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Sina Trinkwalder (m.)

Hart aber fair: Ein Kühnert geht um in Deutschland - Sozial-Zoff bei Plasberg am Montag

Von News Team - Dienstag, 07.05.2019 - 06:19 Uhr

Dieses Thema bei "Hart aber fair" hat es diesmal wirklich in sich: "Arm durch Arbeit, reich durch Immobilien: Keine Chance auf sozialen Aufstieg?", fragt Moderator Frank Plasberg. Lebt in Deutschland erstmals eine Generation, die es schlechter hat als ihre Eltern?

Fakt ist: Jeder Fünfte arbeitet zum Niedriglohn, gleichzeitig explodieren gerade in den Städten die Mieten. Wird nur reicher, wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt? Und was muss sich ändern, damit sozialer Aufstieg gelingt?

Nicht körperlich anwesend und dennoch allgegenwärtig ist der amtierende Juso-Chef und frühere Schülersprecher Kevin Kühnert, der ja nicht nur BMW "kollektivieren", sondern auch am liebsten Wohneigentum beschränken möchte.

Die Gästeliste kann sich trotzdem sehen lassen:

  • Hubertus Heil (SPD), Bundesarbeitsminister
  • Christoph Gröner, Gründer und Chef des Immobilienentwicklers CG-Gruppe
  • Oskar Lafontaine (Die Linke), Polit-Rentner
  • Alexander Graf Lambsdorff (FDP), stellv. Vorsitzender der Bundestagsfraktion
  • Sina Trinkwalder, Sozialunternehmerin und Buchautorin

Heil kommentiert Kühnert

Arbeitsminister Heil wird natürlich auf Kevin Kühnerts Enteignungs-Thesen angesprochen. "Lasst doch die Kirche mal im Dorf", beschwichtigt der und fordert nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Schließlich sei er, Heil selbst, mal Juso gewesen. Heißt im Umkehrschluss: Der Kühnert mit seinen Thesen - soll er doch reden. Mehr aber auch nicht.

Gröner hält die Debatte über Enteignungen für "groben Unfug". Allein das Gerede darüber schrecke potenzielle Investoren ab.

Das sagen die Zuschauer

Facebook/ Hart aber fair
Facebook/ Hart aber fair
Facebook/ Hart aber fair

Starke Aussagen auch von Sina Trinkwalder bei Hart aber fair

Auch viele Menschen aus der Mittelschicht brauchen mittlerweile zwei Jobs, um sich die Miete leisten zu können.
Die Mietpreisbremse bringt nichts, wir brauchen einen Mietpreisstopp.
Wir brauchen einen sozialen Mietspiegel.
Wir müssen alle zusammen helfen.

Das ist Sina Trinkwalder

2010 gründete sie in Augsburg manomama. In ihrer Textilfirma beschäftigt Sina Trinkwalder hauptsächlich Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt sonst eher schwer haben: "Jung und alt, gehandicapt, mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, ohne Schulabschluss", heißt es auf der Firmenhomepage. Und zwar: "Ausschließlich in unbefristeten Arbeitsverhältnissen, Stundenlöhne von mindestens 10 Euro, und nach Arbeitszeiten, die mit der Familie vereinbar sind."

Sina Trinkwalder - gern gesehener Talkshow-Gast
ARD/Hart aber fairSina Trinkwalder - gern gesehener Talkshow-Gast

Trinkwalder ist für Talkshow-Zuseher keine Unbekannte. Die meinungsfreudige 41-Jährige steht für soziale Marktwirtschaft und setzt sich für Nachhaltigkeit ein. Die Gründerin und ehemalige Chefin einer Werbeagentur redet wie gedruckt und schreibt auch Bücher über Themen, die bewegen:

  • 2013: Wunder muss man selber machen. Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle
  • 2016: Fairarscht. Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen
  • 2017: Im nächsten Leben ist zu spät: Ärmel hochkrempeln, Probleme lösen, glücklich sein
  • 2019: Zukunft ist ein guter Ort: Utopie für eine ungewisse Zeit

Sina Trinkwalder auf Twitter

"Das, was Städte ausgezeichnet hat, nämlich ein vielfältiger und vielschichtiger Raum zu sein, verkommt zum Superreichenghetto, welches von Pendlern am Leben gehalten wird."

"Die Servicekraft des Cafés wohnt 35 km außerhalb. Um in Berlin Mitte Kaffee zu servieren."

Wie immer können sich Interessierte auch während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung und Fragen an die Redaktion übermitteln. Die User können über www.hartaberfair.de während der Sendung live mitreden und diskutieren. So ist "hart aber fair" immer erreichbar: Tel. 0800/5678-678, Fax 08005678-679, E-Mail hart-aber-fair@wdr.de.

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