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Träume sind Schäume?

Von wize.life-Nutzer - Freitag, 28.02.2014 - 13:48 Uhr

Ein seltsamer Glückstraum
Bevor ich die Erinnerung an den besonderen Traum niederzuschreiben
versuche, möchte ich etwas vorausschicken, das zeigen soll, dass er
unmöglich meiner Phantasie entsprungen sein kann.
Da ich sehr viel träume, kann ich mittlerweile ziemlich gut sogenannte
Verarbeitungs-Träume (meist mit Symbolen belegt und im Wachzustand oft
völlig absurd erscheinend), Großträume ( nicht erfüllte Wünsche und
Bedürfnisse befriedigend oder kompensierend), Träume in anderen
Zeitebenen und hellsichtige Träume (Ereignisse die eintreffen vorher
träumen oder telepathische Träume) unterscheiden.
Dieser Traum passte aber in keine mir bekannte Traumart.
Dass er nicht durch meine Phantasie erzeugt wurde, sondern mir von
irgendwoher „zugeflogen“ sein muss erklärt sich schon dadurch, dass ich die
Bezeichnung der darin vorkommenden Wesen nicht einmal kannte. Ich hab'
mich auch nie mit Elfen oder anderen Naturgeistern befasst und mich nie
für so etwas interessiert.
In meinen Träumen kommen oft konkrete Namen oder Ortsbezeichnungen
vor, die ich nach dem Aufwachen meist noch in Erinnerung habe. Aber wenn
man ein Wort nicht kennt, das man gehört hat, schickt das Gehirn einem oft
ein ähnliches Ersatzwort, das eben schon abgespeichert ist. Bei Kindern
erlebt man das oft: Da wird dann aus einem Unfall ein Umfall, oder aus
einem Staubsauger ein Staubsauber.
Aber nun zum eigentlichen Traum.
Ich stand mit ein paar mir unbekannten Leuten an einem Strand. Es war ein
ziemlich großes Gewässer, wahrscheinlich ein großer See. Plötzlich rief
irgend jemand neben mir ganz aufgeregt: „Seht doch, da kommen …..( und
hier fiel das Wort, das ich noch nie gehört hatte und das ich nach dem
Aufwachen als „Nymphen“ auslegte, ein mir bekanntes, ähnlich klingendes
Ersatzwort)!“
Ich schaute in die gezeigte Richtung und sah nichts als ein Flirren in der
Sonne, einem Insektenschwarm ähnlich. Beim Näherkommen der fliegenden
Wesen konnte ich Flügel erkennen, wie die von Schmetterlingen und auch
die Art des Fliegens war dem von Faltern gleich. Sie trennten sich
voneinander und flatterten in verschiedenen Richtungen weiter, einige von
ihnen kamen auf uns zu. Ich war so hingerissen von dem Anblick, dass ich
nicht gleich bemerkte, wie eines dieser Wesen genau auf mich zu
geschwebt kam. Je näher es kam, um so deutlicher sah ich...ein
Gesicht?...eigentlich kann ich mich nur noch an Augen erinnern. Sie
„lächelten“, strahlten etwas aus, das ich im Leben so noch nie erlebt hatte:
Reine Liebe, unvorstellbare Herzenswärme...diese Ausstrahlung war so
intensiv und durchflutete mich von Kopf bis Fuß, erfüllte mich mit
unsagbarem Glück, das alles bisher Erlebte in den Schatten stellte.
Letztendlich streifte das Wesen mit hauchzartem Flügelschlag meine
Wange, was all diese Glücksgefühle in mir noch einmal zum Schwingen
brachte, und schwebte weiter. Noch eh ich zur Besinnung kam, war es
verschwunden und bald darauf wachte ich auf. Das unvergleichliche
Stimmungshoch aber hielt tagelang an und verlor nur langsam an Intensität.
Dass Nymphe nicht das richtige Wort gewesen sein konnte, war mir nach
einigen Recherchen schnell klar, durch einen Zufall stieß ich dann ein paar
Tage später auf das richtige. Ich weiß nicht mal mehr wie ich im Internet
auf die Seite kam, vielleicht über Modeschmuck oder Schmetterlinge, was
weiß ich, jedenfalls hatte ich sie plötzlich auf dem Bildschirm:
Die Sylphen.
Wie ich von etwas träumen und es mit so einer Intensität erleben konnte,
was für mich bis dahin überhaupt nicht existent war, und dessen Existenz
ich mir bis heute nicht vorstellen kann, wird mir immer unerklärlich sein.
Das Erlebnis aber werde ich nie vergessen.
(Vor etwa zwei Jahren geträumt)
Renate Massari

13 Kommentare

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Es war sehr interessant, von deinem Traum und die ganzen Kommentare dazu zu lesen. Es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Als junges Mädchen und bis ca. ins 40. Lebensjahr hatte ich Träume, die wahr wurden, leider fast alle mit negativem Ausgang. Ein Traum begleitet mich als Albtraum noch heute, wenn ich Fieber habe, aber ich habe ihn im Laufe der Jahre "umgeschrieben" , um ihn ertragen zu können..Als Kind träumte ich so intensiv, dass ich dachte, es erlebt zu haben und schilderte meinen Eltern die Begebenheiten. Das löste oft Entsetzen und Verwirrungen aus. Später schrieb ich sie auf und gab sie im verschlossenen Umschlag meiner Mutter, bis es passierte. Sie ertrug es auf Dauer nicht. Nicht mal verhindern konnte ich bestimmte Begebenheiten, obwohl ich alles daransetzte. Aber ich war später mit meinem Wissen allein, aus Angst, für eine Spinnerin gehalten zu werden. Habe mich auch nie selbst damit beschäftigt und bin froh, dass es in den letzten Jahren oft nur Sequenzen waren, die kein
so dramatisches Ende hatten. All die Jahre habe ich es damit abgetan, dass es etwas zwischen Himmel und Erde gibt, dass für mich nicht erklärbar oder fassbar ist.
Gisela, danke fuer deine Offenheit.
Leider bin ich im Augenblick selten im Internet. Wenn ich wieder zu Hause bin, melde ich mich bei dir. L.G.
Liebe Grüße zu dir und genieße die Ostertage, liebe Renate.
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Liebe Renate, hast Du schon einmal in den DUDEN geschaut? Dort wird Sylphe erklärt und vielleicht kannst Du dann den Sinn des Traumes für Dich auflösen. In dem Fall waren es einige Botschaften, die Dir mit Bildern sicht- und spürbar aus dem Unbewußten vermittelt werden sollten. Liebe Grüße Brigitte
Danke Brigitte, im Duden hab' ich nicht geschaut, nur hier im Internet ein wenig gestöbert. Werde ich nachholen.
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Ich muss schmunzeln, weil da so viel drin steckt in deinem Traum.
Schön, dass du ihn erzählt hast!
(Und schön, dass du ihn erlebt hast)
Was meinst du damit? Was steckt denn deiner Meinung nach drin?
Das würde mich brennend interessieren, weil ich ihn selbst nicht einstufen kann.
Danke für dein Interesse!
Ich kann diesen Traum für dich nicht deuten, das kannst du nur selbst. Aber ich denke, du hast dich selber angeguckt, in diesem Traum.
Das kann nicht sein. Schau mal den Link von Sabine an, und den Absatz Aufwachträume. Auch wenn ich nicht so recht dran glauben kann, aber er trifft mit der Beschreibung "Streicheln des Lichts" ziemlich gut die Empfindung.
Ich könnte, und ich hab' es noch von keinem Menschen bisher erlebt, so gebündelt und intensiv diese "reine Liebe" oder dieses "reine Licht" ausstrahlen, also kann es nicht ich selbst gewesen sein.
Das Licht bist du - du streichelst dich selbst
Soviel gebündeltes Licht und reine Liebe, wie ich da erlebt habe, kann kein Mensch geben, nicht einmal ich.
Aber danke, dass du das bei mir für möglich hälst!
Offensichtlich unterschätzt du dich
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