Frauen verachtend? - Museums-Kuratorin will nicht, dass Sie dieses Bild sehe ...
Frauen verachtend? - Museums-Kuratorin will nicht, dass Sie dieses Bild sehen

Frauen verachtend? - Museums-Kuratorin will nicht, dass Sie dieses Bild sehen

News Team
Beitrag von News Team

Dieses Bild ist bereits über 100 Jahre alt. Wegen der aktuellen Belästigungs-Debatte ließ die zuständige Museums-Direktorin das Bild jetzt von der Wand nehmen - wegen der frauenfeindlichen Darstellung!

Wir zeigen das Bild trotzdem:

Wie Spiegel Online berichtet, sorgt das 1896 vollendete Gemälde "Hylas and the Nymphs" des englischen Malers John William Waterhouse für ordentlichen Wirbel in der aktuellen Sexismus- und Belästigungsdebatte. Auf dem Bild ist eine Szene aus der antiken Mythologie zu sehen, wie nackte Nymphen den griechischen Jüngling Hylas in einen Teich locken, in dem er ertrinken will. Die zuständige Kuratorin Clare Gannaway von der Manchester Art Gallery erklärte ihre Aktion mit dem dargestellten Frauenbild:

Dieses Museum präsentiert den weiblichen Körper als entweder 'passiv-dekorativ' oder 'femme fatale'. Lasst uns diese viktorianische Fantasie herausfordern!

Inzwischen hat Gannaway in einer Pressekonferenz erklärt, dass die Aktion nicht als Zensur, sondern als eigenständige Kunstperformance gesehen werden sollte, die von der aktuellen #MeToo-Debatte inspiriert sei. An der durch das Abhängen entstandenen leeren Stelle an der Museumswand sollen Besucher jetzt ihre Diskussionsbeiträge auf kleinen Zetteln anpinnen. Aber auch die Netzgemeinde im Internet wurde aufgerufen, sich auf der Website des Museums zur Aktion zu äußern. Hier gab es vor allem kritische Stimmen, wie diese beiden:

Ich habe Angst, dass wir anfangen, nur noch das zu zeigen, was akzeptabel ist.
Diese Gemälde stellen lang aus der Mode gekommene Sichtweisen dar, aber man hätte gedacht, dass das für den heutigen Betrachter ziemlich offensichtlich ist.

Was diese Frau mit ihrer Vagina macht, erfordert jahrelanges Training