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8. Mai 1945 Kriegsende: Wie gehen Eure Eltern mit den Erinnerungen um?

8. Mai 1945 Kriegsende: Wie gehen Eure Eltern mit den Erinnerungen um?

News Team
08.05.2014, 13:26 Uhr
Beitrag von News Team

Wenige Tage nach der Einnahme Berlins und Hitlers Selbstmord kapitulierten Hitlers Militärs. Der Krieg in Europa war vorüber. Der Gedenktag zum 8. Mai 1945 ist seitdem ein fester Bestandteil des politischen Erbes Deutschlands.

„Wir Deutschen begehen den Tag unter uns, und das ist notwendig. […] Wir brauchen und wir haben die Kraft, der Wahrheit, so gut wir es können, ins Auge zu sehen, ohne Beschönigung und ohne Einseitigkeit. […] Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern. Die Menschen, die ihn bewußt erlebt haben, denken an ganz persönliche und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zurück. Der eine kehrte heim, der andere wurde heimatlos. Dieser wurde befreit, für jenen begann die Gefangenschaft.“

– Richard von Weizsäcker

Alle, die diesen Tag bewusst erlebt haben, wissen jederzeit, wann und wo sie vom Kriegsende erfahren haben. Und jeder in der Generation unserer Eltern hat zum Teil traumatische Erinnerungen an diese Zeit. Selbst wenn ihn das Gedächtnis in anderer Hinsicht im Stich lässt. Die mit dem Krieg verbundenen Erlebnisse haben sich bei den Betroffenen tief eingebrannt.

Wie gehen Eure Eltern mit den Erinnerungen an den 2. Weltkrieg um beziehungsweise sind mit ihnen umgegegangen?

186 Kommentare

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Für mich war der 2. Weltkrieg am 2. Mai 1945 zu Ende und geriet in Berlin in russ. Kriegsgefangenschaft. Offizielles Ende des Krieges war in ganz Deutschland am 9.Mai 1945. Nach wiederholtem Versuch gelang es mir nicht, einen Zeitzeugen auf SB zu finden, vielleicht klappt es heute.LG Willibald aus Wien
  • 09.05.2015, 19:52 Uhr
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ich habe in einem Kommentar gelesen, dass wir den Krieg angefangen un verloren haben - das wissen viele so wie ich auch - aber ich denke, dass alle Seiten viele Opfer zu beklagen hatten - vor allem Frauen und Kinder und die ganz Alten mußten darunter leiden - aber ich denke auch - dass wir schon genug bestraft wurden - ich weiß ja - wie heitsst es so schön, bis ins dritte oder vierte Glied - so stets in der Bibel - aber irgendwann - so denke ich sollte es doch genug sein - ich weiß - es ist viel verlangt - Tränen sind auf beiden Seiten geflossen. Wir waren in den Achtziger Jahren in Polen in Krakow u. Wroclaw - weil wir da eine Patenschaft haben - auch in Auschwitz im Lager waren wir - es hat sich alles ganz tief in unser Herz eingegraben was wir da gesehen haben - Polen wollte uns damals nicht und heute noch viel weniger - der Hass ist immer noch zu sp+ren - auf beiden Seiten
  • 17.05.2014, 20:21 Uhr
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Mich wuerde interessieren, wie die Opfer des Bombenkrieges diesen ohne Hilfe ueberwunden haben oder ob sie heute nach darunter leiden.
  • 16.05.2014, 18:57 Uhr
Ja sicher leide ich noch, ich war 8, als der Krieg aus war und wenn es heute noch Sirenengeheul gibt, bekomme ich Zustände!
  • 17.05.2014, 20:35 Uhr
Ich glaube nicht, dass ich grossen seelischen Schaden davon getragen habe, man wurde dadurch staerker fuers Leben gemacht. Traeume allerdings noch oft vom Krieg.
  • 18.05.2014, 13:18 Uhr
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1945 war ich 8 Jahre jung. Bis dahin erlebte ich Hamburger Bombennächte, Kinderlandverschickung nach Berchtesgaden, wo wir eines Tages auf der Strasse den "Führer" mit deutschem Gruß begrüßten. Dann kam die Evakuierung nach Mecklenburg auf ein kleines Dorf, wo wir vom Krieg nichts mehr merkten. Bis auf den fehlenden Vater, der auf dem Weg nach Moskau war, um es zu erobern.
!945 marschierten die Russen ein und wir Kinder hatten Spaß mit ihnen. Nur wenn sie betrunken waren, dann wurde es gefährlich. Meine Mutter mußte beim Abbau einer Kleinbahn helfen, die als Reparation in die Sowietunion sollte.
Im Herbst 1945 kam mein Vater aus der Gefangenschaft und wir flohen bei Ratzeburg in die englische Besatzungszone. In der Nacht an russischen und englischen Posten vorbei, wobei letztere rauchten, sodass wir sie sehen konnten.
Die Nachkriegszeit war für meine Eltern und uns 3 Kinder nicht leicht, aber wir haben überlebt.
  • 15.05.2014, 18:02 Uhr
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ja, ich habe den Krieg erlebt, und zwar in der Hochburg Duisburg. Solch einen Krieg zu erleben ist schlimm, aber wir hatten alle mehr Zusammenhalt, mehr Kameradschaft. Trotz Krieg lebten man nicht so gefährlich wie heute. Heute ist man mehr der Willkür augesetzt. Eine andere Brutalität ist an der Tagesordnung.
Ich für meinen Teil bin froh, dass ich alt bin. In der heutiogen Zeit ist es nicht einfach, jung zu sein. Selbst unter Berücksichtigung mit John Steinbeck: Bist Du nicht ein Kind Deiner Zeit, dann hast Du die Not Deiner Zeit.
  • 12.05.2014, 23:36 Uhr
Ich bin auch froh das ich alt bin,denn gerade vor ein paar Tagen hat sich ein junger Mensch geäussert,ich wäre froh wenn ich älter wäre dann brauchte ich nicht so kämpfen.Die Jüngeren haben eine richtig kräftige Zukunftsangst . Und wenn alles gut läuft wird es prompt von der Politik zerstört. Sie können es nicht leiden das es den Menschen gut gehen könnte.Dann hast Du die Not Deiner Zeit-wie wahr. Aber ist das heutzutage überhaupt nötig diese Not. Wir in Deutschland haben alle Mittel,dass Alle ohne Ausnahme zufrieden sind.Die Machenschaften der Arbeitgeber sind auch kaum auszuhalten nur damit die Konten dicker werden.Wie schon geschrieben: Wenn ich die Arbeitskräfte nicht bezahlen kann,kann ich nicht für mich arbeiten lassen.
  • 13.05.2014, 12:41 Uhr
Ja, Pina, aber ich glaube, wir ändern das nicht mehr. Und unsere Politiker? Ob die überhaupt noch wissen, dass es Deutschand mt Bevölkerung gibt? Wer kümmert sich um Deutschland, und wer um Deutsche?
Es ist eine schlimme Zeit, und es wird noch schlimmer.
  • 13.05.2014, 13:39 Uhr
Genau getroffen Ingeburg
  • 13.05.2014, 15:18 Uhr
Rita meinste die Piepmätzer fressen ne Miezekatze? So einen weissen Kater hat mein Nachbar und der hat mir schon 2x aufs Bett gekackt.Toll ne?
  • 13.05.2014, 15:28 Uhr
Die Diskussionen hier nützen sowieso nichts -es ist so als wenn wir uns in eine Kiste setzen und erzählen wie der Tag lang ist. Auf die Strasse gehen und laut deutlich machen was wir wollen.Das macht niemand, also ist alles nur Bla Bla
  • 16.05.2014, 19:17 Uhr
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Ich habe zum Glück den Krieg nie kennen gelernt, aber ich vermuten meine Eltern, aber das Thema war in unsere Familie tabu. Als Kind fragte ich auch nicht weiter, nur ein,s hat mich immer gewundert. Ich hatte zwei Omas, aber keine Opas. Bei einer Oma fragte ich nach den Opa, aber sie schwieg. Sowie mein Tante, sie hatte schlimm erwischt, sie verlor Mann und Sohn im Krieg.
Ich hoffe doch solange ich lebe, nie den Krieg zu erleben. Da ich ja in der Kindheit auch Buchenwald besucht hatten, daß war ja Pflicht in den Schulen. Es kam mir vor, als wollte mir jemand über die Schulter sagen, ,, Schau genau hin, wie es damal,s war! ,, Auch an den Brennöfen waren wir, da kam mir ein Schauer über den Rücken.
Ich bin erst und zum Glück 1960 geboren.
  • 12.05.2014, 20:37 Uhr
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am 8. Mai 1945 war ich 10 Jahre. Wir mußten fast jeden Tag in den Luftschutzkeller, weil die Amis mit ihrer Bomberflotte über unseren Ort fl,ogen,
um Frankfurt zu bombardieren. Rund um unseren Ort waren 4 Batterien 8,8
stationiert, und gaben den Bomberverbänden saures auf ihrem Flug nach Fankfurt. Ein mal warfen sie eine Ladung auf unser schönes Schwalbach am Taunus ( 12 km von Frankfurt entfernt ) . Dabei wurden viele Häuser zerstört und es gab über 30 Tote, in der Regel Frauen und Kinder, weil die Väter fast alle imKrieg waren.
Josef Hildmann
  • 12.05.2014, 20:12 Uhr
Die Amis haben üüüüüberall die Nase drin.Die schrecken vor Nichts zurück
  • 13.05.2014, 15:09 Uhr
Gut Pina, dass sie in den Krieg eingegriffen haben, sonst wärst du möglicherweise Kz-Aufseherin geworden.
  • 15.05.2014, 18:05 Uhr
Und Dich hätte ich dann zuerst erwischt als Aufseherin
  • 15.05.2014, 20:11 Uhr
Pina Koch, das war doch wohl ein Ausrutscher. Oder bist Du wirklich so kaputt?
  • 17.05.2014, 08:17 Uhr
Hi,ihr beide wart ihr denn da schon auf dieser Welt??
  • 14.09.2014, 22:35 Uhr
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Liebes Community - Team,
mich stört bereits die Überschrift: "8. Mai 1945 Kriegsende". Nein! Es war der Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus. Es war eine bedingungslose Kapitulation! Mit dem 2. Weltkrieg u. 60 Millionen Toten hat sich das deutsche Volk die größte Schande aller Zeiten aufgeladen. 6 Mill. Menschen jüdischen Glaubens wurden fabrikmäßig ermordet. So geschehen von ideologisch verblendeten Menschen aus dem Land der großen Dichter u. Denker. Von Menschen, denen Goethe, Schiller, Herder u. Kant in der Schule "begegnet" sein müssen.... der Mehrzahl der Deutschen und seiner Helfer, bereit für den totalen Krieg, der nie zu gewinnen war.
Aus beiden Weltkriegen hat Deutschland bis heute nicht die notwendigen Lehren gezogen. Eine nazistische NPD hätte längst verboten sein müssen. Mager, was in den Geschichtsbüchern der Schulen zu diesem Thema steht.
Jeder Krieg ist eine Niederlage menschlichen Geistes u. lt. B. Brecht: "Er ist fruchtbar noch, der Schoß, aus dem es kroch!"
  • 12.05.2014, 20:07 Uhr
Eigentlich müsste die ganze Bevölkerung sich die Mühe machen und nach Berlin wandern und so richtig den Herrschaften Dampf machen. Was machen wir??? NIIIIICHTS !
  • 13.05.2014, 15:36 Uhr
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Wisst ihr, dass es neben Herrn Schindler noch einen deutschen Mann gab, der ebenfalls als Fabrikleiter der nationalen Sozialisten, hunderten Menschen jüdischen Glaubens das Leben gerettet hat??
Der Antrag einer Ratsfrau im Jahr 1989, diesen Mann öffentlich zu ehren, wurde in "Geheimer Abstimmung" abgelehnt.
Wenn ihr Näheres über diesen Mann wissen wollt, dann gebt bei der Nordwestzeitung einmal das Stichwort "Franz Fritsch" ein. Ihr werdet darüber mehrere Artikel finden. Über diesen Mann gibt es auch eine Broschüre von 1991 mit dem Titel "Franz Fritsch--ein unbesungener Held aus Bockhorn" Das Vorwort in dieser Broschüre schrieb der damals zuständige Landrat Bernd Theilen von der SPD! Er schrieb u.a.:
"So dürfen wir allen Grund haben, diesem tapferen Mann, dem leider nach 1945 nur wenig Gerechtigkeit widerfuhr, zu gedenken und zu ehren. Der im Jahre 1973 verstorbene Franz Fritsch hat es verdient!"

Leider tat man das bis heute noch nicht!
  • 12.05.2014, 16:28 Uhr
Ja und die Politiker die nichts daraus gelernt haben, ist der Helmut Kohl denn der hätte in seiner Amtszeit die aufkommende Nazibrut sofort stark ahnden müssen. Was hat er getan? NICHTS!!! Ich habe es genau beobachtet.Der hat sich nicht gerührt.Und so war er immer.
  • 12.05.2014, 19:06 Uhr
unsere Regierung tut nicht nur etwas gegen die Nazibrut, sie tut auch sonst nichts. Nur Machtspiele und Imagepflege. Und doch führt sie die Politik auf die "Rechte Schiene" - es schreit gerade nach Dikatatur.
  • 12.05.2014, 23:44 Uhr
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u.a. wurde in einem Kommentar geschrieben, wollt ihr den totalen Krieg - und da kämen bestimmt welche - - ja das könnte ich mir vorstellen, so wie es im Moment bei uns aussieht - wir sind keine Menschen mehr so wie früher, ein reiner Mischmasch - meinen Kindern sage ich immer - ich bin in Deutschland geboren - also eine Deutsche - und keine Europäerin - aber sagen darf man das ja in unserem Land nicht mehr - da wird man gleich schief angesehen -
  • 11.05.2014, 10:50 Uhr
Ich würde mal sagen,es gibt unter den Ausländern wirklich ganz nette Menschen.Wenn man auf sie schimpft dann sind die gemeint die nur her kommen und fürs Nichts tun Geld in Empfang nehmen wollen
  • 12.05.2014, 19:11 Uhr
Also jetzt bin ich aber ein bisschen durcheinander. Ist denn ein Bayer kein Deutscher?
  • 13.05.2014, 12:56 Uhr
Max, darüber gibt es ein wunderbares Buch von der Historikerin Barbara Tuchmann. Es heißt "1914" und beleuchtet die Personen in allen Ländern, die maßgeblich zum Ausbruch des 1. Weltkrieges beitrugen.
  • 17.05.2014, 16:32 Uhr
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