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Eisbachsurfer in Aktion
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Langzeitbelichtung bei Tageslicht

Beitrag von wize.life-Nutzer

Fotoexkursion im Englischen Garten von München


Wir hatten Heute am 09.08.2014 eine Fotoexkursion in den Englischen Garten gemacht, Unser Thema dazu war Langzeitbelichtung bei Tageslicht. Leider waren wir sehr wenige nur, vermutlich weil ja hier in München die Ferien bereits viel zum abreisen verleitet haben.

Aber nichts desto trotz haben wir uns am Isartor getroffen und dort die ersten versuche gemacht statische Motive wie das Isartor selbst, mit einer Langzeitbelichtung abzulichten. Ziel war es die vorbeifahrenden Fahrzeuge als Wischeffekt noch zu erkennen und die Fußgänger auszublenden. Letzteres ist leider nicht ganz gelungen, die Beine bzw. der Fuß war meistens immer noch zu sehen, weil der sich ja einen gewissen Moment in der Ruhefase befindet und somit bei drei - fünf Sekunden Belichtungszeit doch noch festgehalten wird. aber zumindest hatten wir einen Annäherungswert, für das was eigentlich unser erstrebtes ziel ist, denn das lag nach ein paar Minuten Fußmarsch noch vor uns.

Der Eisbach neben dem Haus der Kunst, hier konnten wir nun die Erfahrungswerte anwenden und langsam steigernd auf das gewünschte Endergebnis zukommen. An der Stelle wo dann der Schwabinger Bach und der Eisbach sich vereinen wurden dann die besten Fotos gemacht, wunderbare Bewegungsdynamik und das bei Tageslicht. Die Schlepperei von der gesamten notwendigen Ausrüstung hatte sich gelohnt Die Restlichen Fotos folgen noch


16 Kommentare

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Angeregt durch die Diskussion habe ich nochmal ein Kurzzeit-/Langzeit-Paar fotografiert. Der Rotstich auf dem vorherigen Bilderpaar kam offenbar größtenteils von dem unpassend gewählten Weißabgleich. Zur Erläuterung: wenn man mit einem starken ND-Filter arbeitet, muss man den Weißabgleich manuell vorgeben, denn die Automatik versagt bei dem Lichtmangel. Diesmal habe ich "Sonnenlicht" gewählt. Nun hat nur noch die Langzeit-Aufnahme einen leichten Farbstich, den man eigentlich nur noch im direkten Vergleich erkennt.
Ein Effekt der Langzeitbelichtung (hier: 20 Sekunden) ist das samtglatte Aussehen der Wasseroberfläche. Ein weiterer ist, dass schnell bewegte Objekte ausgeblendet werden. Während der Aufnahme lief mir ein Jogger durchs Bild. Den sieht man auf der Aufnahme überhaupt nicht.
Wolfgang genau das waren die beweggründe warum ich diese fotoexkursion durchgeführt habe. um den hobbyisten zu zeigen wie man es schaft, plätze menschenleer zu machen. oder auch bewegtes wie wasser samtweich erscheinen zu lassen. es gibt ja hunderte möglichkeiten solche effekte sinnvoll zu nutzen.
Um die Plätze wirklich menschenleer aussehen zu lassen, bräuchte man noch längere Belichtungszeiten. So ne Viertelstunde wär nicht schlecht, zum Beispiel wenn welche zum "Ratschen" beieinander stehen...
Ich habe mir schon überlegt, ob man einfach eine Serie von Langzeitbelichtungen machen könnte und die einzelnen Bilder mitteln. (Ich muss mich doch mal mehr mit Nachbearbeitung beschäftigen...)
Von dem Altstadtmotiv habe ich zehn Bilder gemacht. Nur mit dem Mitteln haut es noch nicht hin...
Wolfgang es ist vorraussetzung das sich die menschen bewegen, das keine bäume mit im bild sind denn die würden völlig unscharf werden. man sollte auch darauf achten das keine kreuzungen im bild sind, denn dortbleiben die menschen ja stehen und warten auf grün. aber das sind alles sachen die man schnell selbst herrausbekommt, denn nur durch üben und machen erlernt man es. kosten entstehen a keine denn film benötigt man ja nicht mehr, dank digitaler technik.
Na ja wenn die Belichtungszeit länger wäre als die Ampelphasen oder sogar -perioden, dann wären die Fußgänger an der Ampel schon mal weg.
Wegen der Bäume wäre es gut wenn man einen windstillen Tag erwischen würde. Und bei längerer Belichtungszeit könnten sich die noch verbleibenden Bewegungen der Zweige sogar ausmitteln. Richtig scharf werden sie natürlich nicht.
Straßenkreuzungen würden mich gerade reizen. Besonders solche stark befahrenen, die eigentlich nie leer sind. So dass man sich angesichts des Bildes fragt: "Wie hat der denn *das* gemacht? Kein einziges Auto auf dem ganzen Stachus? "
man muss es einfach ausprobieren, nur dann wird man erfahrungswerte sammeln können.
Klaro.
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Ich habe auch gerade zwei Bilder beigesteuert. Sie zeigen die Isarpromenade in Landshut in Richtung Luitpoldbrücke und Bernlochner. Einmal normal mit 1/30 Sekunde aufgenommen und einmal mit 30 Sekunden Belichtungszeit unter Verwendung eines "Neutral"dichtefilters. Wie man sieht, ist der Filter leider rotstichig (dafür billig).
hast du da einen weiteren filter montiert? schaut mir eher aus als wäre ein skyfilter drauf oder dein weißabgleich ist falsch eingestellt. denn beide bilder sind leicht rotstichig
Du hast Recht; das ohne ND-Filter ist auch rotstichig. Es wurde am Abend gemacht und ich hatte den Weißabgleich fest auf "wolkig" eingestellt. Der ND-Filter ist aber auch rotstichig. Ich habe drei ND-Filter unterschiedlicher Stärke vom selben Hersteller (aus China). Alle drei haben einen unterschiedlichen Farbstich.
da haste wohl am falschen platz gespart
Ich könnte den Farbstich aber auch per Nachbearbeitung rausmachen. Da das aber nur eine Experimentalaufnahme war, habe ich mir die Mühe nicht gemacht.
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Ich finde das thema super gewählt. Meistens hatte ich "Wischeffekt"-Bilder in den Dämmerungszeiten, halt auch mit Stativ und dem ganzen Aufwand drumherum, Langzeitbelichtungen, Fernauslöser, Fotoserien um halt ein gutes Foto zu bekommen. Damals war ich noch analog unterwegs, aber ich könnte einige dieser Bilder mal digital ablichten und einstellen.
Ein weiteres Thema für Wischeffekte war damals für mich "Wind" und seine fotografische Umsetzung.
Bei Flüssen versuche ich mittlerweile immer ein Foto im Wischeffekt zu machen, weil es halt den "Fluss" am besten darstellt.
Zur Zeit üb ich mich vermehrt den "Zoom"-Effekten, freihand meistens.
LG Axel
Axel ich weiß jetzt nicht welche arten von versuchen du bereits unternommen hast. aber bei der Flußbewegung bei Tageslicht gibt es nur den Neutraldichteflter mit den so etwas durchführbar ist. denn nur damit bekommst du lange Verschlußzeiten zustande ohne zu weit abzublenden. Das gleiche gilt für Zoomeffekte bei Tageslicht, nur ein Neutraldichtefilter macht es möglich > 1/10 Sek. bei Tageslicht und normaler Blende 5,6 bis max. 8 zu arbeiten. Wenn du ein paar € mehr ausgibst kannst es ja sogar mit einen Variablen Neutraldichtefilter machen, bei denen lässt es sich einstellen wie dicht der Wirkungsgrad sein soll
danke für den zusätzlichen Tipp, Neutraldichtefilter=der alte Graufilter? - hab bisjetzt meistens stark abgeblendet oder es war eh schattig und mit ASA 100 gearbeitet. lern dabei ja auch noch die Möglichkeiten meiner Digis kennen . Hab selbst mit manuellen Einstelulngen gute Erfolge hinbekommen. Hatte nur noch nie richtig Zeit, mich mal mit meinem Digitalen Fotoschatz zu beschäftigen - außer heute: Urlaubsausklang/kein Rasen gemäht.....Internet hält fest.....Picasa fesselt auch einen Anfänger der Nachbearbeitung....versuch später mal noch das gezoomte Rothaarsteig-Zeichen hochzuladen. ansonsten gibt auch paar Fotoversuche auf fotocommunity.de - unter meinem Vollnamen.
Axel abblenden ist meistens nicht die beste lösung, gibt oft schärfeprobleme wegen lichtbrechung. also besser nicht über die blende 8 und von daher ist ein neutraldichtefilter ideal.
es würde auch ein polfilter gehen aber nur einen zirkularfilter verwenden, wegen der oft lichtdurchlässigen spiegel bzw. der autofocusmessung, gibt sonst fehlmessungen.
das hatte man aber auch schon zu analogen zeiten genauso gemacht. nur da konnte man lichtschwächere filme verwenden also 50 asa oder gar 25. heute gehts nur ab 100 oder 200 Iso.
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