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DVD-Tipp: Sterben für Anfänger

Von wize.life-Nutzer - Freitag, 29.06.2012 - 09:52 Uhr

Wer Freude an britischen Komödien oder typisch amerikanischen Slapstick-Filmen hat, sollte unbedingt „Sterben für Anfänger" aus dem Jahr 2007  in seine DVD-Sammlung aufnehmen! Die skurrile Geschichte über den ungewöhnlichen Verlauf einer Trauerfeier bietet die perfekte Mischung aus Brit- und US-Komödie und ist ein Garant für ein amüsanten Filmabend.

Verwechslung mit Folgen

Der gutmütige Daniel (Matthew MacFadyen) hat es wirklich nicht leicht. Sein Vater ist kürzlich verstorben und während er die Trauerfeier auf dem Landsitz seiner Eltern organisiert, was bereits durch die Anlieferung einer falschen Leiche erste Probleme bereitet, hat seine Frau Jane (Keeley Hawes) nichts besseres zu tun, als ihn mit der Anzahlung der gemeinsamen Immobilie in den Ohren zu liegen. Die Vorbereitung der Trauerrede mag Daniel nicht so recht gelingen und die nach und nach eintreffenden Trauergäste machen auch keinen Hehl daraus, dass sie die Ansprache eigentlich lieber von seinem erfolgreichen Bruder und Schriftsteller Robert (Rupert Graves) hören würden.

Mit der Ankunft von Kusine Martha (Daisy Donovan) und ihrem sonst eher ruhigen Verlobten Simon (Alan Tudyk), der seinen künftigen Schwiegervater das erste Mal treffen soll, nimmt die Feier einen unerwarteten Verlauf. Statt eines beruhigenden Valiums, hat Simon versehentlich eine halluzinogene Droge aus dem Heimlabor von Marthas Bruder Troy (Kris Marshall) eingenommen. Und plötzlich erwacht der Verstorbene auch noch zu neuem Leben – zumindest im Kopf von Simon.

Als dann noch der kleinwüchsige Peter (Peter Dinklage) auftaucht und Daniel und seinen Bruder mit sehr eindeutigen Fotos seines homosexuelles Verhältnisses zum verstorbenen Vater erpresst, eskaliert die Situation und der brave Daniel zeigt sich von einer ganz anderen Seite.

Viel britischer Humor mit amerikanischen Einflüssen

Der großartige Frank Oz, den man vielleicht als Kompagnon des verstorbenen Muppet-Erfinders Jim Henson kennt, hat mit diesem Film gezeigt, dass er seine britischen Wurzeln nicht vergessen hat. Auch wenn die amerikanischen Einflüsse an manchen Stellen vielleicht etwas über das Ziel hinaus schießen und zu sehr in Slapstick übergehen, ist ihm trotz allem eine wunderbare schwarze Situationskomik  gelungen. In der sich eine Pointe an die Nächste reiht. Die steigende Dynamik des Handlungsverlaufs und der darin agierenden Protagonisten ist besonders hervorzuheben.

Peter  Dinklage, der in seiner Rolle in der Fantasy-Serie „Game of Thrones" mit Preisen überhäuft wird, spielt seine Rolle grandios. Matthew MacFadyen (spielte u.a. in der Serie „Die Säulen der Erde" mit) ist als Daniel die perfekte Besetzung und Peter Vaughan (ebenfalls „Game of Thrones") ist als Onkel Alfie ein echter Hingucker!

Das „Sterben für Anfänger" nicht nur mich begeistert, zeigt das Hollywood-Remake aus dem Jahr 2010, in dem US-Amerikaner wieder einmal einen erfolgreichen europäisch angehauchten Film für den eigenen Markt neu interpretierten.

Meine Empfehlung: Das Original wird Sie bestens unterhalten!

Zum Trailer:

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