines Kindes). Gut, dass diese schwere, große Tür uns trennt. (Gerichtsbeschlüsse, auch Entfernungen, das können Termine oder Eingaben, Absagen oder Zeitaufschub bedeuten.)
Diese Tür zu schließen überfordert mich fast. Trotzdem kann ich diese Raubkatze noch aufhalten. Als ich denke, sie gibt auf, bemerke ich dass sie sich einen anderen Weg sucht, sich von hinten heranschleicht.(Tatsächlich kommt dieser, mein Mann mit unverschämten Anschuldigungen, ich hätte an meinem Kind drei Mordversuche verübt. Schreibt an das Jugendamt, Staatsanwaltschaft, Kriminalpolizei). Das bemerke ich und flüchte mich durch die Tür auf die andere Seite. (Ich muss die Tür immer wieder von der anderen Seite schließen). Vorerst ist das Unheil abgewendet. Diese Raubkatze lässt mich nicht in Ruhe! (Von der anderen Seite erfolgt nochmals ein Angriff, die Vaterschaftsanfechtungsklage). Ich habe diese schwere Tür schließen können, er muss nicht mehr zahlen und er weiß inzwischen, dass er der Vater meines Kindes ist. Die weiche Schnauze: Er freundet sich mit seinem Sohn an und unterstützt ihn finanziell. Er hat seine Krallen eingezogen.

Ingrid Schinschek
Träume, Definition, Achtsamkeit, aufpassen

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10 Kommentare

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So und auch anders geschehen viele Schicksale im Leben.
Es ist schön wenn man dass so mit Worten wiedergeben kann.
Es ist auch schön dass dein Sohn sich dafür interessiert und unterstützt.
Ich mag dich und bin froh dass ich mir mit dir so austauschen kann.
  • 26.05.2014, 17:44 Uhr
Danke Peter, Du bist nett!
LG
Ingrid
  • 28.05.2014, 13:58 Uhr
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Träume tragen eine Sehnsucht in sich und können erfüllt werden.
Zu Träumen zählt auch die Hoffnung:

ist nicht die Überzeugung
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es aus geht.
Vaclav Havel

Wir können nicht alles verstehen und damit bleibt die Akzeptanz zu
einem Leben,zu seinem Leben, immer offen.
Eine Antwort wird nicht immer gefunden.
Und muss auch nicht gefunden werden.
10 Jahre später: "Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden,"
verstehen wir den Traum und
die Bereitschaft der Akzeptanz.

Leben hat einen Sinn
und einen Schöpfer.
Das Leid trägt immer eine Akzeptanz in sich. Jede Krise hat einen Neuanfang in sich.
Wenn wir den "Vorbehalt" ausschalten,wird das Leben zur Wahrnehmung.
Damit kommt das "Wollen" in
Fahrt....,
damit können auch unangenehme Träume sich verändern.
  • 31.03.2014, 12:25 Uhr
Hallo Willi,
"Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden," genau das ist es! Man kann aber mit seinen Träumen Vorsicht walten lassen, erkennen und danach leben und handeln, auch wenn einige Ungewissheiten, Undurchsichtigkeiten und Ungereimtheiten sich in den Gedanken breit machen. Ich selbst beachte meine Träume und denke darüber nach, alles hat seinen Sinn.

Liebe Grüße

Ingrid
  • 11.05.2014, 17:53 Uhr
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Liebe Ingrid - hab es mit großem Interesse gelesen. Ich habe von meiner Großmutter das alte Traumbuch geerbt. Es nennt sich Ägyptisch/Arabisches Traumbuch und viel hab ich darin entdecken können, wenn ich nach meinen Träumen nach Erklärungen suchte - verwundert den Kopf geschüttelt, amüsiert gelacht, bißchen Angst und manchmal auch Sorgen gehabt und später an einen Traum erinnert, wenn er mich eingeholt hat - positiv wie negativ.
Liebe Grüße, Roswitha
  • 22.02.2014, 21:57 Uhr
Liebe Roswitha, danke,
es sind Träme, die uns warnen, muss aber nicht im negativen Sinne sein, wobei man positives gern aufgreift. Dein Buch interessiert mich sehr, würdest Du es mir anvertrauen, ich werde es gern zurücksenden und Unkosten begleichen. Bücher kann man als Büchersendung senden, darf nur mit Musterbeutel-Klammer verschlossen sein.
Ich würde mich sehr freuen!

Liebe Grüße
Ingrid
  • 23.02.2014, 09:06 Uhr
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Ja Ingrid, man sollte seinen Träumen viel mehr Beachtung schenken. Es gibt viele hilfreiche Literatur dazu, leider auch jede Menge Schrott.
Dein Traum ist ein typischer Verarbeitungstraum, der meist mit zu deutenden Symbolen einhergeht. Viele Traumbücher begnügen sich damit, Symbole zu übersetzen, was nur bedingt nützlich ist, da jedes Symbol auch individuell anders ausgelegt werden kann.
Wenn man sich, wie du, die Mühe macht, Träume aufzuschreiben, sie über längere Zeit verfolgt und darüber nachdenkt, erschließt sich einem oft auch der Sinn, der dahunter steckt.
Du bist mir zuvorgekommen, ich wollte demnächst auch einen Traum posten, was ich trotzdem tun werde, denn es ist kein Verarbeitungstraum, sondern eine, selbst mir, ganz neue Traumart.
Danke für diesen Beitrag!
  • 22.02.2014, 13:50 Uhr
Liebe Renate, danke.
Da freue ich mich auf Deinen Traum und insbesondere über Deinen Kommentar. Auch Du denkst darüber nach und versuchst etwas daraus zu lernen oder danach zu leben und Fehler zu umgehen; wunderbar!
Mein Buch besteht aus 71 Träumen mit Kommentaren und Definitionen, Erklärungen und Einsichten.
Vielleicht werde ich noch etwas davon hier zum Besten geben. Jeder meiner Träume hat mich nachdenklich gemacht, das war gut so.

LG

Ingrid
  • 22.02.2014, 14:25 Uhr
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Schön erinnert und fein gedeutet.
  • 22.02.2014, 12:11 Uhr
Danke Klaus, freut mich, dass es Dir gefällt.

LG
Ingrid
  • 22.02.2014, 12:52 Uhr
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