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Erinnerung an "Peter Moosleitner", den Gründer von P.M. Magazin

Erinnerung an "Peter Moosleitner", den Gründer von P.M. Magazin

Von Thomas Bily - Sonntag, 06.12.2015 - 09:50 Uhr

Als ich 1992 mit 27 Jahren zu Gruner+Jahr nach München kam, war ich neugierig auf diesen Peter Moosleitner. Auf den Menschen, der sein eigenes "interessantes" Magazin als Idee durch- und umsetzen konnte. Zugegeben: in der Hochzeit der Zeitschriften, aber so eine Idee muss man erstmals durchwinken als Vorstand. Vertrauen und Riecher lohnten sich. Der Verlag verdiente Millionen über die Jahre hinweg - vor allem mit den Einnahmen am Kiosk. Im Anzeigenmarkt tat man sich lange schwer, weil diese Zielgruppe "Junge Erwachsene" irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch war. Die Zeitschrift erinnerte mich an eine Mischung zwischen Schülerzeitung und Ingenieur-Fachzeitschrift. Ich war mal eingeladen zu einer Heftkritik und habe das Titelbild der damaligen Ausgabe immer noch vor Augen: eine indische Bauchtänzerin in einem weiten Feld. Ich war ziemlich direkt und wir haben viel gelacht.

Lauter kleine Albert Einsteins

Ich mochte PM und Herrn Moosleitner und die Redaktion. Sie waren irgendwie liebenswürdig schrullig. Alle wirkten so wie kleine Albert Einsteins (vielleicht waren es auch große...). Als ich Ende der 90er die Anzeigenleitung übernahm für alle Münchner Zeitschriften von G+J, gehörte mein großer Ehrgeiz dem PM Magazin. Da musste doch mehr draus zu machen sein. Und wie wahr: Im Verbund mit dem damals neuen Chefredakteur Hannes Sprado, der mittlerweile leider verstorben ist, haben wir das PM Magazin neu positioniert, offensiv vermarktet und innerhalb kurzer Zeit von 2,5 auf fast 10 Mio Umsatz gehievt. Abgesehen vom wirtschaftlichen Erfolg gehört das zu meinen schönsten Erinnerungen in meiner Verlagszeit. Herr Moosleitner war auch ein bisschen stolz darauf. Das freute mich am meisten.

18 Kommentare

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Ich bin, heute auch noch mit 53 Jahren, immer noch Abonnent der Zeitschrift P.M. und besitze alle Ausgaben die es bisher gibt. Das Abo begann ich nach ca. 6 Monaten nach Erscheinen der Erstausgabe und hatte damals noch die Möglichkeit die bis dahin verpassten Hefte nachzukaufen. Nach wie vor finde ich die Zeitschrift fantastisch. Ergänzend zu P.M. habe ich jetzt auch die Zeitschrift Welt der Wunder dazugenommen und finde das diese beiden Zeitschriften einen Riesenbeitrag dazu leisten was meine Allgemeinbildung betrifft.
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PM kenne ich auch, und habe auch das eine oder andere Heft mit großem Interesse gelesen.
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Mein Sohn hat PM mit Begeisterung "verschlungen"
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Die war so interessant. Ich habe viel gelernt beim Lesen, vor allem dass und wie man Dinge gründlich angehen muss.
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Stand viel gutes Zeug drin!! Ohne Moos nix los.....
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Das war mit 16 - 18 Jahren meine persönliche BRAVO habe ich verschlungen...
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Irgend wie fehlt da noch was.
was denn?
Könnte ein technischer Fehler gewesen sein. Beim ersten öffnen hörte Dein Beitrag nach etwas mehr als der Hälfte mitten im Satz auf.
oh, aber jetzt passt alles?
Moin Thomas,
heut Nacht war schon alles okay. Sollte so etwas wieder einmal sein, bekommst Du einen Screen shot
Schönen Advent
Harry
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habe noch mindestens 50 fortlaufende Hefte aus den 80-iger Jahren aufbewahrt, die aber heute sicherlich kaum noch Wert haben
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Meine Erste habe ich 1986 gelesen (Wissenschaft die ich verstehen konnte) ich freue mich heute noch jeden Monat auf meine P M
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Ich habe ihn nie kennen gelernt und war auch nie sicher, ob es ihn wirklich gibt. Ich meine, welcher Verlag geht das Risiko ein, ein Heft nach dem "Erfinder" zu benennen.
Aber seine Erfindung habe ich oft und gerne gelesen.
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