Aus dem Leben ihres Vaters

Beitrag von wize.life-Nutzer

Nach dem Tod ihres Mannes fasste Emilie Hessemer den Entschluss, für ihre Kinder Notizen über das Leben ihres Vaters anzufertigen. Der im Jahr 1800 in Darmstadt geborene Hessemer war Professer für Architektur am Staedel’schen Insititut in Frankfurt. Neben seiner zeichnerischen Begabung dichtete er, ein Teil seiner Werke wurde auch veröffentlich, oft aber nur für einen eingeschränkten Leserkreis. Er verkehrte mit bekannten Zeitgenossen wie Dr. Heinrich Hoffmann, sodass er bereits das Manuskript des „Struwwelpeter“ zu lesen bekam, August Kopisch und Gervinius. Auch war er Mitglied der verfassungsgebenden Versammlung von 1848. In ihren Bericht flicht die Mutter immer wieder Gedichte, Passagen aus Briefen oder Ausschnitte aus Lustspielen ein, deren Verfasser Hessemer war. Schon damalls war sein Werk wenig bekannt, heute ist es nahezu vergessen. Dem soll die Veröffentlichung der Aufzeichungen Emilie Hessemers entgegenwirken.Rezension

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