wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
G E W I T T E R  -  Erinnerungen an Angst und Schrecken in der Kindheit

G E W I T T E R - Erinnerungen an Angst und Schrecken in der Kindheit

23.04.2014, 15:12 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Gewitter- Erinnerungen an Angst und Schrecken in der Kindheit :


Gerade geht bei uns mal wieder ein sehr starkes Gewitter mit Blitz und Donner ‘runter .

Früher saß die Familie bei stärkerem Gewitter dann am Küchentisch – egal zu welcher Zeit, auch schon fluchtgerecht angezogen - mit der Dokumententasche in der Hand und hatten Angst vor einem eventuellen Einschlag.
Alle Stromstecker waren dann gezogen; die Kerzen brannten, denn man machte kein Licht an. Auch durfte ich als Kind in dem Moment keinen Kontakt zu Wasser oder Herdeisen haben – schon gar nicht am Fenster sitzen.
Wir sollten also nur nichts machen, um die Blitze anzuziehen.
Wir hatten Angst und zählten die Zeit zwischen Blitz und Donner – um festzustellen, wie weit das Hauptgewitter noch entfernt war.

In der Tat brannten früher in unserer Gegend mehrere Häuser und Gehöfte durch Blitzschlag ab.
Oft hieß es dann aber auch immer von den Dorf-Schlauen, dass wohl wieder mal bei Gewitter ein altes Haus oder Gehöft an die "Brandkasse" verkauft wurde - und wenn nichts abbrannte, hatten so manche Eigentümer maroder Objekte wohl mal wieder die "Chance" verpennt .

Habt ihr früher auch immer die Zeit gezählt – zwischen Blitz und Donner – und wusstet dann, wie weit das Gewitter noch weg war?
Stimmte die Entfernungsangabe?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Zählt ihr heute auch noch?
Habt ihr heute auch noch Angst?

5 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ja, früher wurden dann die Matratzen aus den Betten geholt und in der Küche ausgelegt und wir haben alle da geschlafen. Gezählt habe ich auch. Und wenn man nicht weiter wie 21 kam weil das Gewitter über einen war, wurde die Luft angehalten. Dabei war der Blitz ja das schlimme.
Und ich hatte Angst, und wie.
Dann kamen meine Kinder und die liebten Gewitter, wollten den Blitzen zu sehen. Da habe ich häufig geschluckt, aber da ich ja wusste, das beim rausschauen nichts passieren konnte, habe ich sie gelassen, widerwillig.
Und dann eines Tages hat mir meine Mutter erzählt, warum ich Angst habe. Als Kleinkind sind bei einem Gewitter mir Kabel auf den Kopf gefallen. Es muss der Blitz eingeschlagen haben und die Kabel, die einfach über den Türrahmen lagen hatten sie wohl selbstständig gemacht und da meine Mutter mit mir gerade in diesem Moment durch die Tür wollte, bekam ich sie ab. Ab da habe ich miene Ängste abgebaut
  • 24.04.2014, 09:27 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich habe keine besonderen Erlebnisse bei Gewitter, aber ich habe einen
Heidenrespekt davor. Ich gehe nicht raus oder verkrieche mich in ein Haus.
  • 23.04.2014, 22:54 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich kann mich noch an das Erlebnis erinnern , das mir heute noch einen Schauer über die Haut rennen lässt. Und ich denke was wäre wohl gewesen wenn ...Meine Geschwister und ich waren am Badesee er lag Rande des Dorfes . Ich war die älteste und mir wurde gesagt sobald das Wetter umschlagen tut sollen wir heim. Wir Kinder aber zogen Zeitpunkt so lange raus wie es ging. Die Wolken waren schon schwarz und der Wind kam auf es kam ein Gewitter .Wir haben dann rasch unsere Sachen zusammen gepackt und sind heimgelaufen. Leider ging das nicht so schnell weil meine kleine Schwester nicht so schnell laufen konnte. So nahm mein Bruder und ich sie abwechselnd Huckepack. Unter einen Baum dachten wir verschnaufen wir einen Moment. Und da hörte ich meine Mama rufen unseren Namen. Ich sagte zu meinen Bruder Mama ruft schnell wir laufen weiter. Wir .waren nicht weit weg von denn Baum und der Blitzschlug in denn Baum ein. Meine Mutter kam uns mit dem Fahrrad entgegen und brachte uns heim.
  • 23.04.2014, 16:32 Uhr
Das was uns so schokierte war das meine Mutter uns nicht gerufen hat weil bei dem Wetter wir sie nicht gehört hätten. Und seitdem hatte ich immer einen gehörigen Respekt vor Gewitter. Und das heute noch irgendwie. Ich hasse Gewitter nachts wenn ich alleine bin im Haus dann besonders.
  • 23.04.2014, 16:33 Uhr
Ja Karin, man ist so machtlos und muss es geduldig und voller ehrfurcht ertragen - egal, wie es ausgeht .
  • 23.04.2014, 16:38 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren