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Haustiere - Freundschaft

Haustiere - Freundschaft

26.04.2014, 16:24 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Hunde sind schon was ganz besonders. Meine Frau und ich sind für fast 15 Jahre von Afrika ausgewandert. Damals hatten wir zwei Hunde, ein Schäferhund und ein Mischling. Der Schäferhund war erst 2 Jahre Alt und wir konnten ihm leicht ein neues und zuverlässiges Zuhause finden. Dagegen war der Mischling viel älter und keiner wollte ihm haben. Für mich gab es kein Zweifel, er sollte mit kommen, kosten was wollen und gekostet hat es fast so viel wie für meine Frau und ich zusammen.

Vielleicht im Rückblick war die Entscheidung ihm mit zu nehmen, doch noch den falschen. Erstens der lang und anstrengende Flug, dann musste er für 6 Monate in Quarantäne und danach sich in eine völlig fremde Umgebung einleben. Nun, verkraftet hat er das alles und war zweieinhalb Jahre sehr glücklich.

Als er starb war ich untröstlich. Nicht nur habe ich einen einmaligen Freund verloren, sondern auch Teil meiner Heimat. Ich wollte kein neuer Hund mehr, aber wie der Schicksal es so oft bestimmen ließ, bekam ich von einem Arbeitskollegen, der offensichtlich mein trauriger Blick nicht mehr aushält, ein Angebot. Seinen Schwiegereltern hat einen unerwünschten kleinen Hund die Sie zu Last fällt und unbedingt los werden wollte. Ich könnte einfach nicht Nein sagen. Jetzt nach ein 12 Jähriger zusammen sein, habe ich „Pepper“, mein Ein und Alles und dazu mein bester Freund. Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, schenkt die Freundschaft uns den größten Reichtum.

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6 Kommentare

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Früher dachte ich über Hundebesitzer, die hätten alle einen Spleen, so wie sie ihre Hunde vermenschlichten. Dann bekam meine Tochter einen Westi, der als Streuner im Tierheim landete. Felix hatte vier schöne Jahre bei uns, bevor ich die Entscheidung treffen musste, den mittlerweile durch einen Wirbelsäulenschaden gelähmten Hund einschläfern zu lassen. Dann kam Lissie, ein Colliemix, die nach acht herrlichen Jahren an einer Vergiftung starb. Ihr folgte Fiona, Husky/Colliemix, die ich vor zwei Monaten beerdigen musste. Sie starb an einem, zu spät erkannten, Tropenvirus. Nach so vielen Schicksalsschlägen, bei denen wir wirklich alles menschenmögliche unternahmen um den jeweiligen Hund zu retten, holte ich nun eine dreijährige Deutsch Drahthaar Hündin, Elli, zu mir. Wie anfangs erwähnt, konnte ich nicht verstehen warum Hundebesitzer so auf ihr Haustier sind. Jeder meiner vier Hunde war individuell, hatte seine Macken, seine eigene Art und Ausdrucksform. Sie leben in meinem Herzen weiter.
  • 17.08.2014, 00:12 Uhr
Hallo Dietmar,
Das stimmt, Tiere finden tatsächlich ein Weg ins Herz. Ich wünsche Dir vielen Jahren gemeinsamen Spaß und Freude mit Elli, bestimmt wird sie Dir ein treuer und wertvoller Freund werden.
Als „Pepper“ noch klein war, erlernte ich ihm auf einem bestimmten Pfiff-ton zu gehorchen. Jeden Tag, als ich von der Arbeit kam und um ihm dann wissen zu lassen, das ich bald zu Hause bin, gab ich vom Straßeneck aus einen lauten Pfiff. Und es verfehlt seine Wirkung nicht, es gab bei mir immer ein Frohes zu Haue kommen, egal ob es ein schlechter oder guter Tag war.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend,
Liebe Gruße
Uwe
  • 18.08.2014, 19:07 Uhr
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Fortsetzung: Unsere Eischa war immer um unsere Kinder, und die durften alles mit ihr machen. Sie war der einfühlsamste Hund, der mir jemals begegnet ist, auch wenn wir mal Kummer hatten. Wenn uns jemand besuchte, der "eigentlich" Angst vor Hunden hatte, war sie ständig um ihn herum, als wollte sie sagen: "Guck mal, ich bin soo lieb!!", einen Freund von uns heilte sie mit ihrer Art tatsächlich von seiner Hunde-Phobie.
Als Eischa mit sechzehn Jahren bei uns zuhause starb, wollten wir keinen Hund mehr, weil wir einfach nicht die Zeit dafür haben. Dann starb jedoch meine Schwester und zurück blieb ein kleiner schwarzer Havaneser-Mix, der über die Hundenothilfe aus Spanien zu ihr gekommen war und schon viel durchgemacht hatte. Klar, dass das Tier zu mir kam. Vom ersten Tag an hat Gina entschieden, dass sie MEIN Hund ist. Das hat sich bis heute nicht geändert und nach Möglichkeit weicht sie nicht von meiner Seite. So ein ganz anderes Wesen als unsere Eischa - aber ich möchte sie nicht missen
  • 26.04.2014, 20:26 Uhr
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Früher hatten wir eine Labrador-Hündin. Sie kam aus dem Tierheim, wo sie sich vergeblich bemüht hatte, meinem Mann deutlich zu machen, sie sei ein ganz gefährliches Tier und würde ihn fressen (das war kurz vor meiner Zeit, deshalb weiß ich das nur aus seiner Erzählung). Sie stand in einer Ecke des Zwingers, den Kamm aufgestellt, fletschte die Zähne und knurrte. Er stand in der anderen Ecke und machte nichts. Zwei Stunden standen die beiden so, und dann war es eine Liebe fürs restliche Hundeleben. Als unsere Zwillinge zur Welt kamen, hatte ich Sorge, weil man ja immer viel hört über Hunde, die das Kind des Hauses waren, und das Dazukommen von Menschenwelpen. Nun - die einzige Auseinandersetzung zwischen Eischa und mir war, dass ich meinte, es seien MEINE Welpen. Der Hund war ständig um die Babys herum, lag zwischen oder neben ihnen, wenn sie auf ihrer Krabbeldecke lagen, passte auf wie eine richtige Mutter, machte ihnen die Milchbärtchen weg... Fortsetzung folgt, Zeichen alle
  • 26.04.2014, 20:20 Uhr
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bei mir geht auch nix ohne hund.....unser kalle ist mein ein und alles....er fährt auch jedes jahr mit in den urlaub und wir fahren nur dahin, wo er sich wohl fühlt und er auch gern gesehen ist....
er freut sich immer, wenn ich nahc hause komme, was man von menschen nicht behaupten kann....leider!
lg. monika.
  • 26.04.2014, 15:42 Uhr
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oh,ja ohne hund geht es bei uns auch nicht,als kind hatten wir einen puddel der wurde 21 jahreals er starb,danach aus dem tierheim einenmischling geholt wurde 15 jahre alt und dann unseren arras marranois auch vorm tierheim gerettet bald schon wieder 6 jahre alt,es sind die besten freunde und treue kameradenbei freud und leid,war eine richtige entscheidung von dir
  • 26.04.2014, 12:31 Uhr
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