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EIN AUFREGENDES OSTERFEST

EIN AUFREGENDES OSTERFEST

05.05.2014, 08:56 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

OSTERN

Dieses Jahr an Ostern, versuchte ich mich an die Osterfeste als Kind zu erinnern.
Dazu ist mir auch ein ganz besonderes Osterfest eingefallen als ich ca. 5 Jahre alt war:

Oh je ist mir übel, ich habe Halsschmerzen, alles tut mir weh und ich weine nur noch.
Meine Mama misst Fieber und ruft sofort den Doktor, dieser kommt, untersucht mich und stellt fest, dass ich Scharlach habe. Er sagt ich muss in meinem Zimmer bleiben, Bettruhe und mehr, was ich nicht will. Dann kommt auf einmal auch noch ein Polizist und sagt, dass alle Essensreste von mir
im Ofen verbrannt werden müssen, weil ich ansteckend bin. Ich verstehe das nicht und meine Mama sagt mir, dass, wenn ich nicht in meinem Zimmer bleibe, sofort ins Krankenhaus muss. Das will ich aber nicht und verspreche, das zu tun. Mir geht es bald wieder besser und ich langweile mich richtig. Meine Oma ist gekommen, sie spielt oft mit mir.

Am Ostermorgen wache ich früh auf und bin gespannt, was mir der Osterhase bringt. Ich darf ja nicht selbst nach meinem Nest suchen, also muss ich warten, bis mein Papa das für mich macht. Es ist sehr lange sehr still und auch Oma schläft immer noch. Oh ist mir langweilig, keiner kümmert sich um mich und ich werde immer ungeduldiger.

Als Oma dann endlich zu mir kommt, sagt sie dass der Osterhase heute Nacht schon da war und ich einen Bruder bekommen habe. Ich darf ihn und meine Mama nicht sehen, da ich immer noch ansteckend sei. Ich kann ihn nur weinen hören. Das gefällt mir alles nicht.

Mein Papa bringt mir dann das Osternest und ich suche was der Osterhase gebracht hat. Ich finde eine Bastelschere, Malfarben, einen roten Zuckerhasen, viele kleine Ostereier und freue mich über die Geschenke. Dann gehen alle wieder zu meiner Mutter und zu meinem Bruder und ich muss wieder allein in meinem Zimmer bleiben. Das ist einfach doof und ich überlege, was ich machen kann. Ich nehme die Schere und versuche die Blumen in meiner Bettdecke auszuschneiden. Das ist schwierig, aber es geht. Nach langer Zeit kommt dann meine Oma wieder in mein Zimmer und findet meine Arbeit gar nicht gut und schimpft mit mir. Das finde ich nun nicht schön und fange an zu weinen. Aber auch das geht wieder vorbei und mir geht es immer besser.

Nach Ostern ist wieder Kindergarten und Tante Emma –meine Kindergartentante- kommt mit den anderen meiner Gruppe zu mir ans Fenster. Sie singen ein Lied für mich. Das finde ich doof, ich darf nicht mit ihnen spielen und das Fenster aufmachen auch nicht. Ich soll ans Fenster stehen und meine Mama versucht nun mich zu überreden allen zu winken. Ich will das aber nicht, gebe aber dann doch nach, ich weiß nicht mehr, was meine Mutter mir versprochen hat, dass ich es tue.

Die weiteren Tage vergehen in Langeweile und ich nutze auch die Buntstifte ein und bemale meine Tapete. Aber meine Eltern haben daran keine richtige Freude.

Nachdem ich dann wieder gesund bin gehe ich wieder in den Kindergarten und freue mich, dass ich
nicht mehr im Bett und in meinem Zimmer bleiben muss.

Im Nachhinein gesehen, war das ein aufregendes Osterfest.

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1 Kommentar

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Das ist ja ein netter Einstand hier bei SB. Danke für's Erzählen.
Vielleicht hast Du ja Interesse an der Schreibwerkstatt?
Schau es Dir doch mal an
https://www.seniorbook.de/thema/schreibwerkstatt
  • 04.05.2014, 15:59 Uhr
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