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Bauernregeln August 2015

Bauernregeln August 2015

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 21.07.2015 - 10:46 Uhr

Fängt der August zu donnern an - er bis zum Ende es nicht lassen kann

Gerard Zacher hat Bauerweisheiten und Besonderheit für August 09 zusammengestellt

Deggendorf --Den schönsten Tag im August erkennt man schon am Morgen,
weiß Kneipp-Vorsitzender Gerard Zacher einen bekannten Bauernspruch
zum Erntemonat (bayrisch Arntmonat). Und: Wie im August das Wetter war, so wird es dann im Februar. Wenn die Ameisen sich verkriechen, wird bald Regen vom Himmel gießen. Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot. Fängt der August mit Donnern an, er's bis zum End' nicht lassen kann. Der August entspricht dem Februar wie der Juni dem Dezember.

Kneippvorsitzender Gerard Zacher hat für August die besonderen Lostage,
die Bauersprüch und -Weisheiten sowie besondere Heiligenlegenden zusammen-
gestellt. Sogenannte Schwendtage (dies atri -schwarze Tage) sind am 1., 17, 21, 22 und 29.August. Früher vermied man an diesen Tagen Neues zu beginnen bzw.
zu verreisen. Am 1. August wurde keinesfalls geheiratet.

Der August wird auch Erntemonat, Ährenmonat, Sichelmonat, Ernting
genannt, lat. Augustus. Es ist der achte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender Der August hat 31 Tage und wurde im Jahre 8 v. Chr. nach dem römischen Kaiser Augustus benannt. Im römischen Kalender war der August ursprünglich der sechste Monat. Im Aberglaubenbereich gelten als Gücksteine des Monats Sardonyc und Karneol. Früher glaubte man, dass im August Geborene besondere Glückkinder sind.Geerntet werden im August Weizen, Hafer und Gerste. Wenn Ritttersporn
und Kornblumen blühen - so hieß es- soll der erste Kornschnitt erfolgen.


Ist`s von Petri (1.August) bis Lorenzi (10.August.) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß, erzählt Gerard Zacher einen besonders bekannten Spruch. Das Fest Petri Kettenfeier nimmt Bezug auf die Befreiung des Apostels Petrus aus dem Gefängnis in Jerusalem. Die Ketten sind in der Kirche S. Pietro in Vincoli in Rom als Reliquien zu sehen.Und es heißt auch: An Petri Kettenfeier gehen die Störche fort. Freilich zum 24.August wird gesagt: Bleiben Störche und Reiher noch nach Bartholomä kommt ein Winter, der tut nicht weh. Soll der nächste Wein gedeih`n, muss St.Benno (3.August) windstill sein.

Je mehr Dominikus (4.August) schürt, um so mehr man im Winter friert. Am 5. August (Lostag) ist Maria im Schnee. Nach der Legende soll nach einem Schneewunder die Kirche Maria Maggiore in Rom gebaut worden sein.
Regen an Mariaschnee, tut dem Korn empfindlich weh , weiß Gerard Zacher dazu
einen Bauernspruch.

Wird’s an Dominik (8. August) sehr heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
St.Dominik gilt als Patron der Schneider, er gründete 1215 den Dominikaner-
orden. Er wird bei Fieber und bei Unwettern um Fürbitte angerufen.

Laurentiustränen, besonders viele Sternschnuppen, gibt es meist um den 10.August: St.Laurentius kommt in finsterer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht. Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut. Ist hell um den Laurentiustag, viel Frücht man sich versprechen mag. Im Lallinger Winkel war früher die Laurentius-Brotweihe mit anschließender Brotverteilung an die Armen Sitte. Wie´s Wetter zu St.Kassian (13.August) hält es viele Tage lang. Wie das Wetter zu Hipolyt (13.August), so es mehrere Tage geschieht.

Mariä Himmelfahrt ist in Bayern weiterhin ein Feiertag. Die Deggendorfer Urpfarrei
Mariä Himmelfahrt begeht ihr Patrozinium und es beginnt der sogenannte Frauen-
dreißiger auf dem Geiersberg. Die berühmte Kräutersegnung gewinnt wieder
zusehens an Beliebtheit. Wies Wetter an Mariä Himmelfahrt -so der ganze
Herbst sein mag. Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne. Wenn Sankt Rochus (16. August) trübe schaut, kommen die
Raupen in das Kraut. Holz am Agapitustag(18.) geschlagen, fault nicht bis zum Jüngsten Tag. Regnet es an Sankt Sebald(17.), nahet teure Zeit sehr bald. Es gehört zur Tradition Nürnbergs, dass dort am Patronstag des heiligen Sebaldus
Gedanken zu neuen Lebenkuchenarten gemacht werden.
Wies Wetter sich um Bartholomä (24.August) sich hält , so
ist der ganze Herbst bestellt.Gewitter um Bartholomä , bringen Hagel und Schnee.
Ist Lorenz und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange stehn. t. Bartholomäus hat's Wetter parat,für den Herbst bis zur Saat.
Ist Lorenz und Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn.
So das Wetter zu Bartholomäus ist, daran sich der Winter mißt.
Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh.
Bartholomä -treibt das Kraut in die Höh. Wie sichs Wetter an Barholomä stellt ein -so solls den ganzen September sein. Um Bartholomä war die große Erntezeit in der Regel vorbei. gz

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1 Kommentar

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Na dann lassen wir uns mal überraschen
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