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Patentreffen bei Seniorbook am 10. / 11. Juli 2014
Patentreffen bei Seniorbook am 10. / 11. Juli 2014Foto-Quelle: ©Sabine Koss

Patentreffen bei Seniorbook am 10. / 11. Juli 2014

Beitrag von wize.life-Nutzer

Der Countdown lief schon lange und jetzt waren es nur noch wenige Tage. Die Profilbilder kannte ich natürlich. Im Zug las ich ein Kapitel aus Bram Stokers „Dracula“ und zwischen den Sätzen blitzten die Bilder in meinem Kopf herum und ich stellte mir vor, wie ich vor dem Hotel stehe und warte bis sie kommen, die Paten. Seniorbook hatte uns zu einem Patentreffen eingeladen.

Paten helfen auf dieser Plattform gerne aus, wenn es Fragen oder Probleme gibt. Hier gelangt ihr zu ihren Profilen - Klick.

Und dann waren sie da. Mit der Bahn, sogar mit dem Flugzeug. Die meisten habe ich gleich erkannt. Nur einmal musste ich etwas überlegen. Ich stand vor dem Hotel auf dem Bürgersteig und eine Dame sprach mich von hinten an. Da ich so etwas nicht gewohnt bin, zuckte ich etwas zusammen, dreht mich um und war im ersten Moment sichtlich verwirrt. Lange Leitung … „Ach, du bist es, hallo.“ Bis ungefähr 16.00 Uhr waren alle eingetrudelt und wir saßen vor dem Hotel auf der Couch an der frischen Luft. Es war kühl und München leuchtete gar nicht. Dunkle Wolken am Himmel. Was tut man nicht alles, wenn einige rauchen. Im Hotel durfte man ja nicht und dann die Frage, wie kommen wir zu Seniorbook. Da gab es die schönste Straßenbahnstrecke Münchens, die über die Maximiliansbrücke führte und am Schauspielhaus vorbei, aber ich meinte: „Vielleicht holt uns der Seniorbus ab“. Vieles sprach dafür: SB = Seniorbus. Letzten Endes machte wir aber doch die schöne Tour mit der Straßenbahn und sie hielt im Herzen Münchens, genau dort, wo wir hinwollten. Nur noch die Stockwerke hoch. Riesiges Treppenhaus, in der mein Treppenhaus zu Haus sicher dreimal hineinpasste. Oben musste ich erstmal verschnaufen und stürzte deswegen nicht als erster durch die Seniorbooktür, an der wir von Leo herzlich empfangen wurden. Das geniale war, wir wurden alle in der Küche aufgefangen. Es dauerte nicht lange, da waren alle vom Seniorbook-Team da. Leo schenkte uns was zum Trinken ein und Frieder sagte in etwa so, heute machen wir es locker und gehen essen. Das fing ja gut an.

Ein paar Schritte und wir waren bei der Frauenkirche, dem Dom, dahinter der „Ausgustiner“, ein echtes Bayerisches Lokal mit Obazda, Würstchen und Kraut und vielen anderen schönen Speisen. Da saßen wir an einem riesigen Holztisch, einen Humpen Bier, die Bayern sagen, ein Maß oder eine Halbe (ich hoffe, ich habe das richtig geschrieben, ich bin nur ein „Zugeroaster“, grins). Hier haben wir uns über Gott und die Welt und auch schon über SB-spezifische Dinge unterhalten. Die Raucher gingen immer wieder an die frische Luft und Thomas erzählte dort, wie Seniorbook entstanden ist. Später stellte es sich heraus, er wohnte mal in der Gegend, wo ich jetzt wohne. Tine erzählte, was uns am nächsten Morgen erwartet und wir wurden immer neugieriger.

Am Freitag morgen um 10 Uhr blinkte uns ein Willkommensgruß am Bildschirm im Flur entgegen : „Herzlich Willkommen! Heute begrüßen wir unsere Paten“. Ich wollte ein Foto davon für diesen Beitrag haben, es waren ja einige mit Kamera ausgerüstet. Und dann ging es richtig zu Sache. Wir waren ja nicht nur zum Plauderstündchen eingeladen. Natürlich auch, wir haben uns alle gefreut, dass wir uns kennengelernt haben und nicht nur virtuell und so. Auch wenn wir heute ein Arbeitspensum zu bewältigen hatten, wurde uns zu Beginn versichert, das wir nicht verhungern müssen und die Raucher waren glücklich, weil Raucherpausen eingeplant waren.

Ein kurzes Meeting, dann wurden wir in Gruppen aufgeteilt mit bestimmten Themen, die zu bearbeiten waren. Zu Mittag: Kartoffelsalat mit Schnitzel, vegetarische Pflanzerl, zum Nachtisch Obstsalat. Kekse naschten wir zwischendurch. Die Raucher, die draußen auf der Theatiner Straße rauchten, haben zuerst mitbekommen, dass die Wolken verschwanden und München leuchtete. Am Nachmittag wurden die Ergebnisse unserer Gruppenarbeit vorgetragen und dann noch spezielle Fragen behandelt. Was macht ein Pate, wenn dies und das los ist und so weiter.

Zusammenfassend lässt sich sagen, es wurde an diesem Tage zurechtgestutzt, warum Seniorbook Paten hat, was sie machen und was sie nicht machen. Wir wollen etwas dazu beitragen, dass Seniorbook eine schöne Plattform bleibt und die Nutzer wissen, sie können uns Fragen, wenn es Unklarheiten gibt. Paten vermitteln auch zwischen Nutzer und dem Seniorbook-Team.

Wir diskutierten auch über Möglichkeiten, wie evtl. die Navigation der SB-Website optimiert werden könnte. Ich war am Vormittag der Gruppe zugeteilt, in der es um computertechnische Fragen ging. Auch wenn ich Nichtraucher bin, rauchte abends mein Kopf. Irgendwann zwischendurch schielte ich auf einen der großen Bildschirme, der auf dem riesigen Schreibtisch stand und sah, unser Gruppenfoto funzte schon auf Facebook. Es ist interessant, dass das Seniotbookteam, obwohl sie sehr mit uns beschäftigt waren, nebenbei auch noch arbeiteten, uns das aber wenig aufgefallen ist. Immer wieder saß jemand vor seinem PC. Um 17.30 Uhr war offizieller Schluss. Mit einigen Paten saß ich dann noch einmal hinter dem Dom und wir genossen das Abendflair im leuchtenden München.