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Gedenkkonzert mit Niedecken (BAP), Lindenberg und Maffay

10.05.2014, 16:05 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Datum: 09.06.2014

Das Gedenkkonzert am zehnten Jahrestag des Nagelbombenanschlags in der Mülheimer Keupstraße wird am Pfingstmontag, den 9. Juni, auf dem Gelände an der Schanzenstraße in Köln-Mülheim stattfinden, erwartet werden mehr als 80.000 Menschen. Die Organisatoren planen zum Jahrestag eine Veranstaltung gegen Rechts mit bundesweiter Bedeutung. Sie steht unter dem Motto „Birlikte“, das übersetzt so viel wie „Zusammen“ oder „Schulter an Schulter“ bedeutet. „Wir hoffen, dass Bundespräsident Joachim Gauck und der türkische Staatspräsident Abdullah Gül gemeinsam in Köln auftreten“, sagte Veranstalter Temme. Beide seien angefragt. Die Veranstaltung wird wohl um kurz nach 16 Uhr mit einer Gedenkminute beginnen. Zu diesem Zeitpunkt detonierte vor zehn Jahre der Sprengsatz.

Maffay und Lindenberg werden aber nicht die einzigen Stars sein. Man stehe derzeit mit den Ärzten und Fanta 4 in Kontakt, aber natürlich ist auch der Auftritt von Wolfgang Niedecken und BAP längst beschlossene Sache. Das Gedenkkonzert nimmt damit immer mehr Formen an. Klar ist, dass am 9. Juni zehn bis zwölf Musiker mit ihren Bands auf der Bühne stehen werden. Internationale Künstler werden gemeinsam mit deutschen Sängern und Rockbands auf der Bühne zu sehen sein.

Schon am 8. Juni, Pfingstsonntag, soll es kleinere Veranstaltungen, Lesungen und Theater in Mülheim geben, auch auf der Keupstraße. Zudem ist eine würdevolle Gedenkstunde für alle Opfer rechten Terrors im E-Werk oder im Palladium geplant. Opferanwälte aus dem Münchener NSU-Prozess sollen ebenfalls in Köln dabei sein.

Bei dem Nagelbombenanschlag waren am 9. Juni 2004 22 Menschen verletzt worden. Der Hamburger Musiker Mario Rispo hatte die Idee, am zehnten Jahrestag in Köln ein Konzert zu veranstalten. Mit dabei in der Organisation sind neben Arsch huh zudem der Mülheimer Verein „Heimat für alle“ sowie diverse Stiftungen.

1 Kommentar

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Ich versuch dabei zu sein,denn wie "Arsch huhh,,,," sollte Wolfgang und auch die andern grosse Unterstützung erfahren,dass so etwas nieeeeee mehr geschehen mag!
  • 16.05.2014, 09:27 Uhr
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