Träume und ihre Bedeutung
Träume und ihre Bedeutung

Träume und ihre Bedeutung

Beitrag von wize.life-Nutzer

Träume richtig deuten

Vorwort:

Über ein Jahr lang habe ich versucht, mich am nächsten Morgen meiner Träume zu erinnern, was nicht immer ein leichtes Unterfangen gewesen ist.
Da aber so viele erträumte Situationen zusammen gekommen sind, sich wiederholt haben und mich aufmerksam gemacht haben auf mein Leben, habe ich mich bewogen gefühlt, diese Träume auszuwerten und die Ergebnisse niederzuschreiben.
Es sind erstaunliche Situationen dabei zutage getreten, welche mich zum Nachdenken angeregt und zur Vorsicht gemahnt haben.
Diese Träume, mit ihren Ergebnissen und Auswertungen, betreffen nur mich und meine familiäre und freundschaftliche Umgebung, es ist also meine

Traumbiografie.

Interessante Ergebnisse haben mich dazu bewogen, ein Buch zu erstellen, um meinen Mitmenschen eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie man seine Träume ins rechte Licht setzen kann.
Vergleichsweise kann man diese Träume als Vorlage zum Überdenken und Auswerten seiner eigenen Träume anwenden.
Träume sind keine leeren Rückblenden oder lückenfüllende Kurzfilme, sie sagen etwas Wichtiges aus!

Viel Spaß beim Lesen und Vergleichen

Hier nur einer meiner 71 Träume, die ich aufgeschrieben und gedeutet habe.

Nacht Nr. 18
vom 29. auf den 30 Oktober 2009

Mein Traum

Von dieser Nacht ist mir nur dieser eine Traum in Erinnerung geblieben und ich halte ihn für so wichtig, dass ich ihn vermerken muss.
Eine große Tür, eine Doppeltür mit Ornamenten, mittelbraun bis beige. Ein Haus kann ich nicht erkennen, nur diese Tür! Immerfort drückt etwas Gewaltiges dagegen, die Tür ist ein Spalt breit geöffnet und ich versuche sie zu schließen, denn ich habe Angst. Aus diesem Spalt oder Türöffnung, die ich nicht ganz schließen kann, meine Kraft reicht einfach nicht dazu aus, drängt sich ein Raubtier mit scharfen Gebiss hervor.
Diese Raubtierschnauze oder Maul, mit fletschenden Zähnen, groß, gefährlich, drängt zu mir durch diese Tür, bedroht mich, ich muss es aufhalten.
Es sucht sich einen Weg außen herum und ich flüchte wiederum durch diese Tür nach innen. Das heißt aber nur, auf die andere Seite der Tür. Immer wenn ich denke, dass ich sicher bin, kommt es von hinten, von der anderen Seite und bedroht mich. Dann flüchte ich wieder durch die Tür nach außen.
Das geht ein paar Mal so und ich schaffe es immer wieder, diese Distanz, diese Tür, zwischen uns zu bringen.
Mein Empfinden ist aber nicht so gewaltig gegen dieses Raubtier gerichtet, weil ich erkennen kann, wie weich und anschmiegsam sein Maul, dieses Raubtiermaul sein kann. Fast möchte ich dieses Tier auf meine Seite bringen, es streicheln und zu meinem Freund machen.
Meine Zweifel sind aber so groß, dass ich lieber flüchte und Sicherheit zwischen uns bringen möchte.

Die Definition

Dieses gefährliche Raubtier scheint eine große Bedrohung für mich zu sein. Sie verkörpert eine Person oder eine Institution, welcher ich fortwährend auszuweichen versuche, mit der ich aber zu tun habe. (Mein Geschiedener Ehemann, der Vater meines Kindes). Gut, dass diese schwere, große Tür uns trennt. (Gerichtsbeschlüsse, auch Entfernungen, das können Termine oder Eingaben, Absagen oder Zeitaufschub bedeuten.)
Diese Tür zu schließen überfordert mich fast. Trotzdem kann ich diese Raubkatze noch aufhalten. Als ich denke, sie gibt auf, bemerke ich dass sie sich einen anderen Weg sucht, sich von hinten heranschleicht.(Tatsächlich kommt dieser, mein Mann mit unverschämten Anschuldigungen, ich hätte an meinem Kind drei Mordversuche verübt. Schreibt an das Jugendamt, Staatsanwaltschaft, Kriminalpolizei). Das bemerke ich und flüchte mich durch die Tür auf die andere Seite. (Ich muss die Tür immer wieder von der anderen Seite schließen). Vorerst ist das Unheil abgewendet. Diese Raubkatze lässt mich nicht in Ruhe! (Von der anderen Seite erfolgt nochmals ein Angriff, die Vaterschaftsanfechtungsklage). Ich habe diese schwere Tür schließen können, er muss nicht mehr zahlen und er weiß inzwischen, dass er der Vater meines Kindes ist. Die weiche Schnauze: Er freundet sich mit seinem Sohn an und unterstützt ihn finanziell. Er hat seine Krallen eingezogen.

Ingrid Schinschek
Träume, Definition, Achtsamkeit, aufpassen

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