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Neuer Wiesn Wirt ohne Segen der Wiesn Wirte: Ob das gut geht?

Neuer Wiesn Wirt ohne Segen der Wiesn Wirte: Ob das gut geht?

News Team
29.04.2014, 12:54 Uhr
Beitrag von News Team

Wer glaubt, Putin sei mächtig, weiß nicht um den Einfluss des Sprechers der Münchner Wiesn Wirte, Toni Roiderer. Der spielt beleidigte Leberwurst und spannt die Muskeln angesichts der Ernennung des neuen Wiesn Wirts Able. Das verheißt für den Nachfolger von Sepp Krätz keinen leichten Einstand. Die Politik hat ihn durchgeboxt. Jetzt ist er allein.

Ein langer Marsch

Sepp Krätz würde die Lizenz für sein Hippodrom verlieren nach seiner Verurteilung in Sachen Steuerhinterziehung. Dieses Delikt sorgt heutzutage nicht nur für den Verlust von Wiesn-Zelten (falls man eines besitzt), sondern auch dafür, dass vermeintlicher Rückhalt sich schnell verflüchtigt und die öffentliche Meinung einem nicht unbedingt gewogen bleibt. Krätz konnte mehr oder weniger zügig und widerstandslos hinaus komplimentiert werden.

Wichtiger, weil ja fast weltpolitisch relevant, war die Kür des Nachfolgers. Able war Kandidat der Politik, des Münchner Stadtrats, genauer: des neuen Münchner Oberbürgermeisters. Die Familie Kuffler war Favorit der Wiesn Wirte.

Able, der hinterfotziger Weise nur Kiosk Betreiber genannt wird, wird sicher keinen leichten Stand haben mit seinem neuen Zelt, dem Marstall. Erstens hat er den Sprecher der Wiesn Wirte, Roiderer, nicht direkt auf seiner Seite. Und zweitens hat er damit wenig Unterstützung in der Presse und Öffentlichkeit zu erwarten. Weil: gegen die Münchner Wiesn Wirte traut sich keiner aufzumucken, der auch nur ansatzweise mit dem Millionen Geschäft Oktoberfest verbandelt sind. Also keiner vom Wiesn Wirt bis zum Salzlieferanten der Brezenbäcker.

Auf weitere Utnerstützung aus dem Stadtrat sollte Able nicht zählen. Er hat harte Monate vor sich und wer weiß, ob nicht doch die Wiesn Wirte ihren Kandidaten bis 2016 durchdrücken. Irgendein Malheur wird schon passieren, weil er ist ja nur Kiosk Besitzer.

Champagner als Tradition

Natürlich gab es eine Online Petition für den Erhalt des Hippodroms, weil es ja für jeden angebeckten Maßkrug heutzutage eine Online Petition gibt. 7.000 Menschen gaben ihre Stimme für´s Hippodrom - um die Tradition zu erhalten. Das waren wahrscheinlich die 7.000 Köpfe, die Sepp Krätz traditionell jeden Tag mit Champagner zugeprostet haben - auf dass er sie immer wieder mit Bandls versorgt, damit sie ein bissl an der Promi Luft des Hippodroms schnuppern dürfen.

Für welchen neuen Wiesn Wirt wären Sie?

Able
5.9 %
Krätz
11.8 %
Kuffler
17.6 %
Ist mir egal
64.7 %
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3 Kommentare

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Zum Thema Wies`n-Wirte;
wer glaubt denn, dass bei derartigen Gelddruck-Maschinen wie dem "größten Volksfest der Welt" alles ohne Sand im Getriebe abgeht, der irrt gewaltig.!
Der "Wies`n-Napoleon" Süßmeier dachte auch er wäre unverwundbar, bis ihn der Gauweiler geschaßt hatte. Damals wollte mit dem Süßmeier auch keiner mehr was zu tun haben! Das legt sich alles wieder. Im Moment will jeder seinen Senf dazu geben. Der Stadtrat hat seine Auswahlkriterien angewandt. Dass jetzt ein "Standlmo" das "Hippodrom" zum" Marstall" macht, und sein Zelt schon vor der Vergabe geordert hat, mag ein "Gschmägle" haben, ist nun mal so. Warum lassen wir den Able nicht mal machen! Auf die Nase fallen kann ja nur er!
Auf dem Oktoberfest zahlt jeder selbst für seine Spekulation! Wies`n-Wirte haben keine Merkel-Lobby wie die Banker, die ihre Spekulations-Verluste dem Steuerzahler aufbürden!
  • 29.04.2014, 21:21 Uhr
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Marion Dr. Diwo M.A. -HP
Na, egal ist so ein Ding sicher nicht in München.
Die Frage ist nur, wer macht mit bei der Hatz?-und wundert sich dann noch einer über die permanente Eskalation des Ukraine-Konflikts?
Wenns hier schon nicht klappt-und man einen Neuen nicht willkommen heißt- und Feindbilder aufbaut- wie soll es dann woanders besser sein?
  • 29.04.2014, 17:35 Uhr
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es ist doch völlig egalwer der wirt ist und welches bier ausgeschenkt wird.
zum einen merken die meisten eh nicht was sie trinken, meinen ja nur weil freude es empfehlen ist es auch gut, zum anderen kümmert sich keiner dartum wer der wirt ist, hauptsache bier und fan.

es ist nichts tot deswegen, es ist auch keine tradition die gelöscht wurde, nur der name ändert sich. wenn man nach tradition schreit sollte man nach einen besseren bier rufen, das gute alte märzen zb. oder eifach das dunkle bier, das ist tradition.
nur die, die extra nach münche kommen um sich die birne zuzudröhnen, die würden dann bereits nach der 2 maß unter den tisch liegen. beim normalen wiesnbier schaffens wenigstens 4-5 wobei die letzten beiden meist eh verschüttet werden, denn die motorik ist da meist schon nicht mehr vorhanden
  • 29.04.2014, 17:19 Uhr
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