Es geht um die Wurst : Verkommt der Eurovision-Songcontest zur Lachnummer?
Es geht um die Wurst : Verkommt der Eurovision-Songcontest zur Lachnummer?Foto-Quelle: Albin Olsson / wikimedia commons unter (CC BY-SA 3.0)

Es geht um die Wurst : Verkommt der Eurovision-Songcontest zur Lachnummer?

News Team
Beitrag von News Team

Der Eurovision Song Contest lockt jedes Jahr im Mai viele Millionen Zuschauer in Deutschland und der Welt vor die Bildschirme. Das bereits seit 1951 existierende, aufwändig gestaltete Medienspektakel scheint zeitlos zu sein. Es stellt sich heute die Frage, ob der Erfolg dieser Show tatsächlich an den musikalischen Darbietungen der Künstler liegt, oder ob es die immer skurriler werdenden Auftritte sind, die die Öffentlichkeit in ihren Bann ziehen.
Wo Nicole 1982 noch "ein bisschen Frieden" forderte, ging 24 Jahre später die heavy metal Band Lordi aus Finnland als Sieger von der Bühne - verkleidet als Zombies und Monster. Im Jahr 2012 waren es Buranowski Babuschki, eine Gruppierung russischer "Pop-Omas", die zum Publikumsliebling avancierten. Und beim morgigen Finale in Kopenhagen kommt der absolute Hingucker aus Österreich : Thomas Neuwirth, alias Conchita Wurst, ein Mann in Frauenkleidern und Vollbart aus Oberösterreich hat die Jury mit ihrer Stimme überzeugt und ist mit ihrem Lied "Rise Like a Phoenix" in die Endrunde eingezogen.

Was meint ihr : Sind die schrillen Showeinlagen seiner Teilnehmer das einzige noch verbliebene Kapital des Eurovision Song Contests? Kann man die Veranstaltung überhaupt noch ernst nehmen? Oder ist es nur gut, wenn mal etwas Abwechslung geboten wird und jedem eine Chance gegeben wird, egal aus welcher Musikrichtung und mit welchem Aussehen?