Eva Herman will zehn Jahre nach Kerner-Rauswurf das Mediensystem entlarven
Eva Herman will zehn Jahre nach Kerner-Rauswurf das Mediensystem entlarven

Eva Herman will zehn Jahre nach Kerner-Rauswurf das Mediensystem entlarven

News Team
Beitrag von News Team

Eva Herman sendet wieder. Die frühere Tagesschau-Moderatorin will mit ihrer Sendung „Der andere Blick“ hinter die Kulissen der Medienindustrie blicken.

Exakt zehn Jahre nach dem berüchtigten Rauswurf aus dem Kerner-Talk, richtet sie sich mit dem Anspruch, „Licht ins Dunkel zu bringen“, an ihr Publikum.

Herman stellt sich als Insiderin dar, die auspackt: „Mir sind die internen Abläufe und Programziele des öffentlich-rechtlich Fernsehens nicht fremd.“

Das Ziel der zahllosen Sendungen im Fernsehen diene einem Zweck: „Quote, Quote, Quote.“

Herman erklärt, dass Skandale inszeniert würden, um die Spannung in den Talks hochzuhalten. „Das Publikum wird von Firmen mit Bussen herangekarrt und im Klatschen unterrichtet.“ Auf das Signal eine Anklatschers hin, der über einen Knopf im Ohr von der Redaktion gesteuert werde, klatsche das Publikum an den gewünschten Stellen. Das Ziel laut Herman: den Verlauf der Sendung in die abgestimmte Richtung treiben.


Die Masse weiß Bescheid und folgt.

"Der Moderator erfüllt Zielrichtung des Chefredakteurs“, erklärt Herman. Und dessen Haltung stimmte mit den Zielen der Bundesregierung überein.

Im großen und ganzen solle in den Sendungen ein bestimmtes Bild Deutschlands gezeichnet werden, um Kritiker nicht zu laut werden zu lassen. Die Stoßrichtung: „Neben ein paar kleinen Problemchen ist alles palletti im Land, uns ging es noch nie so gut.“

Für den Anschein von Pluralität, so Herman, werden „Quoten-Querdenker“ eingeladen. Deren Redezeit werde durch den Moderator und verlässlich empörte andere Studiogästge begrenzt.

Herman weiter:

Wer hier zuverlässig mitarbeitet, ist immer wieder dabei.
Der einsame Querdenker wird unweigerlich niedergemacht.

Sind die Moderatoren gehirngewaschen oder durchlaufen Geheimschulungen? Herman antwortet sich selbst: „Nein, das würde ich nicht behaupten. Es ist viel schlimmer, diese Leute funktionieren von ganz alleine. Sie glauben selber, was das System vorgibt. Sie halten das für real und richtig."

Sie kennen alle Trigger, um das Gegenüber politisch korrekt an die Wand zu nageln.