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Über das Leben in der DDR und DDR-Konsumgüter

Über das Leben in der DDR und DDR-Konsumgüter

13.02.2014, 16:06 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Meine Jugenderlebnisse in der DDR mit der Radio- und Fernsehelektronik reicht von der Radiotruhe,
über den Smaragd, ein superschweres Spulen-Tonbandgerät, bis hin zu Mikki und Sternkassettenrecorder.

Mit diesen Geräten war es möglich auch über die Mauer hinweg Schlagermusik, wie die Schlager der Woche vom Rias Berlin und den AFN Berlin zu hören und aufzunehmen.
West-Sender zu hören war in der DDR strengstens verboten. Aber wir Jugendliche scherten uns kaum darum.
Wolf Biermann sagte richtig: „das was verboten ist, macht uns besonders scharf“.

Ich würde mich freuen, wenn einige der „Seniorenbuchleser“ Fotos über DDR-Konsumgüter auf Seniorbook
zeigen würden.

Stefan Raab, Berlin ( nicht von Pro 7 )

5 Kommentare

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Rund um Berlin konnte man die West-Sender mit einem nassen Handtuch empfangen.
Und im ehem. Bezirk Neubrandenburg (dicht an der polnischen Grenze) gab es regelrechte Wettbewerbe im Eigenbau von Antennen, um wenigstens etwas vom SFB zu erwischen.

Von "strengsten Verboten" ist auch mir nix bekannt ...
  • 13.02.2014, 20:26 Uhr
siehe mein Kommentar zu Jörg Aus B
Stefan Raab, Berlin
  • 14.02.2014, 09:47 Uhr
siehe auch den Beitrag: Alltag in der DDR, Geschichte und Tradition vom 28.09.2013 Ost u. West Fernsehen
  • 14.02.2014, 09:54 Uhr
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Dass das hören bzw. sehen von "Westsendern" verboten war, habe ich erst erfahren, als es die DDR nicht mehr gab. Kann von "strengstens" keine Rede sein.
Da habe ich wohl in einer anderen DDR gelebt.
Einzig bei der NVA war es bekannt.
  • 13.02.2014, 18:57 Uhr
Von 1954 - 1962 habe ich die 9.POS in der Bergstr.58 von Berlin-Mitte(an der Staatsgrenze zur Bernauer Str.) besucht. Vor dem Mauerbau hat sich keiner gekümmert, was wir als Schüler gehört haben. Nach dem 13.August 1961 wurde ein Disziplinarverfahren gegen einen Schüler wegen Rias-Berlin hören eröffnet. Der Schüler durfte die Schule nur bis zur 8.Klasse besuchen. Die 10.Klasse und Abitur wurde dem Schüler versagt. Auch im Staatsbürgerkundeunterricht wurde gesagt, dass das Hören von Westsendern strengstens verboten ist. Andere Lebensläufe und Erfahrungen in der DDR mag es geben. Stefan Raab, Berlin (nicht von Pro 7)
  • 14.02.2014, 09:44 Uhr
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