Lars Röper, wie ihn die Illustratorin Ulrike Suckow sieht.
Lars Röper, wie ihn die Illustratorin Ulrike Suckow sieht.Foto-Quelle: privat

Interview: "Biografien schreiben (lassen) heute” 

Biografie meines Lebens - Ihr Leben als Buch

„Biografien schreiben (lassen) heute” – Interview mit Lars Röper, Geschäftsführer von “Biografie meines Lebens”

Herr Röper, ist es nicht eine große Freude, mit Menschen zu arbeiten, die sich an ihr Leben erinnern und davon erzählen?

Natürlich ist dies eine großer Freude und Bereicherung. Einige Biografinnen oder Biografen allerdings werben damit, das Schreiben einer Biografie bedeute, sein Leben ein zweites Mal zu kosten. Mich hat dieser Satz nie wirklich angesprochen. Das Leben ist kein Kaffeeklatsch. Jeder weiß das. Selbstverständlich ist es aber eine große Freude, sich an all das Schöne zu erinnern, das ein Leben bewegt, und überaus bereichernd, davon erzählt oder Erinnerungen begeistert beschrieben zu bekommen. Gleichzeitig bedeuten das Schreiben einer Biografie und die immer damit verbundene Erinnerungsarbeit auch das wieder Aufleben lassen von Schmerz, Verlusten, Ängsten. Dies kann sehr aufwühlend sein, und der Biograf muss gut geschult sein, um mit solchen Situationen umgehen zu können.
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