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Abschied im Glück

10.05.2014, 23:19 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Du schriebst es in einem letzten Brief: "Genieße den Augenblick des Glücks". Ja, es gab viele dieser Augenblicke mit dir. Und genossen hab’ ich sie wahrlich. Aber weißt du, diese Augenblicke sind eigentlich ein Nichts gegen das Glück der Augenblicke. Denn durch die wirst auch du zu einem Augenblick werden, der glücklich machte, und nicht zu einem Abschied.
Naja, der Abschied... auch ein Augenblick. In einem solchen Glück zu finden, ist sehr schwer. Und doch ist es da, das Glück – wenn auch oft nur für Einen von Zweien. Zunächst jedenfalls. Es hält sich ein wenig verborgen. Das Glück darin könnte sein, langes Kämpfen beendet zu haben. Das macht die Augenblicke nach einer Trennung zwar nicht schöner, aber leichter. Das Glück könnte darin stecken, eigene Freiheit zu finden. Oder der Neubeginn – die Chance, die in jedem Abschied steckt – könnte Glück bedeuten.
Ich habe schon viele Abschiede erlebt. Traurige, bittere aber auch leichte. Jedem dieser Abschiede folgte eine Zeit der Besinnung, des Sich-findens. Zeit, über alle vergangenen Augenblicke nachzudenken, die in der Summe schön waren und nur deshalb Trauer oder Schmerz verstärkten. Nur Wehmut ist nicht angebracht, weil mit einem Abschied die Augenblicke nicht aufhören. Sie sind da und gehen nie aus - die vergangenen und die kommenden nicht.
Ist das nicht ein Glück?

37 Kommentare

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Diese Geschichte muss ich bisher überlesen haben. Dabei fällt mir der uralte Spruch ein "Leuchtende Tage, nicht weinen weil sie vergangen, lächeln da sie gewesen. Wir haben sie gelebt. " Alles gute für dich
  • 07.12.2014, 17:41 Uhr
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Bevor ich bei ihm war wußte ich es kann nur ein Abschied geben ,dennoch habe ich es gewagt und die glücklichen Augenblicke überwiegen denn Konflikt ,der mir von Anfang klar war .Ich weiß ich habe für mich das Richtige gemacht ,Ich lächel oft in mich hinein und bin aber gleichzeitig sehr traurig aber auch froh über das was ich erlebt habe .Ja ,Robert Du kannst so etwas besser schreiben als ich und Du hast den Mut dazu ,Du kannst es eben und somit auch Dich befreien von mancher süßen Last
  • 19.09.2014, 21:11 Uhr
Wenn man in Trauer die Freude nicht übersieht - den Wert, den man bekommen hat, und nicht den, den man verloren hat -, hat es was Tröstendes.
  • 19.09.2014, 21:24 Uhr
Ja ,so erlebe ich es .
  • 19.09.2014, 21:25 Uhr
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siehste,so bekomm ich angst vor den augenblicken des glücks und denke nur dran,wann sie vorbei sind.denn dann,kostets mich,wieder tränen.
  • 19.09.2014, 18:47 Uhr
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Das Du wunderschön schreibst weißt Du ja ,weil Du soviel Resonanz bekommst. Freu Dich über Deine Begabung Menschen zu berühren
und genieße die Zuwendung ,die sie Dir geben .Für viele ist es ein Glück Deine Geschichten zu lesen ,wiederrum gibt es aber auch Menschen ,die dann merken was so alles im Leben versäumt worden ist und die eiserne Disziplin lößt sich auf
  • 06.08.2014, 21:15 Uhr
Danke, Doris.
Aber solche Texte habe ich ursprünglich für mich selbst geschrieben - einfach nur so, um einem Gefühl zu folgen. So hatte ich die Möglichkeit, mich selbst kennen zu lernen. Schreiben tu ich sie schon lange, nur "zeigen" noch nicht so sehr.
  • 19.09.2014, 18:45 Uhr
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Du schreibst so wunderbar und einfühlsam.. man könnte niederknien..tu ich aber nicht, keine Angst...
  • 06.08.2014, 16:49 Uhr
Ich bin's ja gewohnt, dass Frauen vor mir niederknien - 's gehört sich ja auch so
  • 19.09.2014, 18:39 Uhr
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Wunderschön geschrieben großen Respekt !
  • 06.08.2014, 16:43 Uhr
Danke, Hannelore.
  • 06.08.2014, 16:44 Uhr
Darf ich mir diesen Text kopieren ich hätte ihn so gerne für mein Buch hier ! Oder würdest du die Güte besitzen ihn mir einzutragen liebfrag ?
  • 06.08.2014, 16:46 Uhr
Beides, wenn du möchtest
Ja, ich trag's dir ein ...
  • 06.08.2014, 16:49 Uhr
Vielen vielen Dank das freut mich so sehr !
  • 06.08.2014, 16:52 Uhr
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Gerne gelesen......Robert.
  • 05.08.2014, 16:13 Uhr
Danke, Gabriele
  • 05.08.2014, 16:14 Uhr
Du hast wieder die Vielfältigkeit gezeigt, mit der du schreibst. Und wenn du schreibst.... erzählst du....
  • 05.08.2014, 16:28 Uhr
Wenn ich schreibe, dann fühl' ich mich auch "Zu Hause" und liebe mich in dem Moment
  • 05.08.2014, 16:30 Uhr
Ja, dass Gefühl kenne ich auch. Es ist herrlich
"sich zu schreiben." Das nenne ich Frei-Sein... da ist alles drin, alles.
  • 05.08.2014, 16:35 Uhr
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Ein sehr zweischneidiges Glück ...
wohl dem, der es darin finden kann.
  • 30.06.2014, 22:46 Uhr
Es ist einfach leichter hinterher
  • 30.06.2014, 22:50 Uhr
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diese gedanken,kann ich verinnerlichen.
  • 30.06.2014, 22:24 Uhr
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und dann blickt man mit dem (inneren) auge auf die kleinen glücksmomente, die vielleicht ein leben lang leuchten...
  • 30.06.2014, 22:17 Uhr
... und fühlt dabei jedesmal den Schmerz des Verlustes.
  • 30.06.2014, 22:45 Uhr
mika... es ist so, wie es ist...
  • 30.06.2014, 22:48 Uhr
Es muss ja nicht schmerzhaft sein, es kann sich ja auch "gut" anfühlen
  • 30.06.2014, 22:51 Uhr
Ja Evelyn, aber das macht`s ( mir jedenfalls ) nicht leichter.

Nichts, was mir vertraut und lieb war lasse ich gerne los, Robert - selbst wenn es sich richtig anfühlt.
  • 30.06.2014, 22:57 Uhr
kannst du es ändern, mika...?
  • 30.06.2014, 23:07 Uhr
Nein, aber kannst du deine Gefühle steuern ?
Dann verrat` mir unbedingt, wie das geht ...
  • 30.06.2014, 23:15 Uhr
lass' los, mika...
in vergangenen schönen gefühlen zu leben ist nicht das jetzt... der andere ist vielleicht glücklich, das sollte dich freuen, wenn du ihn liebst...
  • 30.06.2014, 23:22 Uhr
Das braucht seine Zeit ... Liebe ist selten selbstlos.
Kopf und Herz arbeiten da oft schlecht zusammen.
Ich bemühe mich ... gute Nacht !
  • 30.06.2014, 23:43 Uhr
es soll nicht sein...

schlaf' gut, mika...
  • 30.06.2014, 23:47 Uhr
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