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Seniorbook und die Neuen - Wir sind eine Gemeinschaft

Seniorbook und die Neuen - Wir sind eine Gemeinschaft

08.05.2014, 10:53 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Früher haben wir in der Presse gelesen „Wir sind Papst.“ Das ist schon länger her. Und jetzt? Es ist doch ganz einfach. Wir auf SB sagen „Wir sind Seniorbook“. Ich jedenfalls empfinde das so, vielleicht auch ihr.

OK, da kommen viele Neue und fragen: „Wer kennt hier wen?“. Ich sage denen, ich kenne alle aus meiner Kontaktliste und noch ein paar mehr und jetzt kenne ich auch euch. Ich sage das mit einer Selbstverständlichkeit, weil es selbstverständlich ist. Ich kann doch nicht sagen „Ich kenne euch nicht.“ - Moment. Natürlich kenne ich die Neuen nicht persönlich. Wenn ich Glück habe, kenne ich ihr Profilbild, vielleicht noch ein wenig mehr, ein bisschen haben sie ja auch geschrieben. Von denen, die ich schon länger kenne, kenne ich, wenn ich Glück habe, auch das Profilbild, und noch mehr, weil sie viel geschrieben haben. Die Neuen haben in einigen Wochen auch viel geschrieben, dann glaube ich zu wissen, wer sie sind. Die Neuen, die dann nicht mehr neu sind, werden zu alten Seniorbookern und dann kann ich sie von den noch älteren nicht mehr unterscheiden Auf einem SB-Nutzertreffen weiß ich nicht unbedingt, wer wann als Neuer mal neu war, oder wie alt. Ist doch egal.

Ihr fragt, warum ich das schreibe. Es ist doch nichts besonderes. Ich gebe euch recht. Es ist was Selbstverständliches, worüber wir gar nicht lange reden müssen. Die Neuen, die kommen und fragen „Wer kennt hier wen?“, lernen uns kennen und sind dann auch Seniorbook. Darum sagen wir: „Wir sind Seniorbook“, genauso wie wir einmal lesen konnten: „Wir sind Papst“. Nichtkatholiken haben einen Bogen darum gemacht und ich rede ja nicht von Nichtseniorbookern. Ich sage nur, alle Seniorbooker sind Seniorbook. Wenn ihr mit Freunden ins Konzert geht, sagt ihr auch nicht: „Ich war im Konzert.“ Ihr sagt: „Wir waren im Konzert.“ In Seniorbook gibt es auch nur ein „Wir.“

Jetzt habe ich doch soviel geredet, obwohl es etwas Selbstverständliches ist. Pardon, aber das passt auf dem Server drauf und es ist vielleicht sinnvoll, sich über diese Selbstverständlichkeit bewusst zu werden, darüber zu reflektieren. Dann wird es ein schönes Miteinander geben. Im „Wir“ sind wir ein Teil der anderen und schwimmen in demselben Gewässer, was Seniorbook heißt. In einem Wassertropfen lösen sich alle Abgrenzungen auf. Wo beginnt der Wassertropfen? Wo beginnt das Meer? Wir sind eine Gemeinschaft.

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20 Kommentare

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Jeder Mensch ist anders , es gibt doch das Sprichwort : jeder Topf findet sein Deckelchen , so wie bei SB , ich z.B. habe noch nie Probleme gehabt , es muss doch ein friedliches Miteinander geben , Respekt gegenüber den SB - Freunden , Grüße Mary
  • 17.05.2014, 19:24 Uhr
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WIR lernen doch ALLE JEDEN TAG, z.B: die Fotos nach Themen zu posten, Dann kann man wählen, was man sehen will
  • 08.05.2014, 12:37 Uhr
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Zu meinem Teil würde ich auch sagen "Ich bin Seniorbook". Es ist für mich Familie geworden. Ich lese es nicht nur. Ich fühle und empfinde mit, wenn es einem Kontakt von mir schlecht geht. Ich kann mit vielen lachen aber auch mit vielen weinen. Es ist wirklich ein Teil meines Lebens geworden. Und ich sehe nichts Negatives daran. Natürlich gehe ich nicht an der realen Welt vorbei. Die habe ich trotzdem noch.
  • 08.05.2014, 12:37 Uhr
liebe Brigitte,
passender kann man es einfach nicht beschreiben. Ich kann mich Deinen Worten nur im vollen Umfang anschließen.
liebe Grüße Rosi
  • 08.05.2014, 13:04 Uhr
Danke liebe Rosi. Dir wünsche ich noch einen zauberhaften Tag.
  • 08.05.2014, 13:07 Uhr
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In dem Beitrag von Martin Stauder spiegelt sich der Wunsch nach Gemeinsamkeit, nach Wir-Gefühl, nach Zugehörigkeit. Hat es mit Defiziten in der realen Welt zu tun, dass wir dies in einem Internetportal suchen? Sind wir so allein, so unverstanden, so enttäuscht so unfähig zu sozialen Kontakten?
Es gab Zeiten, da konnte man solche Kontakte in der Kirchengemeinde, im Gesangverein, Sportverein oder am Stammtisch herstellen.
Natürlich gibt es hier bei SB Menschen, die mir inzwischen sehr nahe geworden sind. Zum Wir kann ich mich aber trotzdem nicht durchringen, denn dazu brauche ich gemeinsame Ziele, gemeinsame Erlebnisse und Auseinandersetzungen die zusammenwachsen lassen.
  • 08.05.2014, 12:28 Uhr
"Wir" sind eine Gemeinschaft im Internet. Natürlich gebe ich dir recht, das "Wir" bezieht sich natürlich auch in die Offline-Welt und ich habe gute soziale Kontakte. Wenn man so will, Stichwort "Holontheorie", sind wir alle irgendwie im Kosmos miteinander verbunden. Mein Beitrag wollte Seniorbook im Focus haben.
  • 08.05.2014, 12:33 Uhr
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Wie weit dieses "WIR" geht, ist aber jeden selbst überlassen.
Ich nutze Seniorbook, aber bin ich deshalb ein Teil davon? Ich lese ja auch Zeitung - aber bin ich deshalb auch Zeitung, nur weil mir der eine oder andere Artikel zusagt?
Ich gehe einkaufen, bin also Kunde - aber ich bin nicht Teil des Ladens, den ich bevorzuge.
Mein "Wir" geht nicht über Familie und Freunde hinaus - und das ist für mich völlig in Ordnung.
  • 08.05.2014, 11:08 Uhr
Auf seniorbook kann man sich mit threads und Artikeln einbringen und so entsteht das Wir und davon lebt sb
  • 08.05.2014, 12:02 Uhr
So meinte ich das auch, Sabine.
  • 08.05.2014, 12:04 Uhr
Martin
  • 08.05.2014, 12:05 Uhr
Doch, Heidi, du bist ein Teil vom "Wir" - wobei man das nicht als etwas Statisches betrachten darf. Du bis nicht "Mitglied" von irgendwas, aber du gehörst dazu. Und das mal mehr und mal weniger.
  • 08.05.2014, 12:23 Uhr
Freilich, wenn man das "Wir" nur allgemein fasst, dann kommt das schon hin. Diejenigen, die die deutsche Staatsbürgerschaft haben, sind sicher alle Deutsche.
Nur wird das "Wir" oft dazu benutzt, um bestimmte Verhaltensmaßregeln vorzugeben.
Ein Beispiel: Vor Jahren kam ein Nachbar mit einer Unterschriftenliste nach dem Motto: "Wir Nachbarn müssen doch zusammen halten." Er wollte von mir eine Unterschrift gegen den geplanten Bau eines Blocks für ehemalige Obdachlose in unserem Wohngebiet. Ich habe nicht unterschrieben, damit böses Blut geschaffen. Das Haus steht seid Jahren und es gab noch nie Probleme.
Gegen solche Art von Vereinnahmt-Werden im Sinne von "Wir" werde ich mich immer wehren.
  • 08.05.2014, 12:35 Uhr
Heidi, das finde ich auch gut so. Sb lebt ja gerade von den verschiedenen Meinungen. Das ist mit dem wir auf sb gemeint, eben ein Miteinander
  • 08.05.2014, 12:38 Uhr
Na, dann ist ja alles klar
  • 08.05.2014, 12:39 Uhr
In Martins "Wir" dürfen wir verschiedener Meinung sein,
in Alfreds nicht
  • 08.05.2014, 12:41 Uhr
Alfred lernt aber dazu, hab ich so den Eindruck
  • 08.05.2014, 12:42 Uhr
Wo bitte, ist hier das Gegenteil?
Mit dem Alfred warst aber nicht du gemeint, sondern ein anderer.
Tut mir leid, wenn du das missverstanden hast.
  • 08.05.2014, 14:48 Uhr
Ach, ich hatte nämlich oben deinen Einwand nicht gelesen und dachte an den Alfred, der immer die Nichtexistenz Gottes beweisen will. Der ist aber gar nicht hier..... Sorry.
  • 08.05.2014, 14:50 Uhr
Alfred, du warst doch damit gar nicht gemeint, sondern der andere Alfred aus der Sparte Religion. (Hilft dir Gott use.)
  • 08.05.2014, 16:00 Uhr
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