TV-Nonne Antje Mönning strippte auf einem Parkplatz, jetzt will sie die Poli ...
TV-Nonne Antje Mönning strippte auf einem Parkplatz, jetzt will sie die Polizei anzeigen.Foto-Quelle: Glomex

Überraschende Wende: TV-Nonne strippte auf Parkplatz - Jetzt will sie die Polizei verklagen

News Team
Beitrag von News Team

Als die Schauspielerin Antje Mönning auf einem Parkplatz einen Strip hinlegt, weiß sie nicht, dass sie sich vor Zivilpolizisten entblößt. Für den Exhibitionismus wird sie jetzt angeklagt. Und auch der ARD-Star überlegt rechtliche Schritte einzuleiten.

Das war passiert

Die 40-jährige Schauspielerin („Um Himmels Willen“) posierte am 18. Juni 2018 auf einem Parkplatz bei Jengen im Allgäu leicht bekleidet vor eine Gruppe Männern, wie die "Bild" berichtet. Sie räkelte sich in transparentem Top und Mini-Röckchen lasziv neben ihrem Auto und zeigte am Ende sogar ihren Intimbereich. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste - die Männer, die sie mit ihrem Tanz verführen will, sind Verkehrspolizisten in Zivil. Sie filmten den Strip zur Beweissicherung.


Rechtliche Konsequenzen für Mönning

Gegen Antje Mönning wurde mittlerweile vom Amtsgericht Kaufbeuren ein Strafbefehl wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ erlassen. Sie soll 1200 Euro bezahlen, weil sie mit ihrem Tanz die Diensthandlungen der Polizei gestört habe.

Das wollte die TV-Nonne nicht auf sich sitzen lassen und erhob deshalb Einspruch gegen den Strafbefehl. Sie glaubt nicht, dass die Polizisten von ihr gestört worden seinen. „Im Gegenteil war es dem Polizeibeamten ja augenscheinlich mühelos möglich, eine heimliche Videoaufzeichnung zu starten und das Kennzeichen des PKW zu notieren.“, sagte ihr Anwalt der "Bild".

Generell fände er Mönnings Auftritt nicht so schlimm. Sein Fazit: „Wenn noch nicht einmal der Nackt-Flitzer in einem Fußballstadion als Erregung öffentlichen Ärgernisses gewertet wird, wie kann dann das Tragen einer durchsichtigen Bluse und das flüchtige – auch mehrfache – Anheben eines Rockes mit Blick auf den unbekleideten Intimbereich strafbar sein?“

Schauspielerin will selbst rechtliche Schritte einleiten

Antje Mönning und ihr Anwalt überlegen jetzt selbst gegen die Polizisten vorzugehen, da die Schauspielerin nicht damit einverstanden sei, dass ihr Striptease gefilmt wurde. „Die heimliche Fertigung des Videos durch die Polizisten ohne Einverständnis meiner Mandantin begründet den Anfangsverdacht einer Straftat nach § 201a Abs. 2 StGB (unerlaubte Bildaufnahmen).“, so ihr Anwalt gegenüber der "Bild".

86860 Jengen auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen
Mehr zum Thema